kambodscha - die tempel von angkor
in einer anstrengenden 15 stuendigen busfahrt haben wir vietnam hinter uns gelassen. nach unserer einreise in kambodscha ging's nach kurzer mittagspause in der hauptstadt phnom penh direkt weiter nach siem reap. diese rasch wachsende stadt ist der ausgangspunkt fuer alle, die die beruehmten tempel von angkor besuchen.
urspruenglich hatten wir so 1 bis 2 tage fuer die besichtigung eingeplant. im endeffekt hat's uns aber so gut gefallen, dass wir 4 tage auf entdeckungstour gegangen sind. rund um die beruehmtesten tempelanlagen wie angkor wat und bayon gibt es noch hunderte weitere alte tempel, kloester uvm zu besichtigen. manchmal waren wir mit tuk tuk's unterwegs, aber am meisten spass hat es gemacht wenn wir uns raeder gemietet haben und auf eigene faust losgeradelt sind. es gibt so viel zu entdecken und zu bewundern! die kunstfertigkeit mit der in dieser alten kultur gearbeitet wurde, und der oft noch so gute zustand sind echt unglaublich. aber auch die mystische stimmung in den ruinen die langsam vom dschungel wieder zurueckerobert werden ist sagenhaft.
da im moment auch hier nebensaison herrscht, hatten wir wieder mal glueck und konnten den grossen touristenauflaeufen gut entkommen. da zahlt es sich dann wirklich aus wenn man morgens frueh aufsteht. weniger leute und angenehme temperaturen. denn wenn es um 10 uhr morgens so richtig schoen heiss wird im dschungel - gefuehlte 40 grad mit schoen hoher luftfeuchtigkeit - dann verkriecht man sich lieber in die alten gemaeuer oder sucht den schatten.
was fuer uns also von vorteil war - die nebensaison - ist fuer die menschen, die hier groesstenteils vom tourismus leben jedoch schon relativ problematisch. in der hochsaison hat ein tuk tuk-fahrer im schnitt 5 bis 6 tage arbeit. in der nebensaison hat er glueck wenn er 2 tage die woche kunden hat. die armut die hier in kambodscha teilweise sichtbar wird steht wirklich in extrem krassen gegensatz zu dem was wir zB in den gut entwickelten laendern wie thailand oder vietnam gesehen haben. hier in kambodscha sind ueberall kinder unterwegs, die getraenke, schmuck oder buecher verkaufen wollen - oder ihnen bleibt keine andere wahl als zu betteln. das ging uns echt ans herz.
nach knapp einer woche war unsere zeit in kambodscha dann auch schon wieder abgelaufen. leider viel zu wenig zeit, denn es wuerde noch so viel zu sehen und zu entdecken geben. beim naechsten mal dann...