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Mittwoch, 26. September 2007

facts des nordamerika trips

hier noch ein paar daten unserer 3 monate in USA und kanada


gefahrene kilometer - 21510km
naechte insgesamt - 88
davon in hotels verbracht - 6
davon in hostels verbracht - 14
davon bei verwandten geschlafen - 3
davon auf campingplaetzen geschlafen - 65
naechte im zelt abgesoffen - zum glueck nur eine!
bester radiosong - rock me amadeus von falco
laengste gerade strasse ohne einmal zu lenken - ca 35km
von der polizei angehalten - kein einziges mal
coolster spruch - "he took his great chance"
die vorgeschichte dazu: wir erfuhren von einheimischen, dass im maerz 2007 ein baer im yellowstone np einen menschen getoetet hatte. vom park ranger erfuhren wir das es ein fotograf war der sich einfach zu nahe an den baeren heranwagte um einen super shot zu bekommen. von ihm stammt der spruch.
anzahl der besuchten staaten - 24 (6 davon CAN, der rest US))
anzahl der besuchten nationalparks - 19 (und noch unzaehlige national monuments und national forests)
cereals konsumiert - ca 6kg kelloggs fruit loops
schreiende kinder - zu viele

los angeles

unser letzter stopp auf diesem kontinent ist los angeles. unser hostel lag an der melrose avenue (wer erinnert sich noch an die coole serie aus den 90ern "melrose place"? ;-)) die leute hier sind mindestens genauso cool... wir besuchen das chinese theater, den walk of fame und machen die erfahrung, dass es neben etwas schraegen und abgehobenen party-people auch sehr nette, hilfsbereite und offen menschen hier gibt. natuerlich steht auch ein besuch in den universal studios auf dem programm. ok, eigentlich war's reinis grosser wunsch, aber ich muss gestehen dass sich meine anfaengliche skepsis doch gelegt hat ;-) haben die verschiedenen rides teilweise sogar 2 x gemacht! dies war auch deshalb kein problem da gott sei dank nicht so viel los war und wir kaum bei den attraktionen anstehen mussen... ansonsten sind wir dem tipp unseres einheimischen freundes mike gefolgt. frei nach dem motto "get lost" sind wir durch beverly hills etc getingelt und haben uns an den wahnsinns-buden der ami-bonzen ergoezt ;-))



nachdem wir bis zu unserem weiterflug noch ein bisserl zeit haben sind wir fuer 1 nacht nach san diego gefahren. und lasst euch gesagt sein: suedost-tangente montag frueh ist ein kindergarten gegen den verkehr hier; 6 spuren in 1 (!) richtung und trotzdem kein weiterkommen... na ja, sind jedenfalls trotzdem noch angekommen und waren sehr ueberrascht wie nett san diego - und vor allem der stadtteil ocean beach in dem wir genaechtigt haben - ist. coole surfer, palmen, hippe shopps und der laengste pier der westkueste habens in sich. auf diesem pier wird natuerlich auch gefischt und so hatten wir das glueck augenzeugen eines echten prachtfangs zu werden. ein typ hat nen fisch mit geschaetzten 100 - 120 kg an land gezogen! das teil war knappe 1,5 m lang und der kopf so gross wie der eines erwachsenen menschen! leider hatten wir keine kamera dabei - also koennen wir leider kein bildmaterial liefern...




wieder zurueck in la haben wir uns im motel einquatiert um uns auf unsere weiterreise nach neuseeland vorzubereiten. mussten nach 3 monaten unser auto ausraeumen und man kann sich wohl vorstellen, dass da so einiges zusammenkommt. alles wurde durchforstet, umgeraeumt, neu gepackt und so manches entsorgt. schweren herzens haben wir uns auch von unserem super-duper-wahnsinns-zelt getrennt. aber wir hatten einfach keinen platz mehr und ausserdem haben wir im moment eh genug vom zelteln ;-)
zum abschluss haben wir dann noch ein baseball-spiel der la-dodgers besucht. hatten in den universal studios 2 gratis-tickets bekommen. die dodgers haben zwar leider verloren aber es war trotzdem ne nette geschichte. so ein stadion is schon voll von klischees ;-) hotdogs, bier und stadion-orgel gehoeren hier einfach dazu - und wir mittendrinn!

mittlerweile haben wir unser miet-auto abgegeben (diesmal ohne nennenswerten schwierigkeiten) und sitzten jetzt die naechsten stunden am flughafen rum waehrend wir auf unseren weiterflug nach neuseeland warten.

gestern waren wir quasi noch baden, morgen wird's kalt werden in auckland...."brrrt"

Sonntag, 16. September 2007

san francisco & umgebung

von yosemite gehts richtung kueste nach san francisco. einfach ne tolle stadt! lage am meer, stimmung, leute - hier passt eigentlich alles. einziges problem ist dass es, zumindest am wochenende, nicht moeglich ist kurzfristig eine bezahlbare unterkunft zu finden. mit unserem budget schon gar nicht. deshalb ist der erste stopp nur von kurzer dauer und wir machen uns nach einer nacht im hostel auf in richtung napa- und sonoma-valley. das is hier ja quasi wie in unserer wachau. man faehrt an einem exklusiven weingut nach dem anderen vorbei und wer will kann sich durchkosten. sehr schoene gegend aber es zieht uns wieder richtung meer und so campen wir 1 nacht auf einem campingplatz am highway 1 - direkt am meer! uns ist zwar arg kalt und wir rennen abends mit haube herum, aber die lage war einfach traumhaft und wind gehoert ja nun mal zum meer.
entlang des kuesten-highways nr.1 gehts danach nochmal fuer 3 tage zurueck nach san francisco. haben in den marin headlands (gleich am noerdlichen ende der golden gate bridge) einen GRATIS-campingplatz bekommen. haben uns mit stadtbesichtigung und ein bisserl shopping die zeit vertrieben und die stadt genossen. abends geniessen wir dann immer einen herrlichen ausblick auf die golden gate bridge - quasi vom zelt aus!





tipp 1: fuer alle camping-freunde die billigst in san francisco unterkommen wollen:
einfach zum visitor center in den marin headlands gehen und fuer bis zu 3 naechte gratis campingplatz reservieren. es gibt zwar kein wasser am campingplatz aber man kann seine kanister gerne bei den netten damen & herren im visitorcenter auffuellen.
ps: dieser tipp gilt fuer jene die sich nicht vor etwas schmutz und einem dixie-klo fuerchten ;-)

tipp 2: parken
parken ist in san francisco normalerweise ziehmlich teuer. am yachthafen gibt es allerdings einen bereich namens "marina green". hier kann man tagsueber gratis parken und es sind nur 10 min zu fuss zur fisherman's wharf.



marin headlands \ golden gate recreation area: http://www.nps.gov/goga

yosemite np

dies ist einer der meistbesuchten nationalparks hier in amerika - zurecht wie wir feststellen konnten! der yosemite np vereint naturliebhaber, touristen, hiker und kletterer. die zuletzt genannte gruppe tritt hier verstaerkt auf, da der granit in yosemite ideal zum klettern ist. fast jeder hat schon einmal vom "half dome" oder "el capitan" gehoert - es ist einfach das klettermekka!

wir kamen etwas unvorbereitet in diesen park und so mussten wir etwas suchen, bevor wir einen freien campingplatz fanden. im yosemite valley ist es fast unmoeglich einen platz zu bekommen wenn man keine reservierung hat. deshalb hiess unser ausweg camp 4 - dieser campingplatz ist etwas ganz besonderes, denn er ist die geburtsstaette des modernen rockclimbing!! wenn es jemanden interessiert dann hier reinklicken - http://www.youtube.com/watch?v=D4S-hCMcFYY 




leider war im camp 4 nicht an schlaf zu denken. die ganze nacht war gerede und als wir endlich schliefen weckte uns ein ranger etwas unsanft um eine dose gatorade aus dem auto zu raeumen - tja, wir befinden uns hier ja in baerengebiet und deshalb muss alles essbare usw aus dem auto und in baerensicheren boxen verstaut werden. wir hassten den ranger zu diesem zeitpunkt!!
wir mussten naemlich am naechsten morgen frueh auf um uns fuer unseren 2tages hike fertig zu machen. unser ziel hiess - half dome!
im grossen und ganzen war der weg auf den berg sehr ok und vergleichbar mit einem anstieg in den alpen. das letzte stueck vor dem gipfel ist etwas ganz besonderes - mit hilfe von stahlkabeln zieht man sich im wahrsten sinne des wortes auf den gipfel. es ist einfach zu steil um noch gehen zu koennen - siehe wikipedia link http://de.wikipedia.org/wiki/Half_Dome.

hier der link zum park: www.nps.gov/yose/


sequoia und kings canyon np

ueber das death valley gings in die sierra nevada. zum sequoia und kings canyon np. in sequoia wachsen einige der groessten baeume der welt. sie sind zwar nicht die hoechsten aber von der holzmasse her sind sie ungeschlagen. teilweise haben die baeume einen umfang von 30 m und sind 70, 80 meter hoch. wenn man da einen normalen baum daneben sieht... mickrig! der kings canyon ist sogar tiefer als der grand canyon, auch wenn er eher wie ein normles tal ausschaut, ist es trotzdem eine sehr schoene gegend mit fluss, wasserfaellen und einfach schoener natur.


wir haben uns ja jetzt seit laengeren in baeren-gebieten aufgehalten, aber kaum in sequoia angekommen. haben wir endlich unsere 1. baeren gesichtet! wo? natuerlich am picknick-platz! wollten eigentlich grad ein spaetes mittagessen einnehmen als ploetzlich ein baer am rand der anlage auftauchte. da einige leute rundherum waren, waren wir ziehmlich sicher und konnten den baer so in gebuehrendem abstand beobachten. vor allem fuer reini wars ganz speziell, da's sein erster "wilder" baer war. doch um das ganze zu toppen kam kurz danach noch ne baeren-mama mit einem jungen vorbei - seeeehr suess das kleine! es ist schon ein tolles gefuehl die tiere beobachten zu koennen, da schaut man einfach nur in ruhe zu und geniesst. 



viva las vegas

wochenlang hatten wir davon getraeumt. und dann wurden unsere hoffnungen war... willkommen in las vegas!


nach den letzten anstrengenden wochen voll von sightseeing, zelt auf- und abbauen, stundenlangen autofahrten und hitze, hatten wir fuer las vegas nur bescheidene ziele. wir wollten: ein richtiges bett, einen fernseher sowie massig bier und chips ;-) konsequent wie wir nun mal sind haben wir diesen plan voll durchgezogen und haben uns nur 1 x auf die strasse gewagt um den strip mit seinen ganzen casinos zu besichtigen und 1 x weil das bier ausging. herrliche 3 tage voll rauchen, saufen und buffet-essen... hoert sich fuer euch daheim vielleicht bloed an, fuer uns war's der himmel!


Donnerstag, 30. August 2007

flagstaff und national autovermietung

in flagstaff mussten wir halt machen, da unser mietvertrag fuer das auto in 2teilen abgewickelt wurde. die mietdauer von 3 monaten konnte nicht in deren system abgebildet werden und so erledigten wir hier die verlaengerung fuer den letzten monat. leider verlief die ganze aktion nicht nach plan und wir verbrachten am ersten tag ca 2h in mietbuero. danach wurde uns versprochen den neuen vertrag am naechsten morgen fertig abholen zu koennen - weit gefehlt! am darauffolgenden tag verbrachten wir wieder ca 2h bei dem vermieter bevor der korrekte vertrag endlich fertig war. wir waren etwas sch*** drauf denn wir zahlen ja fuer den service und so haben wir unseren dampf vor ort abgelassen.....


wir sind schon gespannt welchen zirkus wir erleben wenn wir das auto zurueckgeben - das wird ein spass!!!!!

canyon de chelly

auf dem weg nach flagstaff haben wir die route ueber den canyon de chelly (sprich: de sche) gewaehlt. jetzt koennte man meinen, schoooon wieder ein canyon. aber dieser ist doch anders.

1. ist der grund des canyon gruen (mit fluesschen, feldern, pfirsichbaeumen und allem was dazu gehoert) und das fuehrt auch schon zu punkt 2: der canyon wird teils noch immer von den navajos bewohnt. zumindest im sommer werden hier felder bebaut und man pflegt die kultur. nachteil fuer besucher ist, dass man groesstenteils nur mit navajo-guides in den canyon kann. es gibt nur 1 wanderweg den man allein machen darf.

nachdem wir uns auf dem GRATIS!-campingplatz ein plaetzchen gesichert hatten haben wir den canyon von oben besichtigt. wollten zwar eigentlich auch die wanderung auf den grund des canyon machen, aber da gewitter aufzogen haben wir das lieber sein lassen...


canyon de chelly http://www.nps.gov/cach/

mesa verde np

da wir momentan ja nicht wirklich unter zeitdruck stehen, haben wir uns dazu entschlossen vom monument valley aus doch nochmal richtung norden zu fahren um den mesa verde np zu besuchen.

dieser park ist, anders als die bisherig besuchten, nicht auf natur sondern auf geschichte ausgelegt. hier kann man die sogenannten "cliff-dwellings" besichtigen. diese in felsnieschen und -ueberhaenge gebauten gebaeude wurden um ca. 1300 n.chr. von den anasazi indianern bewohnt. teilweise kann man diese bauten mit fuehrungen oder auf eigene faust erkunden. wir haben fuer schlappe 3 $ pro person eine fuehrung zum balcony house mitgemacht. fuer uns war das ne tolle erfahrung. 1. war unser guide ein junger ranger den wir super verstanden haben und 2. hatten wir die "fun-tour" gewaehlt. d.h. wir mussten viele leitern und stufen klettern und der ausgang war nur durch einen kleinen tunnel erreichbar durch den man auf allen 4 kriechen musste ;-) auf eigene faust haben wir dann noch das spruce tree house besucht bevor uns ein gewitter ins museum getrieben hat.



haben die abwechslung beide sehr genossen - da uns dieses thema interessiert und reini sich zunehmend fuer die kunst der first nations (so nennt man indianer jetzt) begeistert.



monument valley

das monument valley - es ist fast ueberfluessig diesen originalschauplatz zu besuchen denn man kennt die gegend aus zahlreichen western und anderen filmen. wir wollten uns trotzdem von seiner schoenheit ueberzeugen und die steinernen monumente mit eigenen augen sehen... ziemlich ueberfluessig wie sich herausgestellt hat! wir waren echt bitter enttaeuscht! die gegend hier machte nicht den geringsten eindruck auf uns. vielleicht weil wir schon seit tagen in solch einer gegend unterwegs waren - wir wissen es nicht.
wir machten eine kleine roundtour mit dem auto - einen teil des parks kann man mit dem eigenen auto abfahren und man kommt auch sehr nahe an die monumente heran. an einer stelle hatten wir echt glueck nicht stecken geblieben zu sein, denn die strasse war "unpaved" und stellenweise mit viel sand bedeckt! das war ein erlebnis, aber der park an sich... naja, lassen wir das....


kleine anmerkung noch:

vielleicht lag's auch nur an unserer stimmung, dem wetter das nicht so gepasst hat, den leuten oder sonst was dass es uns nicht so gefallen hat. zur verteidigung muessen wir noch hinzufuegen dass karin schon einmal hier war und es da doch schon schoen war. vor allem bei sonnauf- und untergang, was diesmal leider nicht moeglich war da der campingplatz momentan nicht offen ist. also fuer uns war's diesmal nix, aber das soll ja niemanden davon abhalten sein glueck selbst zu versuchen ;-)


(das bild als beweis - wir haben es versucht!)

page - antelope canyon

nach laengeren beratungen hatten wir eigentlich beschlossen uns die tour zum antelope canyon zu sparen, obwohl sicher schoen, und uns dafuer ne gefuehrte tourch durchs monument valley zu goennen (eventuell per pferd). wir haben jedoch am campingplatz in page 3 nette oeberoesterreichische maedels kennen gelernt, die uns von ner alternative erzaehlt haben. normaler weise kann man nur mit einer von navajo's gefuehrten tour in den canyon, der bekannt fuer seine tollen foto-motive ist, denn er liegt in navajo-gebiet. hier wird man meist relativ schnell durchgeschleust und es ist sehr viel los. fuer 21 $ (also den selben preis wie die billigste tour) kann man sich aber auf eigene faust in den lower canyon begeben. selber canyon, nur auf der anderen seite der strasse ;-) hier wird man nur von einem guide zur sehr schmalen einstiegsstelle gefuehrt und man kann sich dann so viel zeit lassen wie man will. also kein stress und wenn man den leuten aus den weg gehen will der perfekte ausweg...


page werden wir aber auch aus ganz anderen, viel "weltlicheren" gruenden in bester erinnerung behalten. seit wochen haben wir uns zum ersten mal wieder fast-food gegoennt! und es war echt eine koestliche abwechslung zu unserer packerl- oder dosen-verpflegung die wir normalerweise so zu uns nehmen. aber wenn man bedenkt dass wir fuer die 13 $ die wir fuer burger ausgegeben haben normalerweise 6 - 7 x abendessen dann is das fuer uns echter luxus gewesen!

grand canyon north rim

wir waren zwar beide schon am south rim - und werden ihn auf unserer tour auch nochmal besuchen - aber grand canyon north rim soll doch etwas ganz anderes sein. so hatten wir bis jetzt immer gehoert. und nun koennen wir das voll und ganz bestaetigen!

allein die anfahrt durch waelder & wiesen ist schon ein krasser gegensatz zu der trockenen gegend durch die man faehrt wenn man zum south rim unterwegs ist... auch sind die temperaturen nicht so extrem, da das north rim auch etwa 300 m hoeher liegt als der suedliche teil.

obwohls beim parkeingang hiess: "sorry, campground full" war es dann doch kein problem ein plaetzchen fuer uns zu finden, denn es war genug frei. also trotzdem immer probieren!

leider war die strasse zum beliebtesten aussichtspunkt wegen eines waldbrandes (ja schon wieder...) gesperrt, aber es blieben natuerlich trotzdem immer noch genug schoene plaetzchen uebrig - so auch der angels point gleich bei der luxerioesen grand canyon lodge.

dass es uns ja nun echt besser geht als so manchem von euch, sieht man wohl auch daran, dass wir an so einem herrlichen fleckchen zum beispiel ruhig die zeit finden (endlich) wieder mal waesche zu waschen ;-)



a propos zeit:

irgendwie haben wir den letzten wochen ein paar probleme dabei festzustellen, in welcher zeitzone wir uns gerade befinden. oder besser gesagt sind wir jetzt schon 3 x durch zufall draufgekommen dass wir eine stunde zu frueh oder zu spaet dran sind! am anfang haben wir noch versucht festzustellen wo wir uns verhaut haben, wo wir eine zeitzone uebersehen haben oder so - sind aber nie zu ner loesung gekommen. mittlerweile wissen wir, dass manche bundesstaaten bzw. auch nur teile davon wie einige indianer reservate die sommerzeit haben und andere eben nicht. verwirrung also garantiert. na uns is ja eigentlich egal, nachdem wir eigentlich meist ohne uhr unterwegs sind und den wecker nur selten stellen ;-)

zion np

naechster stopp auf unserer runde durch die nationalparks war der zion nationalpark. schon die anreise durch den tunnel mit aussicht auf die checkerboard-mesa ist nen ausflug wert. am tunnel kann's nur zu wartezeiten kommen da busse, oder auch wohnmobile in truck- und busgroesse wie sie hier ja gerne mal vorkommen *grins*, teilweise zu behinderungen fuehren... da in der hochsaison der andrang der besucher im park relativ gross ist, darf man im sommer nur mit den super organisierten shuttle-bussen auf die scenic route. das haben wir natuerlich gerne in anspruch genommen da wir einen busstopp nur ein paar minuten vom zeltplatz hatten. natuerlich war's wieder mal extrem heiss. (es scheint bei uns sowieso nur extreme hitze oder ungemuetlich nass-kaltes wetter zu geben...) so war unsere 1. wanderung zu den emerald pools zwar etwas anstrengend, aber trotzdem lohnend. bei unserem 2. ausflug gings dann ans "eingemachte". dort wo der canyon ganz eng wird und nur noch der fluss fliesst kann man, bei geeigneten wetter-bedingungen, eine flusswanderung machen. eine nette, lustige abwechslung und natuerlich auch eine angenehme abkuehlung. ausgeruestet mit wanderstecken (sind echt sehr nuetzlich um nicht auszurutschen) und unseren allzweck-tewas gings durch abwechselnd tiefes wasser in den canyon. natuerlich gab's auch wanderer mit den tollsten ausruestungsgegenstaenden anrueckten. sehr in mode scheinen derzeit neopren-wander-stiefel zu sein. um ehrlich zu sein ein ziehmlich lustiger anblick, aber wer's braucht...


kleiner hinweis noch in sachen nationalparks:

falls jemand vor hat bei einer reise mehrere parks in den usa zu besuchen, unbedingt ueber den annual pass informieren! der kostet 80 $ pro fahrzeug bzw. familie. bei einem durchschnittlichen parkeintritt von normalerweise 10 bis 20 $ hat sich das sehr schnell rentiert. pass ist 1 jahr gueltig.




national park pass http://store.usgs.gov/pass/

bryce canyon

von moab aus haben wir uns auf den relativ kurzen weg zum bryce canyon np gemacht. hier haben wir uns wieder 2 tage gegoennt. die meisten besucher sind ja nur fuer ein paar stunden im park. so haben wir uns am ersten nachmittag noch ein paar aussichtspunkte in campingplatz-naehe angesehen, bevor wir dann am naechsten morgen eine wanderung durch den canyon selbst gemacht haben. von oben ist der ausblick auf die sogenannten "hoodoos" - so nennt man die steinformationen und -saeulen im canyon - schon beeindruckend. aber wenn man das ganze bei einer wanderung in den schluchten selbst auch noch aus der naehe und von einem ganz andern blickwinkel betrachten kann, wird's echt um so besser! auf verschlungen pfaden klettert man hinab und wenn man glueck hat, trifft man nur relativ wenig leute und kann das ganze relativ ungestoert geniessen. es sei denn, man trifft auf eine gruppe italiener mit etwas lauterem organ die sich quer durch den halben canyon "unterhalten" ;-)


nachmittags haben wir noch die hinteren, entlegeneren teile des parks erkundet und nachts haben wir einen ungetruebten sternenhimmel bewundert, der seines gleichen sucht! (es hat eben doch seine vorteile wenn man nachts mal raus muss ;-))


bryce canyon np http://www.nps.gov/brca/

arches np

als ausgangspunkt fuer unsere erkundung des arches np und seiner nachbarn haben wir uns moab ausgesucht. ein kleines staedtchen, dass ziehmlich auf tourismus ausgelegt ist. zahllose touren-anbieter, ausruester und guenstige und ueberdachte campingplaetze. alles was man brauchen kann ;-)


der arches np zeichnet sich durch seine grosse anzahl an "arches" und anderen atemberaubenden steinformationen aus. "arches" sind natuerliche steinboegen, die im laufe der zeit durch erosion entstanden sind. besonders ist auch die rote faerbung des gesteins in dem gebiet - ein genialer anblick! trotz der grossen hitze in dieser wueste (wir hatten um die mittagszeit sicher ueber 40 grad!) haben wir uns ins freie gewagt und haben die windows, den double arch, balanced rock, landscape arch und viele andere punkte erkundet. teilweise hatten wir glueck und es war nicht viel los, teilweise war das ganze etwas ueberlaufen (vor allem mit seltsamen ost-oesterreichischen familien ;-)) abends sind wir dann zum delicate arch gewandert. die route fuehrt ueber die alte verlassene wolf"s ranch ueber die felsen bis in eine versteckte bucht. wenn man diese dann umrundet hat kommt man in ein natuerliches amphitheater und der delicate arch steht in voller, beeindruckender groesse vor einem - echt imposant! wir haben das spiel von licht, farben und (fotografierender) touristen fuer einige stunden von einem ruhigen platzerl aus beobachtet, bevor wir beim abstieg noch selbst einen arch "entdeckt" haben ;-)



am naechsten tag haben wir noch den dead horse state park besucht. hier gibts schoene ausblicke auf den colorado river und seine canyons zu bewundern - aber 7 $ sind fuer die paar kilometer echt ueberzogen... im canyonlands np ging's mit aehnlichen aussichten und tollen schluchten weiter. abends haben wir dann nochmals einen abstecher in den arches np gemacht um uns einige formationen nochmals in tollem abendlicht zu goennen.


bisher haben wir viel schoenes auf unserer reise erlebt, aber der arches war wohl einer der genialsten spots! utah hat eben besonders viel auf diesem gebiet zu bieten...


Sonntag, 19. August 2007

yellowstone np

nach ca 2 tagen autofahrt haben wir den yellowstone np erreicht. wir haben uns gleich um die mittagszeit einen zeltplatz gesichert und so steht einer detaillierten erkundung des parks nichts mehr im wege. die unmenge an geysiren beeindruckt uns sehr und so gehen wir jeden trail und besuchen jeden spot den wir sehen.



es ist irgendwie ganz witzig, und wer in einem amerikanischen np schon mal unterwegs war kennt dieses phaenomaen - wenn ein stau auf einer np-strasse ist, kann dass nur 2 gruende haben
1. es gibt tiere zu sehen
2. ein scenic lookout
mit diesem grundwissen navigiert es sich sehr leicht durch diese parks und man versaeumt eigentlich kaum etwas. fuer die etwas abgelegeren spots braucht man natuerlich die noetige info, aber die bekommt man in solchen parks in der regel eh und wenn die mal versagt dann weisst unser lonely planet noch auf ein kleines detail hin.



am ersten tag waren wir schon ziemlich erschoepft und am abend hatten wir dann eigentlich kaum mehr lust in noch mehr "dampfende pfuetzen" zu starren. leider, muss man an dieser stelle sagen war es nach einer gewissen zeit und anzahl von geysiren nichts aufregendes mehr fuer uns.

zum glueck legte sich das aber wieder und am 2ten tag gings wieder voll motiviert zu den naechsten spots. unter anderem sind wir am "old faithfull", dem wohl bekanntesten geysier, vorbeigekommen. wir hatten echt glueck, denn wir haben nicht mal 2 minuten gewartet und schon ist er ausgebrochen. der old faithfull ist dafuer beruehmt im durchschnitt alle 92minuten auszubrechen.
nachdem wir das spektakel beobachtet hatten waren wir echt froh nicht laenger als 2 minuten gewartet zu haben, denn es ist wie so oft, wenn ein riessen troubel um etwas gemacht wird, dann ist in wirklichkeit gar nicht so spektakulaer. wir haben andere geysiere im park gesehen, die uns viel besser gefallen haben, aber dass ist ja nur unsere meinung.... ;-))

am 3tag gings dann weiter richtung grand teton np der durch sein bergpanorama besticht. da wir aber leider nur regen und wolken sahen sind wir aber schnell weitergefahren, ohne diesen park naeher zu erkunden. tja, leider klappts halt nicht immer mit dem wetter.

mount rainier national park

von seattle aus gings zum mt. rainier nationalpark. dieser park ist erst seit juni wieder geoeffnet nachdem er wegen schweren unwettern im november 2006 fuer ein halbes jahr gesperrt werden musste. unseren campingplatz haben wir zwar im regen erreicht, aber ein lagerfeuer hat uns trotzdem gewaermt und am naechsten morgen hatten wir freien blick auf den gipfel! besonders schoen sind in diesem nationalpark vor allem die vollen blumenwiesen die gemeinsam mit den gletschern am berg ein gerade zu kitschiges bild ergeben.


back to the usa - seattle

nachdem wir wieder in die usa eingereist sind, haben wir erstmal den bundesstaat washington unter die lupe genommen. empfangen wurden wir wieder von kuehlem wetter - anscheinend hatten wir das fuer einige zeit gepachtet aber nen echten camper bringt das ned um ;-) und so gings weiter nach seattle. die heimat des grunge (musikstil a la nirvana etc.), starbucks und microsoft. mit der monorail (magnetschwebebahn) gings zur space needle von wo aus wir stadt von oben begutachten konnten. die netten damen von der touri-info haben uns auch gleich kollektiv darueber informiert, wo diverse drehorte fuer filme wie "schlaflos in seattle" usw liegen und auf welchem gebaeude die hubschrauber-szenen fuer die tv-serie "grey's anatomy" gedreht werden ;-). definitiv ein highlight war der besuch des pine street markets! ein absolutes must! dieser markt beherbergt seit 100 jahren, hunderte kleine geschaefte. angefangen von obst-, gemuese- und fischhaendlern zu allerlei krimskrams, buecher, feine leckerein usw. es scheint nix zu geben das man hier nicht findet!

Samstag, 21. Juli 2007

fotos!

lange hats gedauert, aber heute ist es uns endlich gelungen unsere posts mit einigen dazugehoerigen fotos und videos zu ergaenzen!
einfach die alten posts nochmal checken... viel spass



hier noch fotos zum acadia NP

white mountains - regen, regen, regen

mitte der woche haben wir uns nach tollem sonnenaufgang im acadia np wieder ins landesinnere nach new hampshire in die region der white mountains begeben. kamen bei tollem wetter an, haben uns gleich ueber die verschiedenen besteigungsrouten des mount washington (hoechster berg dort) erkundigt und todmuede einen zeltplatz gesucht. waren ja schon seit 4 uhr auf und hatten ca. 6 stunden fahrt in den knochen stecken, drum haben wir nur noch rucksaecke fuer den naesten tag gepackt - start auf den mt. washington war fuer 6 uhr geplant - und sind hundemuede ins zelt geplumst...

zeitsprung: naechster morgen 5 uhr
der wecker laeutet und der nun schon altbekannte klang von regentropfen auf unserem zelt verkuendet, dass wir heute sicher nicht auf den berg gehen werden. uebrigens auch die naechsten tage nicht, denn es regent quasi die naechsten 48 stunden durch (nur selten gibts kurze erholungsphasen fuers zelt). also haben wir unser programm geaendert und haben stattdessen viele kuerzere wanderungen zu wasserfaellen unternommen. durch den regen war nicht viel los und die waelder dort sind wirklich seeeehr schoen und erinnern immer wieder an szenen aus filmen wie zb 'der letzte mohikaner' - ein traum! (http://www.youtube.com/watch?v=2Q4GZ0Shfyw)



interssant hat sich dann auch das kochen bei regen gestaltet. denn immerhin sind wir ja in baerengebieten unterwegs (d.h. nicht im zelt essen od. kochen,)und wir haben keine 2 plane die wir aufspannen koennten... also bedeutet kochen bei regen, dass zumindest einer waschelnass wird und man improvisieren muss ;-) wie immer haben wir diese herausforderung meisterhaft geloest... tja, wir hatten einfach hunger und es war uns egal ob wir nass werden! ;-)

manchmal haetten wir echt gern eure 39 grad... ;-)


link zum white mountains national forest http://www.fs.fed.us/r9/forests/white_mountain/