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Dienstag, 1. Juli 2008

das ende einer reise...

unsere letzte station dieser reise war bangkok. hier haben wir 3 tage damit verbracht mal so richtig geld beim shoppen auszugeben *grins*. sicher kein vermögen, aber es war schon seeehr schön nun zum abschluss nicht mehr auf jeden baht zu schauen. zum glück durften wir je 2 gepäckstücke pro person einchecken. sonst wär's echt eng geworden...


und dann war er plötzlich da. der letzte tag unserer weltreise war tatsächlich angebrochen. ein seltsames gefühl! wir freuten uns schon seit längerem auf österreich, auf die familie, freunde, ein gutes stiegl-bier, schwarzbrot usw. ;-) aber trotzdem. 1 jahr lang machen wozu wir lust hatten, kein terminstress, keine verpflichtungen und ja, kein job. unser lebensstil auf der reise war ja nun wirklich so weit weg vom normalen alltag wie's nur geht. wie schwer wird uns die 'resozialisierung' fallen? mal sehen, aber mit familie und freunden wirds schon funktionieren...

wir hatten immer wieder mal darüber spekuliert, wie unsere heimkehr ablaufen würde. aber was uns am flughafen in wien erwartet hat, das kann man sich in den wildesten träumen nicht vorstellen *grins*: ein rieeeeeeesiges empfangskomitee bestehend aus familie & freunden, sofortige überreichung eines gut gekühlten stiegl's etc. nach den ersten freudentränen ging's in gemeinsamer busfahrt nach böheimkirchen - wo der rest unserer (nicht eben kleinen) verwandtschaft wartete. sogar die blasmusik böheimkirchen - bei der reini mitglied ist - war mit einer fraktion vertreten. reini wurde gleich zum mitspielen 'verdonnert' *grins*. sogar eine regionale zeitung war vertreten (wahnsinn!).bei diesem riessigen hallo haben wir unsere müdigkeit nach der langen reise noch ein paar stunden mit feiern überbrückt!



es war ein super jahr und wir sind wirklich froh, dass wir den schritt gewagt haben. wer immer das gefühl hat, es zieht ihn in die welt hinaus: traut euch! es ist viel einfacher als man denkt...


wir hoffen es hat euch ein bisschen spass gemacht hier hin & wieder mal ein bissschen von uns zu lesen.


Freitag, 20. Juni 2008

thailand die dritte

um uns am ende unseres tripps nochmal ein bisschen zu erholen und kraft fuer unsere "resozialisierung" zu holen, wollten wir 10 tage auf der insel ko chang verbringen. das programm war straff geplant. morgenspaziergang am strand, ein paar laengen im pool schwimmen vor dem fruehstueck. danach stundenlanges sonnenbaden um die daheimgebliebenen bei unserer rueckkehr mit unserem unglaublichen teint zu beeindrucken. ;-) tja, der plan war gut - die realitaet ernuechternd.... die ersten 3 tage konnten wir noch ganz gut an pool oder strand geniessen. danach gab's 7 tage dauerregen... quasi also ne "bauchfleck-aktion". na wir haben's trotzdem ueberlebt und unseren tollen bungalow mit (fuer uns) luxusmaessiger ausstattung halt ausgiebig genossen. hatten so auch viel zeit uns so manches spiel der fussball em live anzusehen - kann jetzt bitte endlich jemand die deutschen aus dem bewerb schiessen???

entspannt waren wir also nach den 10 tagen, wenn wir die insel auch um einiges blasser verlassen haben als geplant.

die letzten 3 tage haben wir jetzt in bangkok verbracht. hatten uns lang auf ausgiebige shopping-touren gefreut. dafuer ist bangkok wirklich wie geschaffen *grins*.

tja, so haben wir also unsren letzten thailand-aufenthalt auf dieser reise verbracht. und der abflug naht...

Montag, 9. Juni 2008

kambodscha - die tempel von angkor

in einer anstrengenden 15 stuendigen busfahrt haben wir vietnam hinter uns gelassen. nach unserer einreise in kambodscha ging's nach kurzer mittagspause in der hauptstadt phnom penh direkt weiter nach siem reap. diese rasch wachsende stadt ist der ausgangspunkt fuer alle, die die beruehmten tempel von angkor besuchen.




urspruenglich hatten wir so 1 bis 2 tage fuer die besichtigung eingeplant. im endeffekt hat's uns aber so gut gefallen, dass wir 4 tage auf entdeckungstour gegangen sind. rund um die beruehmtesten tempelanlagen wie angkor wat und bayon gibt es noch hunderte weitere alte tempel, kloester uvm zu besichtigen. manchmal waren wir mit tuk tuk's unterwegs, aber am meisten spass hat es gemacht wenn wir uns raeder gemietet haben und auf eigene faust losgeradelt sind. es gibt so viel zu entdecken und zu bewundern! die kunstfertigkeit mit der in dieser alten kultur gearbeitet wurde, und der oft noch so gute zustand sind echt unglaublich. aber auch die mystische stimmung in den ruinen die langsam vom dschungel wieder zurueckerobert werden ist sagenhaft.


da im moment auch hier nebensaison herrscht, hatten wir wieder mal glueck und konnten den grossen touristenauflaeufen gut entkommen. da zahlt es sich dann wirklich aus wenn man morgens frueh aufsteht. weniger leute und angenehme temperaturen. denn wenn es um 10 uhr morgens so richtig schoen heiss wird im dschungel - gefuehlte 40 grad mit schoen hoher luftfeuchtigkeit - dann verkriecht man sich lieber in die alten gemaeuer oder sucht den schatten.

was fuer uns also von vorteil war - die nebensaison - ist fuer die menschen, die hier groesstenteils vom tourismus leben jedoch schon relativ problematisch. in der hochsaison hat ein tuk tuk-fahrer im schnitt 5 bis 6 tage arbeit. in der nebensaison hat er glueck wenn er 2 tage die woche kunden hat. die armut die hier in kambodscha teilweise sichtbar wird steht wirklich in extrem krassen gegensatz zu dem was wir zB in den gut entwickelten laendern wie thailand oder vietnam gesehen haben. hier in kambodscha sind ueberall kinder unterwegs, die getraenke, schmuck oder buecher verkaufen wollen - oder ihnen bleibt keine andere wahl als zu betteln. das ging uns echt ans herz.

nach knapp einer woche war unsere zeit in kambodscha dann auch schon wieder abgelaufen. leider viel zu wenig zeit, denn es wuerde noch so viel zu sehen und zu entdecken geben. beim naechsten mal dann...

vietnam's sueden im schnelldurchlauf

da unser letzter eintrag schon ein zeit'l her ist, kurze status-aktualisierung:


von hue aus ging's zuerst nach hoi an weiter. ein nettes kleines staedtchen, das vor allem fuer seine zauberhafte, charmante altstadt und seine unzaehligen schneider bekannt ist. selbst wenn man's gar nicht geplant hat, kommt man in hoi an einfach nicht drum herum sich kleidung schneidern zu lassen. es ist einfach zu billig um nein zu sagen... ;-) waehrend unseres kurz-aufenthaltes von 28 stunden hatten wir aber trotzdem noch genuegend zeit fuer einen besuch der tempel-ruinen von my son.


nach so viel aufregung mussten wir dann endlich wieder ein paar strand-tage einlegen. erst in nha trang und dann nochmal in mui ne bevor's weiter nach saigon ging. saigon - oder ho chi minh city wie die stadt ja offiziell heisst - hat uns ziehmlich enttaeuscht, deshalb ging's flott wieder weiter richtung kambodscha.

Donnerstag, 22. Mai 2008

hue

fuer unsere weiterreise richtung sueden nach hue, haben wir uns wieder mal fuer den nachtzug entschieden. das ist zwar nicht unbedingt die billigste variante, aber erspart einem 12 stuendige horror-busfahrten. eigentlich wollten wir die "bessere" soft-sleeper variante buchen (4 betten pro abteil), aber die waren trotz fruehzeitiger buchung schon ausgebucht. also mussten wir mit der "hard-sleeper" variante vorlieb nehmen. wir wussten da nur, dass 6 personen im abteil schlafen. aber ob wir nun wirklich quasi auf holzbrettern liegen wuerden?? zum glueck war das nicht er fall. ;-) die matratzen sind vielleicht etwas duenner und man hat halt weniger platz, dafuer aber lernt man viele nette leute kennen. in unserem abteil hatten die frauen die ueberhand. 4 frauen, 2 maenner und dann noch 2 kleine kiddies bei oma bzw mama schliefen und zum glueck seeehr brav und leise waren...

hue ist bekannt als die alte kaiserstadt vietnams und war bis 1945 die hauptstadt vietnams. die alten kaiser-palaeste wurden im krieg gegen die usa leider stark durch bombardements beschaedigt, sind aber immer noch sehr beeindruckend. vieles wurde und wird wieder rekunstruiert. das alte viertel an sich ist zwar gross, aber trotzdem gut zu fuss zu erkunden. und wenn man einfach so durch die strassen spaziert, sieht man wieder das vietnamesische alltagsleben - ohne touristen. da gruessen dich die kinder neugierig, und jeder zweite reagiert erstaunt auf reini's bartwuchs. maenner fragen erstaunt wie lang er den bart schon wachsen laesst, waehrend die frauen eher ziemlich amuesiert sind und kinder oft erstaunt die augen aufreissen. fuer reini ist das natuerlich mit der zeit schon ziemlich nervig. aber meinen vorschlag profit aus seiner misere zu schlagen (1 x bart anfassen fuer 1 dollar) schlaegt er immer noch aus ;-)



ansonsten muessen wir unbedingt noch unser hotel erwaehnen. ein echtes juwel! die leute soooo nett, die zimmer ein hit (dank satelien-tv konnte das champions-legue finale live beobachtet werden ;-)), das angeschlossene restaurant ein hammer! wenn wir nicht schoen langsam unter einem gewissen "zeitdruck" stehen wuerden, blieben wir glatt noch ein paar tage extra... *grins* also wen's zufaellig mal nach hue verschlaegt: unbedingt im hung vuong inn (in selbiger strasse) absteigen!


ps: auf reinis picasa-seite gibt's wieder mal ein paar neue fotos zu sehen...

Dienstag, 20. Mai 2008

halong bay

die beruehmte halong-bucht mit ihren unzaehligen aus dem wasser ragenden kalksteinformationen, liegt oestlich von hanoi im golf von tonkin. natuerlich ist das angebot an touren und ausfluegen dorthin enorm. von tagesausfluegen bis hin zu tage-langen luxus-kreuzfahrten, fuer jeden ist was im programm. leider gibt es unter den veranstaltern aber sehr viele schwarze schafe die viel versprechen aber kaum etwas halten. die suche nach einem geeigneten anbieter war deshalb muehsam und ziehmlich nervig. aber wenn man keine kunden anbruellenden tour-guides oder versiffte schiffe haben will, muss man sich das wohl oder uebel antun. zum glueck gilt hier in vietnam wenigstens das motto "pay more, get more". wenn man also von den billig-touren, die 3 taegige ausfluege fuer 35 oder 40 us dollar anbieten, etwas abstand haelt, hat man schon mal bessere chancen auf erfolg. nach langem ueberlegen haben wir eine 2 taegige tour mit uebernachtung auf einer dschunke gebucht. und es hat sich ausgezahlt. wir wurden puenktlich abgeholt (unglaublich!), unser tourguide schrie uns nicht an sondern war sehr informativ und nett, und wir waren gerade mal 8 leute am boot. quasi voller erfolg. ;-)




tja, die halong bucht ist eben kein geheimtipp mehr... ;-)


von hanoi aus ging's erst mal mit dem mini-bus 3 stunden bis nach halong city. hier werden taeglich tausende von touris auf hunderte von booten verschifft. ein unglaubliches getuemmel! aber trotzdem scheinen alle auf dem richtigen boot zu landen. gemeinsam mit dutzenden anderen ausflugsschiffen geht's hinaus in die bucht, vorbei an den beruehmten felsinseln. unterwegs besuchen wir die "surprise-cave", eine der riesiegen kalksteinhoehlen die es in der gegend gibt. natuerlich ist auch hier alles ziehmlich ueberlaufen, aber trotzdem ziehmlich beeindruckend. spaeter steht dann koerperliche ertuechtigung am programm. mit dem kajak geht's durch hoehlen und in tolle lagunen. auf unserer fahrt kommen wir auch an schwimmenden doerfern vorbei. unglaublich, das manche familien auf einem boot mit vielleicht 3 quadratmetern zu zweit oder sogar zu dritt leben! von zeit zu zeit kommt auch ein "schwimmender supermarkt" vorbei. die besitzerinnen und bootsfuehrerinnen in personalunion verkaufen so ziehmlich alles was man brauchen koennte. bier, zigaretten, kekse, gemuese, toilettenpapier und so weiter.

schwimmender supermarkt



wohnung, arbeitsplatz und transportmittel in einem



ps: allen, die wie wir hilfe im angebots-wirrwarr feststecken, koennen wir den anbieter VEGA TRAVEL empfehlen. www.vegatravel.vn

good morning vietnam!

ok, sorry fuer die verwendung dieses doch schon ziehmlich abgedroschenen film-zitats, aber es passt halt... ;-)

nach unserem flug von vientiane nach hanoi muessen wir erst mal feststellen: vietnam airlines hat mit abstand die bequemsten - weil breitesten - sitze und die meiste beinfreiheit die wir seit langem in einem flugzeug geniessen durften. also nix mit fliegender reiskocher oder so ;-)
wir waren ja schon echt gespannt auf unsere naechste asienstation vietnam. in den letzten wochen hatten uns reisebekanntschaften naemlich ein horror-gschichtl nach dem anderen erzaehlt. leute unfreundlich bis zum geht nicht mehr, alles abzocker etc. - na da brach richtig vorfreude aus... vielleicht sind also unsere ersten eindruecke deshalb also ueberraschend positiv. haben uns fuer 2 tage in hanoi's "old quater" in der naehe der alten katholischen kathedrale einquartiert. es ist heiss, der verkehr ist ein wahnsinn, in den strassen vollkommen verstopft von fussgaengern, mopeds und autos von denen sich niemand an eventuell gueltige verkehrsregeln haelt und trotzdem ist die stadt echt genial! die meisten gebaeude sind noch im franzoesischen kolonial-stil, die leute gehen einem nicht auf die nerven und es gibt ueberall so viel zu sehen! in den kleinen gassen sitzen familien gemeinsam beim essen, die markt-frauen tragen den ganzen tag ihre ware durch die stadt. Im alten Viertel findet man in jeder Strasse ein anderes Gewerbe. In einer gibt's Malerbedarf, in der naechsten ist der Blumenmarkt, um die naechste Ecke bekommt man Schuhe,... ein uraltes System das immer noch besteht. man kann's nur schwer beschreiben, aber die atmosphaere hier ist echt einmalig!





eine besondere erwaehnung "verdient" sich auf alle faelle noch der vietnamesische strassenverkehr:

wir haben ja in den letzen monaten schon einiges erlebt. der erste schock auf bali, kamikaze-fahrer in thailand etc. aber was hier auf den strassen abgeht, das geht unter keinen hut mehr! gefahren wir nur unter einsatz von dauergehube, staendiger verwendung der lichthupe und dem ruecksichtslosestem fahrstil den man sich vorstellen kann. korrektur, das kann man sich nicht vorstellen! ist man zu fuss unterwegs, koennte man sich auf die gehsteige retten. die sind aber leider voellig zugeparkt. also ab auf die fahrbahn wie alle anderen auch... ;-) ein erlebnis der besonderen art hat man dann noch jedesmal wenn man die strasse ueberqueren moechte. natuerlich gibt es so gut wie keine fussgaenger-uebergaenge mit ampeln. und wenn doch, dann haelt eh kein mensch davor an. instinktiv wuerde man die "flucht-nach-vorn"-methode waehlen, aber das ist der sichere tod. hier deshalb die verhaltensanweisungen zum "zebrastreifen-losen"-ueberleben:


1. atme tief durch und ignoriere dabei die abgase -wenn du nicht schon laengst, wie die meisten locals, eine gesichtsmaske traegst)

2. beginne laaaangsam deinen weg ueber die voll befahrene fahrbahn. auch wenn du's gerne tun wuerdest, schliesse nicht die augen, sondern suche augenkontakt mit den dir entgegenrasenden fahrzeugen.

3. der verkehr beginnt langsam um dich herum zu fliessen. hin und wieder kurz anhalten, aber versuchen richtung und geschwindigkeit bebehalten.

4. erstmal wieder in sicherheit auf der anderen strassenseite: drehe dich unglaeubig um, betrachte die 4-spurige voll befahrene strasse die du gerade ohne verletztungen ueberquert hast, und sprich ein kurzes stossgebet


eine ganz normale kreuzung... ;-)

Mittwoch, 14. Mai 2008

vang vieng & vientiane

auf unserer weiterreise von luang prabang richtung sueden nach vang vieng wurden wir "opfer" laotischer zeitrechnung. nachdem wir unseren minibus verpasst hatten - wer rechnet schon damit dass man puenktlich abgeholt wird??? - wurden wir auf einen "vip-bus" umgebucht. den "vip-effekt" konnten wir leider nicht erkennen. dafuer hatten wir gleich 8 statt vorher verkuendeter 5 stunden fahrzeit, um die wirklich wunderschoenen berge laos' zu bestaunen. gott sei dank haben die maegen aller passagiere der 140 km langen serpentinen-strecke stand gehalten, und wir hatten nur 1 fahrgast der seine kalaschnikov mit an bord brachte. hoert sich jetzt vielleicht arg an, war's aber nicht... hatten vorher schon von solchen vorkommnissen gehoert, und waren darum nicht mehr sooo ueberrascht ;-)


bei nachtanbruch endlich in vang vieng eingetrudelt, sind wir gleich wieder unserem australischen reisefreund mike ueber den weg gelaufen, der uns dankenswerter weise zu einem guenstigeren zimmer verholfen hat. ER hat seinen minibus naemlich nicht verpasst und war schon seit stunden vor ort. wenn man bedenkt, was fuer ein chaot er eigentlich ist, echte ironie des schicksals - aber bitte... *grins*


vang vieng ist vor allem fuer 3 dinge bekannt: 1. tubing und 2. mushroom-shakes & sonstige drogen 3. friends
ad 1) irgendjemand ist irgendwann auf die gloreiche idee gekommen, touristen auf traktorreifen einen kleinen fluss hinuter zu schicken. das ist an sich schon lustig und eine nette abkuehlung im tropischen binnenland laos. um das ganze aber auch noch lukarativer zu machen, befindet sich am flussufer eine bar nach der anderen in der sich die "reichen westler" so was von die hucke voll saufen, das ist manchmal schon beaengistend... ganz klar, das hat hier absolut nichts mit dem restlichen laos zu tun wie wir es zu gesicht bekommen haben. aber manche leute scheinen es zu lieben...


ad 2) in vielen lokalen bekommt man diverse "happy-shakes", "happy-pizzas" etc. happy/gluecklich hat hier aber nichts mit der stimmung des kochs zu tun, sondern mit den sinneserweiternden inkredenzien die diesen nahrungsmitteln hinzugefuegt werden. wir haben allerdings erfahrungsberichte von leuten gehoert, die das ganze eher beangstigend als lustig erscheinen lassen... eigene erfahrungsberichte koennen wir "leider" nicht liefern.


ad 3) alle kennen die bekannte us tv-serie "friends"? gut. aus unerklaerlichen gruenden werden in den meisten lokalitaeten hier durchgehend "friends"-folgend gezeigt. auch mal ne nette abwechslung, und sogar leute die diese serie eigentlich nicht moegen, verfallen ihr hier hoffnungslos - eine der harmloseren drogen hier also *grins*


wir koennen aber trotzdem auch normale aktivitaeten aus diesem "suendenpfuhl" melden ;-) waren einen tag klettern. gemeinsam mit mike und unseren super netten guides, ola & leh, haben wir uns wieder mal einen tag am felsen ausgetobt. seeehr herausfordernd, aber auch wirklich lohnend!


heute mittag sind wir nun in laos' hauptstadt, vientiane, angekommen. hier besorgen wir uns nun unser visum fuer vietnam und wenn alles klappt, fliegen wir am freitag nach hanoi weiter.

Mittwoch, 7. Mai 2008

auf dem mekong nach luang prabang

nach unserem kleinen dschungel-abenteuer haben wir uns erst mal wieder soweit gereinigt , dass unsere gastgeberin im guesthouse keinen herzinfakt mehr bekam *grins*. gemeinsam mit mike - einem der australier aus unserem baumhaus - machten wir uns auf den weg nach luang prabang. man hat von houay xai aus 2 moeglichkeiten: a) man quaehlt sich in einer 20 stunden busfahrt ans ziel oder b) man nimmt ein sogenanntes slowboat. das sind groessere boote die vollgepackt so ca. 120 touristen, 20 einheimische, 3 hunde und eine ladung voll fische, leguane und sonstigem getier in einer 2 taegigen fahrt am mekong nach luang prabang bringen. theoretisch wuerde es noch moeglichkeit c) die speedboote geben. die sind mittlerweile aber so gefuerchtet und gefaehrlich, dass angeblich schon ueberlegt wird diese moeglichkeit fuer auslaender zu verbieten. es passieren einfach viel zu viele unfaelle...





da wir zum glueck schon 1 stunde vor abfahrt am hafen waren, konnten wir plaetze im vorderen teil des bootes ergattern, wo man sich's einfach am boden bequem gemacht hat. die meisten anderen passagiere mussten sich auf unmenschlich winzigen holzbaenkchen stundenlang abquaehlen. da hatten wir's schon viel gemuetlicher und lustiger. gemeinsam mit den anderen reisenden hat man sich unterhalten, mit spielen die zeit vertrieben oder einfach den ausblick genossen. am ersten tag dauerte die fahrt ca 7 stunden und nach einer nacht in pak beng nochmal 9 stunden bevor wir endlich am ziel waren. nach all der zeit weiss man dann meist eh nicht mehr wie man sich bewegen soll *grins*

luang prabang gehoert zum unesco-weltkulturerbe und ist eine wirlich bezaubernde stadt! das zentrum ist gepraegt von alten franzoesischen kolonialbauten und beeindruckenden tempelanlagen. man kann stundenlang durch die strassen spatzieren und kommt sich manchmal wie in einer anderen welt vor. die leute hier sind unglaublich nett. der unterschied zwischen laos und thailand ist wirlich enorm. natuerlich gibt es auch in thailand sehr viele nette leute, aber hier sind die mensche einfach noch so viel entspannter. abends verwandeln sich die strassen in maerkte auf denen man schoenen schmuck und farbenfrohe textilien bekommt, oder man hohlt sich bei den essensstaenden einfach sein abendessen das man dann gemeinsam mit ein paar locals und anderen reisenden geniesst waehrend man mit all den neuen bekanntschaften ueber gott und die welt quatscht. fall's ihr es noch nicht gemerkt habt: wir fuehlen uns hier echt pudelwohl! *grins*


eine entdeckung der besonderen art hatten wir, als wir unsere bootsgenossen abends nochmal auf ein schoen kaltes beer lao in der angesagten "hive bar" getroffen haben. alle die uns ein bisserl kennen koennen sich vielleicht vorstellen, dass das ja normalerweise nicht so wirklich unser stil ist. aber es war trotzdem ein super lustiger abend. na jedenfalls haben wir da einen neuen englischen ausdruck vernommen der uns doch etwas erstaunt hat: "uebertrendy". das ist wohl die neue bezeichnung das frueher "hipp" oder "in" war... *grins*



Dienstag, 6. Mai 2008

gibbon experience - laos

danke fuer's daumendruecken! obwohl wir zeitweise selbst nicht mehr dran geglaubt haben, haben wir die weiterreise nach laos doch noch rechtzeitig geschafft. aufgrund unzuverlaessiger transportunternehmen und manchmal nur schwer einschaetzbaren oeffnungszeiten an der grenze hatten wir so unsere bedenken...


na egal, hat ja alles geklappt und so ging's am 1. mai los zu unserem abenteuer "gibbon experience"! seit uns letztes jahr in darwin einige reisekollegen davon erzaehlt haben, wollten wir das unbedingt machen. ausgangspunkt dieser 3-taegigen tour in die waelder von laos war houay xai am mekong. erst mal trafen wir unsere gruppe von insgesamt 12 leuten - 4 australier, 2 iren die in kambodscha leben, 2 daenen und unglaubliche 4 (!) oesterreicher. danach ging's in einer 3 stuendigen fahrt ins landesinnere zum bokeo natuerreservat und dann nochmal 1 1/2 stunden zu fuss weiter. mitunter auch mit nassen fuessen...


sobald wir mit unserer ausruestung vertraut waren ging's quasi zum "hauptact" der ganzen aktion. bei der gibbon experience laeuft man naemlich nicht einfach durch den wald wie bei sonstigen trekking-touren. hier bewegt man sich dank teilweise 500 m langer und 150 m hoher stahlseile schwebender weise von baumhaus zu baumhaus! koennt ihr euch nicht wirlklich vorstellen? dann hier eine kleine kostprobe...










geschlafen wird in tollen baumhaeusern, die jedem kindheitstraum gerecht werden! wunderschoenes 360 grad panorama, und die ausstattung laesst kaum zu wuenschen uebrig. dusche in 40 m hoehe mit unschlagbarer aussicht - was will man mehr? die lokalen guides haben sich toll um uns gekuemmert und hatten immer ein laecheln auf den lippen. wir haben gemeinsam mit einem irischen paerchen und 2 australiern das groesste baumhaus nr. 1 bezogen und haben uns toll mit allen verstanden. war echt eine super truppe! tagsueber sind wir ueber die stahlseile "gezippt" und haben unglaubliche ausblicke genossen. wanderungen wurden unternommen und frueh morgens ging's auf die suche nach den gibbons. da heisst es echt frueh aufstehen, aber es hat sich gelohnt! um 5.45 uhr morgens konnten wir von einer plattform aus eine 5-koepfige affenfamilie beobachten. ein tolles erlebnis! und wir wussten es auch alle wirlich zu schaetzen, denn die meisten leute die hier herkommen sehen leider gar keine gibbons. selbst fuer guides ist das kein alltaegliches erlebnis. alles in allem haben wir unsere die 3 tage wirklich seeeehr genossen. das "zippen" war unglaublich, die leute und stimmung spitze, das essen erste klasse. und selbst die naechtlichen rattenbesuche, unzaehligen blutegel beim wandern oder schlangen im baumhaus gehoerten irgendwie dazu *grins*.



(ein blatt, oder doch tier??? unglaublich was man so alles zu sehen bekommt...)



wie so oft hatten wir ausserdem wieder sehr viel glueck mit dem wetter. in den tagen vor und nach unserem besuch hat's teilweise ziehmlich geregnet, da werden die wege so richtig schoen unpassierbar rutschig. dreckig wurden wir zwar zur genuege, aber bei uns blieb's trocken und herrlich sonnig.


wer nach laos kommt, dem koennen wir die gibbon experience nur waermstens ans herz legen. diese erfahrung war jeden cent wert! aber achtung, rechtzeitig anmelden denn die touren sind regelmaessig ausgabucht.

www.gibbonx.org




(sonnenaufgang im baumhaus)

Dienstag, 29. April 2008

bangkok & chiang mai

nachdem wir uns wochenlang quasi immer in meeresnaeehe richtung norden bewegt haben sind wir am wochenende in bangkok (bkk) angekommen. aufgrund der tatsache, dass wir ja jetzt doch schon ein zeiterl in asien unterwegs sind, war der kulturschock nicht allzu gross. klar, alles ist groesser, lauter und an die menschenmassen muss man sich auch erste mal wieder gewoehnen. die luftqualitaet war zum glueck auch weit besser als gefuerchtet und die 36 grad luftemperatur empfinden wir mittlerweile ja als "normal" ;-)

unser aufenthalt in bkk war diesmal nur von kurzer dauer. ingesamt haben wir die 2 1/2 tage hauptsaechlich damit verbracht neue foto-geraetschaften fuer mich (karin) zu besorgen. im endeffekt hat das zwar sehr viel herumlauferei bedeutet aber dafuer sind wir jetzt wieder voll ausgestattet - ok eigentlich besser als vorher... aber trotztdem haben wir doch noch zeit fuer etwas sightseeing gefunden. zuerst ging's zum "wat pho". eine riesige tempelanlage neben dem ehem. koenigspalast. die kunstfertigkeit mit der hier alles bis ins kleinste detail verziert ist, hat uns schon sehr beeindruckt. und der 46 m lange liegende buddha ist auch ein echter hingucker... man darf den jetzt uebrigens erlaubterweise fotografieren, und muss keine "illegalen aus der huefte-fotografier-aktionen" mehr liefern ;-) anschliessend stand dann noch eine bootsfahrt am chao phraya fluss der sich durch bkk schlaengelt am programm. sehr zu empfehlen weil's mit den oeffentlichen booten erstens billig ist (15 baht pro pers) und es eine nette abwechslung zum typisch asiatisch-chaotischen strassenverkehr darstellt.auf schritt und tritt haben wir auch wieder mitbekommen wie sehr die thais ihren koenig verehren. wie ueberall im ganzen land haengt auch hier ueberall in plakat oder foto des koenigs. und damit meine ich wirklich ueberall! in jedem wohnhaus, jedem geschaeft, an jeder strassenkreuzung ueberall ist bumiphol praesent. im kino wird vor dem film uebrigens die hymne samt kitschig-verklaertem film ueber das koenigsleben abgespielt und um 18.00 uhr steht taeglich der gesamte bahnhof habt acht und lauscht wieder still der nationalhymne. beide faelle selbst erlebt und als auslaender musst du natuerlich auf- bzw stillstehen. fuer uns westler irgendwie komisch, hier gehoert das aber voellig normal zum alltag...


mit dem nachtzug ging's dann weiter richtung nordthailand nach chiang mai. mit dem bus waers zwar um einiges guenstiger, aber wir fahren lieber 13 h bequem im zug als uns die nacht in einem unbequemen & ueberfuellten bus die nacht um die ohren zu schlagen. nach unserer morgendlichen ankunft haben wir dann gluecklicherweise ein super zimmer im julie guesthouse ergattert. sehr zu empfehlen!- danke an rainer fuer den tipp! (www.julieguesthouse.com). chiang mai ist bekannt fuer seine ueber 300 tempel und die vielen outdoor-aktivitaeten wie wanderungen inkl. besuch bei den hier angesiedelten bergvoelkern usw die hier angeboten werden. erstere (die tempel) haben wir wieder teilweise erkundet, fuer zweites blieb uns diesmal keine zeit. aber unser naechstes outdoor-abenteuer steht dafuer uebermorgen in laos am programm - wenn alles so klappt wie wir uns das vorgestellt haben... also alle bitte ganz fest die daumen druecken!


ps: fotos gibt's beim naechsten mal wieder wenn die verbindungen wieder besser sind... hat halt seinen grund wenn man nur 15 baht (ca. 7 cent) die stunde bezahlt *grins*

Montag, 28. April 2008

hua hin

da die tage davor total actiongeladen waren, beschlossen wir in hua hin einen kitesurf kurs zu machen. oder naja, eigentlich wars ja eh geplannt, denn reini heulte karin die ohren schon des laengeren voll, dass er das mal ausprobieren muss!


der strand in hua hin ist wie gemacht fuers kitesurfen. wir fanden auf anhieb eine gute schule und stuerzten uns ins vergnuegen. karin fand nach einem tag mit dem kite heraus das es nicht ihr sport sei und ueberliess somit reini das feld, oder besser gesagt die wellen ;-)


das schwierigste am kitesurfen ist eindeutig die beherrschbarkeit des schirms. deshalb besteht auch ein grossteil des kurses daraus mit dem schirm in allen lagen zu fliegen und sich im seichten wasser hinterher-ziehen zu lassen. nicht unbedingt der riesenspass wenn du bei jeder zweiten welle mal einen schluck machst :-) aber es goehert dazu und ist sehr wichtig! vor allem fuer die eigene sicherheit und die der anderen kiter und leute am strand.


nach kleinen rueckschlaegen wie "kein wind" oder "bekanntschaft mit einer qualle aus naechster naehe" gings aber dann doch gut voran und reini hat es doch noch aufs board geschafft. ca 100m hat er geschafft bevor er wieder im wasser gelandet ist...


wer jetzt ueberhaupt keine plan hat was eigentlich kitesurfen ist oder wie das geht der sollte mal auf diesen link klicken. obwohl dies ein sehr junger sport ist gibts natuerlich wieder viele verschieden varianten...




fuer alle interessierten, der link zur kitesurfschule

http://www.kiteboardingasia.com/index.php

Freitag, 18. April 2008

ko tao

so, nach so viel entspannung in den letzten wochen ist jetzt endlich wieder mal action angesagt!

seit ein paar tagen sind wir im taucherparadies auf ko tao. wir haben uns dazu entschlossen unsere "ausbildung" auszuweiten und haben den advanced open water kurs gemacht. d.h. wir duerfen jetzt bis zu 30 m tief abtauchen und haben nochmal ein paar nuetzliche "tipps" zum navigieren und auch fotografieren unter wasser erhalten. wir konnten den kurs wieder auf deutsch ablegen (definitiv eine gute wahl fuer uns), und hatten zusammen mit unserem dive-master alex sowie unseren 4 hamburger kurs-kollegen ein paar echt schoene dives. jetzt bleiben uns noch 2 tage fuer weitere fun-dives und die werden wir noch in vollen zuegen geniessen!

und diesmal gibt's auch wieder mal ein paar pix zur farblichen untermalung... :-)





ko lipe - ko samui - ko phangan

so nachdem es ja schon ein bisschen zeit seit unserem letzten eintrag her ist, bringen wir euch heute wieder mal auf aktuellen stand...

nach unserem kurztripp nach malaysien - zwecks visa-verlaengerung fuer thailand - haben wir uns fuer 1 woche auf der kleinen insel ko lipe niedergelassen. eine winzige insel im suedlichsten thailand die teil des tarutao national parks ist. hier haben wir uns einen bungalow direkt am strand gegoennt und haben's genossen das meer gerade mal 10 meter vor unserer "haustuer" zu haben. das wasser war wieder mal herrlich, wir haben massig lesestoff verschlungen und abends ging's auf ein paar bierchen in die kleine strandbar von long. ein super netter thai, mit dem man auch zu fortgeschrittener stunde noch ueber das leben philosophieren konnte ;-)

danach ging's weiter richtung ko samui. ein ewig langer reisetag! morgens um 8 gings auf ko lipe los und 24 stunden spaeter kamen wir zum sonnenaufgang auf ko samui an. da war unsere stimmung aber schon ziehmlich hinueber. grund: bei unserem zwischenstopp in surathani hatten wir unser gepaeck kurz bei unserem reisebuero gelagert um einen happen essen zu gehen. normalerweise ueberhaupt kein problem. leider sind wir diesmal an die falschen geraten und die "netten jungs" haben uns unsere rucksaecke komplett durchwuehlt und meine (karins) kamera gefiel ihnen wohl so gut, dass sie meinten die behalten sie dann gleich mal. die ganze aktion hat uns doch ziehmlich die stimmung versaut. dass die kamera weg ist ok, aber leider sind damit auch seeeehr viele tolle bilder weg. darum gibt's von den letzten wochen leider keine tollen pix zu zeigen... und wie ihr euch vielleicht vorstellen koennt, haben wir aus diesem und auch leider vielen anderen gruenden im moment manchmal so unsere zweifel an der allseits geruehmten freundlichkeit der thais.

ko samui war dann auch eher ein reinfall und wir haben eher tv und klimaanlage genossen als voellig ueberlaufene und nicht eben tolle straende. also ging's schnell wieder weiter. naechster stopp war die insel ko phangan, die vor allem fuer die beruehmten full-moon-parties bekannt ist. um betreffende zone haben wir einen grossen bogen gemacht und uns wieder auf ein ruhiges fleckerl zurueckgezogen, den bottle beach ganz im norden der insel. hier kommt man normalerweise nur mit longtail boats hin und dementsprechend ist nicht viel los. haben sehr nette bekanntschaften dort geschlossen, vor allem mit unseren 2 neuen lieblingskanadiern dominique & conor. letzten sonntag hat dann die ganze truppe einen ausflug zum hauptort von ko phangan gemacht. es war naemlich songkran-festival in thailand angesagt! anlass waren die feiern zum buddistischen neujahr. das ganze sieht dann so aus, dass ganz thailand in einer einzigen RIESSIGEN strassen-wasserschlacht "untergeht". jung und alt "bewaffnen" sich mit wasserspritzpistolen, eimern und allem was sonst noch dazu geeignet ist um als "wasserwerfer" zu dienen. und wenn ich sage, dass wirklich ALLE dabei mitmachen dann meine ich das woertlich. wo sonst kann man sich auf offener strasse ein wassergefecht mit einem polizisten liefern???? wie ihr euch vorstellen koennt war es ein heidenspass und eine tolle abkuehlung bei den heissen temperature hier!

alles in allem haben wir es geschafft auch wieder eine positiver einstellung zu unserem "gastland" zu gekommen, aber nicht's desto trotz mehren sich die momente in denen wir uns echt schon wieder auf zu hause freuen ;-)

Mittwoch, 26. März 2008

ko lanta

da wir mittlerweile zu echten sonnen- und strandanbetern mutiert sind, gibt's von unserer aktuellen destination - der insel ko lanta - ned viel zu berichten. wir geniessen die kilometerlangen sandstraende, tanken massig sonne und verschlingen ein buch nach dem anderen. abend's goennen wir uns ein bierchen (chang ist die favorisierte marke) zu den spektakulaeren sonnenuntergaengen die es hier taeglich zu bewundern gibt. alles schoen unaufgeregt und entspannt eben....







wir haben uns einen bungalow am phra ae beach (long beach) gemietet. urspruenglich war's die rustikal-version fuer 300 baht (ca. 6 euro). aber hin und wieder haben wir's gern "luxurioeser". sprich ein bissl mehr platz und ein richtiges dach ueberm kopf. drum sind wir diesmal weichei-maessig umgezogen und zahlen jetzt 400 baht (ca. 8 euro) die nacht fuer unser heim. kann man sich echt ned beschweren bei den preisen...



reini versucht sich auf der slack-line im garten. gar ned so einfach... ;-)


da wir jetzt schon fast 4 wochen in thailand verbracht haben, geht's als naechstes auf unseren ersten "visa-run". das heisst wir muessen thailand kurz verlassen um bei wiedereinreise ein neues 30-tage-visum zu erhalten. normalerweise kann man das auf einer organisierten fahrt erledigen, aber wir nutzen die gelegenheit und schaun uns in malaysien noch ein bissl auf der insel langkawi um.

Samstag, 22. März 2008

ko phi phi

obwohl es uns in ton sai so gut gefallen hat, war's doch wieder zeit fuer neue abenteuer. als naechstes ziel haben wir uns ko phi phi ausgewaehlt. aber schon beim einschiffen auf unser boot haben wir uns gedanken gemacht, ob das jetzt wirklich so eine gute idee war. allein von ton sai bzw railay aus fuhren mindestens 50 leute los und dann mussten wir auch noch auf ein anderes groesseres schiff wechseln, dass eigentlich schon voellig ueberfuellt gewirkt hat. kurzfristig haben wir doch mit dem gedanken gespielt doch in ton sai zu bleiben...


die ankunft auf ko phi phi hat dann erst mal auch nicht sehr dazu beigetragen unsere meinung zu aendern. wenn man von dieser insel hoert oder liesst hat man immer dieses beruehmte foto im kopf: traumhafte einsame straende...




in wirlichkeit kommt man in einem baustellen-chaos an das sich echt gewaschen hat, was sicher teilweise noch nachwirkungen der tsunami-katastrophe sind bei der dieser teil der insel stark getroffen wurde. das problem mit der insel ist aber vor allem, dass sie einfach zum standard-programm eines fast jeden thailand-besuchers gehoert. das heisst, die leute werden auf tagestouren sogar von phuket oder krabi hierher verfrachtet. ausserdem ist das zentrum voellig verbaut und spaetestens seit hier der film "the beach" mit dem titanic-poidi (aka leonardo di caprio) gedreht wurde, geht ja voll die post ab. wir haben also schnell die flucht nach vorn angetreten und sind per longtail-boat zum hat yao (long beach) gefahren. hier gibt's erstens die guenstigeren unterkuenfte und zweitens ist hier vieeeel weniger los. nur wenn die verwirrten tagesgruppen vom insel-zentrum kommen wird's ein bisschen mehr. aber immer noch ertraeglich. fuer die billigste unterkunft haben wir zwar immer noch mehr bezahlt als ueberall sonst in thailand, aber dafuer war unser bungalow vielleicht 15 meter vom weissen sandstrand entfernt... *grins*. auch wenn der erste eindruck von ko phi phi also ned so der reisser war, auf den zweiten blick war's definitv spitze!


vom klettern quasi noch voll auf adrenalin eingestellt, waren wir auch hier auf sportliche aktivitaeten aus ;-) also fluks schnorchel-zeug ausgebort und ab ins traumhaft klare und warme meer. die vielen bunten fische die bis an den strand kommen sind ja schon toll zu beobachten. der knueller waren aber die massig vorhandenen schwarz-spitzen-riffhaie die so 40 meter vom strand ihr revier haben! echt geiles gefuehl wenn ploetzlich ganze gruppen von bis zu 6, 7 haien nur wenige meter von dir entfernt vorbei schwimmen oder dich neugierig ein paar mal umrunden! aber alles halb so wild, weil die waren eh "nur" so 2 meter gross und greifen keine menschen an. trotzdem irre aufregend!

da wir ja ausserdem im jaenner unsere tauchscheine gemacht haben, wollten wir das hier auch unbedingt ausnutzen und wieder mal in die tiefe absteigen. haben eine tagestour mit 2 dives fuer umgerechnet knapp 45 euro pro person bei paradise dive (http://divethailand.com/) gebucht. ausser uns beiden war nur noch 1 russin und unser thai-guide mit von der partie, also ne super kleine gruppe. mit dem longtail-boat ging's hinaus und auf unseren 2 tauchgaengen haben wir wieder so einiges an meeresbewohnern bewundern duerfen. unter anderem haben wir 3 leoparden-haie gesichtet. die sind toll zu beobachten weil sie meistens am grund liegen und schlafen. das heisst man kann ganz nah an sie ran! quasi auf tuchfuehlung *grins*




und wenn's ihnen zu viel trubel wird, dann suchen sie einfach das weite....





zum lunch haben wir noch in einer traumhaften lagune bei phi phi ley verbracht (das ist die nebeninsel von phi phi don auf der die ganzen hotels stehen). sooo glasklares wasser hab ich noch nie gesehen - traumhaft, obwohl man den spass natuerlich mit anderen booten teilen muss.


fazit: wer ko phi phi einen besuch abstatten moechte und es gern ruhiger hat, sollte sich unbedingt eine unterkunft weit entfernt von ton sai (das ist das zentrum wo die 2 buchten zusammen kommen, nicht zu verwechseln mit ton sai bei railay!) suchen.

mehr fotos zu unserem tauchausflug findet ihr im online-fotoalbum rechts ---->

ton sai

auf phuket ging's erst noch kurz zum tat-office, der offiziellen thailaendischen touristen-info. zwar manchmal etwas schwierig zu finden, aber man bekommt hier zahlreiche und vor allem nuetzliche informationen. ein besuch zahlt sich also definitiv aus.

fuer uns ging's dann weiter auf die kleine insel ko yao noi, die ca 1 stunde bootsfahrt oestlich von phuket liegt. nettes kleines inselchen mit relativ wenig tourismus, was fuer uns ja eigentlich sehr zusagt. zum baden ist die insel aber leider nicht so der hit und drum viel unser aufenthalt mit 4 tagen eher kurz aus.

so sind wir also wieder ins boot gehuepft und sind an die festland-kueste geduest. hier im gebiet von krabi wollten wir naemlich unbedingt wieder mal so richtig klettern gehen. und dafuer war unser naechster stopp praedestiniert: ton sai. eine kleine bucht neben dem eher bekannten railay-beach. die kalkstein-waende hier sind thailands absolutes kletter-mekka! daran gibt es hier in ton sai auch keinen zweifel! 90 % der leute hier kommen zum klettern her. fuehlten uns also gleich pudelwohl bei dieser entspannten truppe. *grins* hoch motiviert haben wir unsere ausruestung fuer 5 tage gemietet und konnten diese zum glueck auch voll ausnutzen. zwar haben unsere koerper angesichts der voellig ungewohnten anstrengungen und nicht passen wollender kletterschuhe (reini hat seine fast taeglich getauscht) teilweise laediert gewirkt, aber wir hatten echt spass! einfach ein tolles gefuehl wenn man von der kletterroute aus auf eine tuerkisfarbene bucht mit palmen und sandstrand ueberblickt und sich nach schweisstreibenden touren ins angenehm temperierte meer zur abkuehlung schmeisst! die letzten 3 tage haben wir dann noch zuwachs zu unserer seilschaft erhalten. hannes aus kassel hat sich uns angeschlossen und es war echt nett mal wieder wen neuen zum quatschen zu haben. ;-)







insgesamt haben wir ueber eine woche hier verbracht und haben festgestellt, dass ton sai definitiv der erste ort in thailand ist den wir besucht haben und wo wir bestimmt wieder hin wollen. die leute - besucher wie auch einheimische - sind sehr nett und es ist definitiv chillig wenn man sein wohlverdientes feierabend-bierchen bei sonnentuntergang in der strandbar "zwitschert".


Donnerstag, 6. März 2008

thailand - phuket

nachdem wir die letzten beiden tickets bekommen hatten, ging's mit dem nachtzug von kuala lumpur an die thailaendische grenze und weiter nach hat yai. zwar waren wir mit dem zug ziehmlich langsam, aber dafuer war's eine ziehmlich gemuetliche reise. selbst reini hatte genug platz zum schlafen da die schlafkabinen auf seine exakte koerpergroesse angepasst waren ;-)


unser ziel in thailand war die insel phuket um wieder mal bekannte gesichter zu sehen. da reinis cousins juergen und markus sowie hausi (ein weiteres bekanntes gesicht aus boeheimkirchen) hier gerade auf urlaub sind, haben wir beschlossen auch mal kurz vorbei zu schauen. es war echt nett mal wieder ein paar bierchen mit alten bekannten zu kippen ;-)


tja ansonsten haben wir hier noch nicht so viel erlebt, da wir die letzten tage wieder mal abwechselnd ein paar beschwerden unserer magen-darm-trakte ausheilen mussten ;-) aber phuket hat auf alle faelle einen, na sagen wir mal "bleibenden" eindruck hinterlassen. wie soll man's audruecken.... der strand ist schoen, sauber und wir geniessen es endlich wieder mal im warmen meer baden zu koennen. allerdings ist die gegend von patong auch fuer sein bluehendes prostitutionsgewerbe bekannt und man erlebt das auf schritt und tritt wenn man abends unterwegs ist.

ansonsten sind wir schon seeeehr gespannt endlich thailands inselwelt zu erforschen. sommer, sonne, meer und strand... juhuh!! apropos: wie geht's euch allen so im kalten oesterreich? ;-)

taman negara national park

nach den zahlreichen staedten die in letzter zeit am programm standen, wollten wir wieder mal ins gruene. so haben wir uns fuer einen ausflug in den taman negara national park entschieden. schon allein die reise dorthin war "abenteuerlich". naja, zumindest ueber 15 ecken. zuerst kamen 4 stunden busfahrt ins landesinnere nach jerantut. von dort aus gab's 2 moeglichkeiten. variante 1: mit einem shuttle-bus zum tembeling-fluss und dann 3 stunden mit dem boot zum park. variante 2: mit dem lokalen bus einfach 1-2 stunden fahrt zum park. normalerweise waehlt man variante 1 weil das viel das schon viel abenteuerlicher und lustiger ist. da es bei uns aber die ganze zeit geschuettet hat haben wir die zwar langweiligere aber dafuer kuerzere, billigere und vor allem trockenere bus-variante gewaehlt.

die kleine ortschaft kuala tahan war unsere "basis" fuer den besuch im park. es gibt ein paar kleine guesthouses und hotels die am fluss liegen. sowie schwimmende restaurants die auch als anlegestellen fuer die zahlreichen boote dienen. das leben hier spielt sich echt groesstenteils am wasser ab. da der fluss aufgrund starker regenfaelle jedoch gerade hochwasser fuehrte, wurde es deshalb aber teilweise abenteuerlich wenn man ins restaurant wollte ;-) mit booten kamen wir auf die andere flussseite zum national park. im prinzip kann man als beschreibung einfach sagen: mehr dschungel geht nicht! wir haben nur kleine wanderungen unternommen, denn wer wirlich laenger unterwegs sein will, der sollte sich schon einen guide nehmen. wichtig ist auch, dass man tropentauglich gekleidet ist. das heisst lange hose, langaermliges shirt und gscheite schuhe. man schwitzt zwar wie irre, aber das wuerde man auch in kurzer bekleidung und so ist man wenigstens vor moskitos, blutegeln und sonstigem getier etwas geschuetzt. zumindest theoretisch.... aber mehr dazu gleich ;-)




ein ziehmlich cooles erlebnis war unser spaziergang am "canopy walk". in ca 20 bis 30 m hoehe sind haengeseilbruecken gespannt und man kann so mitten durch die baumkronen spazieren/wanken und kann tolle ausblicke geniessen!



theoretisch kann man in taman negara wenn man am richtigen tag, zur richtigen uhrzeit, am richtigen ort ist und gaaaanz viel glueck hat sogar elefanten, tiger und vieles vieles mehr an wilden dschungel-bewohnern erblicken. das alles blieb uns leider verwehrt, aber wir hatten auch gar nicht damit gerechnet. nicht gerechnet hatten wir allerdings auch mit dem kleinen "besucher" den wir nach unserer rueckkehr auf meinem (karin's) ruecken entdeckt haben... trotz saemtlicher vorsichtsmassnahmen hat sich ein kleiner fetter blutegel an mich gehaengt! zum glueck spuert man nicht wenn die einen quasi aussaugen und das entfernen konnte auch schmerzfrei erledigt werden. alles was blieb war ein kleiner "knutschfleck" ;-) tja, so ist das mit dem ueberleben in der wildniss... ;-)

bei unserer abreise war das wetter zum glueck gut, so dass wir diesmal das boot nehmen konnten und es hat sich echt gelohnt. alles in allem ist der park sicher einen besuch wert und ist vor allem fuer all jene interessant die zum ersten mal einen urwald erleben. und wer mehr erleben will, einfach ein paar tage zeit mitbringen, einen guide buchen und ab in die wildnis!

kuala lumpur

nach einem tag in melaka ging's per bus wieder weiter nach kuala lumpur. DIE malayische metropole schlechthin. war man, so wie wir, vorher gerade in singapur, dann kann diese stadt leider nicht wirklich beeindrucken. es ist dreckiger, lauter und wir fanden's relativ unspektakulaer.

aber es gab trotzdem 2 dinge, die uns doch sehr gefallen haben:
1. ein besuch der skybridge bei den petronas towers. diese 2 tuerme waren bis vor nicht allzu langer zeit das hoechste gebaeude der welt. auf hoehe der 42. etage sind die beiden tuerme ueber eine 2 stoeckige bruecke verbunden die man GRATIS besuchen kann. a ned schlecht... man muss nur morgens fruehgenug aufstehen um sich tickets zu sichern.

unser 2. highlight war ein besuch der batu-caves. mit dem oeffentlichen bus leicht und billig zu erreichen, liegen im norden der stadt riesige kalkstein-hoehlen in denen sich hindu-tempel befinden. ueber 272 stufen, die an einer wirlich riessigen goldenen statue vorbeifuehren, kommt man in die tempel-hoehle die uns an eine riesige kathedrale erinnert hat. eintritt war wieder frei - jaja, wir schaun immer noch brav auf unseren geldbeutel ;-)