Dienstag, 1. Juli 2008

das ende einer reise...

unsere letzte station dieser reise war bangkok. hier haben wir 3 tage damit verbracht mal so richtig geld beim shoppen auszugeben *grins*. sicher kein vermögen, aber es war schon seeehr schön nun zum abschluss nicht mehr auf jeden baht zu schauen. zum glück durften wir je 2 gepäckstücke pro person einchecken. sonst wär's echt eng geworden...


und dann war er plötzlich da. der letzte tag unserer weltreise war tatsächlich angebrochen. ein seltsames gefühl! wir freuten uns schon seit längerem auf österreich, auf die familie, freunde, ein gutes stiegl-bier, schwarzbrot usw. ;-) aber trotzdem. 1 jahr lang machen wozu wir lust hatten, kein terminstress, keine verpflichtungen und ja, kein job. unser lebensstil auf der reise war ja nun wirklich so weit weg vom normalen alltag wie's nur geht. wie schwer wird uns die 'resozialisierung' fallen? mal sehen, aber mit familie und freunden wirds schon funktionieren...

wir hatten immer wieder mal darüber spekuliert, wie unsere heimkehr ablaufen würde. aber was uns am flughafen in wien erwartet hat, das kann man sich in den wildesten träumen nicht vorstellen *grins*: ein rieeeeeeesiges empfangskomitee bestehend aus familie & freunden, sofortige überreichung eines gut gekühlten stiegl's etc. nach den ersten freudentränen ging's in gemeinsamer busfahrt nach böheimkirchen - wo der rest unserer (nicht eben kleinen) verwandtschaft wartete. sogar die blasmusik böheimkirchen - bei der reini mitglied ist - war mit einer fraktion vertreten. reini wurde gleich zum mitspielen 'verdonnert' *grins*. sogar eine regionale zeitung war vertreten (wahnsinn!).bei diesem riessigen hallo haben wir unsere müdigkeit nach der langen reise noch ein paar stunden mit feiern überbrückt!



es war ein super jahr und wir sind wirklich froh, dass wir den schritt gewagt haben. wer immer das gefühl hat, es zieht ihn in die welt hinaus: traut euch! es ist viel einfacher als man denkt...


wir hoffen es hat euch ein bisschen spass gemacht hier hin & wieder mal ein bissschen von uns zu lesen.


Freitag, 20. Juni 2008

thailand die dritte

um uns am ende unseres tripps nochmal ein bisschen zu erholen und kraft fuer unsere "resozialisierung" zu holen, wollten wir 10 tage auf der insel ko chang verbringen. das programm war straff geplant. morgenspaziergang am strand, ein paar laengen im pool schwimmen vor dem fruehstueck. danach stundenlanges sonnenbaden um die daheimgebliebenen bei unserer rueckkehr mit unserem unglaublichen teint zu beeindrucken. ;-) tja, der plan war gut - die realitaet ernuechternd.... die ersten 3 tage konnten wir noch ganz gut an pool oder strand geniessen. danach gab's 7 tage dauerregen... quasi also ne "bauchfleck-aktion". na wir haben's trotzdem ueberlebt und unseren tollen bungalow mit (fuer uns) luxusmaessiger ausstattung halt ausgiebig genossen. hatten so auch viel zeit uns so manches spiel der fussball em live anzusehen - kann jetzt bitte endlich jemand die deutschen aus dem bewerb schiessen???

entspannt waren wir also nach den 10 tagen, wenn wir die insel auch um einiges blasser verlassen haben als geplant.

die letzten 3 tage haben wir jetzt in bangkok verbracht. hatten uns lang auf ausgiebige shopping-touren gefreut. dafuer ist bangkok wirklich wie geschaffen *grins*.

tja, so haben wir also unsren letzten thailand-aufenthalt auf dieser reise verbracht. und der abflug naht...

Montag, 9. Juni 2008

kambodscha - die tempel von angkor

in einer anstrengenden 15 stuendigen busfahrt haben wir vietnam hinter uns gelassen. nach unserer einreise in kambodscha ging's nach kurzer mittagspause in der hauptstadt phnom penh direkt weiter nach siem reap. diese rasch wachsende stadt ist der ausgangspunkt fuer alle, die die beruehmten tempel von angkor besuchen.




urspruenglich hatten wir so 1 bis 2 tage fuer die besichtigung eingeplant. im endeffekt hat's uns aber so gut gefallen, dass wir 4 tage auf entdeckungstour gegangen sind. rund um die beruehmtesten tempelanlagen wie angkor wat und bayon gibt es noch hunderte weitere alte tempel, kloester uvm zu besichtigen. manchmal waren wir mit tuk tuk's unterwegs, aber am meisten spass hat es gemacht wenn wir uns raeder gemietet haben und auf eigene faust losgeradelt sind. es gibt so viel zu entdecken und zu bewundern! die kunstfertigkeit mit der in dieser alten kultur gearbeitet wurde, und der oft noch so gute zustand sind echt unglaublich. aber auch die mystische stimmung in den ruinen die langsam vom dschungel wieder zurueckerobert werden ist sagenhaft.


da im moment auch hier nebensaison herrscht, hatten wir wieder mal glueck und konnten den grossen touristenauflaeufen gut entkommen. da zahlt es sich dann wirklich aus wenn man morgens frueh aufsteht. weniger leute und angenehme temperaturen. denn wenn es um 10 uhr morgens so richtig schoen heiss wird im dschungel - gefuehlte 40 grad mit schoen hoher luftfeuchtigkeit - dann verkriecht man sich lieber in die alten gemaeuer oder sucht den schatten.

was fuer uns also von vorteil war - die nebensaison - ist fuer die menschen, die hier groesstenteils vom tourismus leben jedoch schon relativ problematisch. in der hochsaison hat ein tuk tuk-fahrer im schnitt 5 bis 6 tage arbeit. in der nebensaison hat er glueck wenn er 2 tage die woche kunden hat. die armut die hier in kambodscha teilweise sichtbar wird steht wirklich in extrem krassen gegensatz zu dem was wir zB in den gut entwickelten laendern wie thailand oder vietnam gesehen haben. hier in kambodscha sind ueberall kinder unterwegs, die getraenke, schmuck oder buecher verkaufen wollen - oder ihnen bleibt keine andere wahl als zu betteln. das ging uns echt ans herz.

nach knapp einer woche war unsere zeit in kambodscha dann auch schon wieder abgelaufen. leider viel zu wenig zeit, denn es wuerde noch so viel zu sehen und zu entdecken geben. beim naechsten mal dann...

vietnam's sueden im schnelldurchlauf

da unser letzter eintrag schon ein zeit'l her ist, kurze status-aktualisierung:


von hue aus ging's zuerst nach hoi an weiter. ein nettes kleines staedtchen, das vor allem fuer seine zauberhafte, charmante altstadt und seine unzaehligen schneider bekannt ist. selbst wenn man's gar nicht geplant hat, kommt man in hoi an einfach nicht drum herum sich kleidung schneidern zu lassen. es ist einfach zu billig um nein zu sagen... ;-) waehrend unseres kurz-aufenthaltes von 28 stunden hatten wir aber trotzdem noch genuegend zeit fuer einen besuch der tempel-ruinen von my son.


nach so viel aufregung mussten wir dann endlich wieder ein paar strand-tage einlegen. erst in nha trang und dann nochmal in mui ne bevor's weiter nach saigon ging. saigon - oder ho chi minh city wie die stadt ja offiziell heisst - hat uns ziehmlich enttaeuscht, deshalb ging's flott wieder weiter richtung kambodscha.

Donnerstag, 22. Mai 2008

hue

fuer unsere weiterreise richtung sueden nach hue, haben wir uns wieder mal fuer den nachtzug entschieden. das ist zwar nicht unbedingt die billigste variante, aber erspart einem 12 stuendige horror-busfahrten. eigentlich wollten wir die "bessere" soft-sleeper variante buchen (4 betten pro abteil), aber die waren trotz fruehzeitiger buchung schon ausgebucht. also mussten wir mit der "hard-sleeper" variante vorlieb nehmen. wir wussten da nur, dass 6 personen im abteil schlafen. aber ob wir nun wirklich quasi auf holzbrettern liegen wuerden?? zum glueck war das nicht er fall. ;-) die matratzen sind vielleicht etwas duenner und man hat halt weniger platz, dafuer aber lernt man viele nette leute kennen. in unserem abteil hatten die frauen die ueberhand. 4 frauen, 2 maenner und dann noch 2 kleine kiddies bei oma bzw mama schliefen und zum glueck seeehr brav und leise waren...

hue ist bekannt als die alte kaiserstadt vietnams und war bis 1945 die hauptstadt vietnams. die alten kaiser-palaeste wurden im krieg gegen die usa leider stark durch bombardements beschaedigt, sind aber immer noch sehr beeindruckend. vieles wurde und wird wieder rekunstruiert. das alte viertel an sich ist zwar gross, aber trotzdem gut zu fuss zu erkunden. und wenn man einfach so durch die strassen spaziert, sieht man wieder das vietnamesische alltagsleben - ohne touristen. da gruessen dich die kinder neugierig, und jeder zweite reagiert erstaunt auf reini's bartwuchs. maenner fragen erstaunt wie lang er den bart schon wachsen laesst, waehrend die frauen eher ziemlich amuesiert sind und kinder oft erstaunt die augen aufreissen. fuer reini ist das natuerlich mit der zeit schon ziemlich nervig. aber meinen vorschlag profit aus seiner misere zu schlagen (1 x bart anfassen fuer 1 dollar) schlaegt er immer noch aus ;-)



ansonsten muessen wir unbedingt noch unser hotel erwaehnen. ein echtes juwel! die leute soooo nett, die zimmer ein hit (dank satelien-tv konnte das champions-legue finale live beobachtet werden ;-)), das angeschlossene restaurant ein hammer! wenn wir nicht schoen langsam unter einem gewissen "zeitdruck" stehen wuerden, blieben wir glatt noch ein paar tage extra... *grins* also wen's zufaellig mal nach hue verschlaegt: unbedingt im hung vuong inn (in selbiger strasse) absteigen!


ps: auf reinis picasa-seite gibt's wieder mal ein paar neue fotos zu sehen...