Freitag, 20. Juni 2008

thailand die dritte

um uns am ende unseres tripps nochmal ein bisschen zu erholen und kraft fuer unsere "resozialisierung" zu holen, wollten wir 10 tage auf der insel ko chang verbringen. das programm war straff geplant. morgenspaziergang am strand, ein paar laengen im pool schwimmen vor dem fruehstueck. danach stundenlanges sonnenbaden um die daheimgebliebenen bei unserer rueckkehr mit unserem unglaublichen teint zu beeindrucken. ;-) tja, der plan war gut - die realitaet ernuechternd.... die ersten 3 tage konnten wir noch ganz gut an pool oder strand geniessen. danach gab's 7 tage dauerregen... quasi also ne "bauchfleck-aktion". na wir haben's trotzdem ueberlebt und unseren tollen bungalow mit (fuer uns) luxusmaessiger ausstattung halt ausgiebig genossen. hatten so auch viel zeit uns so manches spiel der fussball em live anzusehen - kann jetzt bitte endlich jemand die deutschen aus dem bewerb schiessen???

entspannt waren wir also nach den 10 tagen, wenn wir die insel auch um einiges blasser verlassen haben als geplant.

die letzten 3 tage haben wir jetzt in bangkok verbracht. hatten uns lang auf ausgiebige shopping-touren gefreut. dafuer ist bangkok wirklich wie geschaffen *grins*.

tja, so haben wir also unsren letzten thailand-aufenthalt auf dieser reise verbracht. und der abflug naht...

Montag, 9. Juni 2008

kambodscha - die tempel von angkor

in einer anstrengenden 15 stuendigen busfahrt haben wir vietnam hinter uns gelassen. nach unserer einreise in kambodscha ging's nach kurzer mittagspause in der hauptstadt phnom penh direkt weiter nach siem reap. diese rasch wachsende stadt ist der ausgangspunkt fuer alle, die die beruehmten tempel von angkor besuchen.




urspruenglich hatten wir so 1 bis 2 tage fuer die besichtigung eingeplant. im endeffekt hat's uns aber so gut gefallen, dass wir 4 tage auf entdeckungstour gegangen sind. rund um die beruehmtesten tempelanlagen wie angkor wat und bayon gibt es noch hunderte weitere alte tempel, kloester uvm zu besichtigen. manchmal waren wir mit tuk tuk's unterwegs, aber am meisten spass hat es gemacht wenn wir uns raeder gemietet haben und auf eigene faust losgeradelt sind. es gibt so viel zu entdecken und zu bewundern! die kunstfertigkeit mit der in dieser alten kultur gearbeitet wurde, und der oft noch so gute zustand sind echt unglaublich. aber auch die mystische stimmung in den ruinen die langsam vom dschungel wieder zurueckerobert werden ist sagenhaft.


da im moment auch hier nebensaison herrscht, hatten wir wieder mal glueck und konnten den grossen touristenauflaeufen gut entkommen. da zahlt es sich dann wirklich aus wenn man morgens frueh aufsteht. weniger leute und angenehme temperaturen. denn wenn es um 10 uhr morgens so richtig schoen heiss wird im dschungel - gefuehlte 40 grad mit schoen hoher luftfeuchtigkeit - dann verkriecht man sich lieber in die alten gemaeuer oder sucht den schatten.

was fuer uns also von vorteil war - die nebensaison - ist fuer die menschen, die hier groesstenteils vom tourismus leben jedoch schon relativ problematisch. in der hochsaison hat ein tuk tuk-fahrer im schnitt 5 bis 6 tage arbeit. in der nebensaison hat er glueck wenn er 2 tage die woche kunden hat. die armut die hier in kambodscha teilweise sichtbar wird steht wirklich in extrem krassen gegensatz zu dem was wir zB in den gut entwickelten laendern wie thailand oder vietnam gesehen haben. hier in kambodscha sind ueberall kinder unterwegs, die getraenke, schmuck oder buecher verkaufen wollen - oder ihnen bleibt keine andere wahl als zu betteln. das ging uns echt ans herz.

nach knapp einer woche war unsere zeit in kambodscha dann auch schon wieder abgelaufen. leider viel zu wenig zeit, denn es wuerde noch so viel zu sehen und zu entdecken geben. beim naechsten mal dann...

vietnam's sueden im schnelldurchlauf

da unser letzter eintrag schon ein zeit'l her ist, kurze status-aktualisierung:


von hue aus ging's zuerst nach hoi an weiter. ein nettes kleines staedtchen, das vor allem fuer seine zauberhafte, charmante altstadt und seine unzaehligen schneider bekannt ist. selbst wenn man's gar nicht geplant hat, kommt man in hoi an einfach nicht drum herum sich kleidung schneidern zu lassen. es ist einfach zu billig um nein zu sagen... ;-) waehrend unseres kurz-aufenthaltes von 28 stunden hatten wir aber trotzdem noch genuegend zeit fuer einen besuch der tempel-ruinen von my son.


nach so viel aufregung mussten wir dann endlich wieder ein paar strand-tage einlegen. erst in nha trang und dann nochmal in mui ne bevor's weiter nach saigon ging. saigon - oder ho chi minh city wie die stadt ja offiziell heisst - hat uns ziehmlich enttaeuscht, deshalb ging's flott wieder weiter richtung kambodscha.