weitere fotos vom tauchen am great barrier reef
ein fettes danke an david und matthias die uns mit diesen spitzen eindruecken unseres tauchkurses versorgt haben!!
phileas fogg hatte 80 tage, wir nehmen uns 1 jahr... und du bist dabei
ein fettes danke an david und matthias die uns mit diesen spitzen eindruecken unseres tauchkurses versorgt haben!!
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reini
um
08:19
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Labels: australien, reise
schon zu hause war fuer uns klar, dass wir auf unserer reise einen tauchkurs machen wollen. und natuerlich wollten wir unbedingt das great barrier reef sehen. deshalb haben wir diese 2 fixpunkte kombiniert und einen 5-taegigen padi kurs bei den jungs und maedels von pro dive gebucht. haben uns mehrere schulen angeschaut. aber hier hatten wir die moeglichkeit den kurs auf deutsch zu machen und wir hatten dass gefuehlt, dass die leute hier vielleicht doch 2 meter mehr schwimmen um uns wieder aus dem wasser zu fischen ;-)
so gings also los mit 2 tagen theorie und pool-training. unser instructor olaf (deutschsprachiger suedafrikaner) hat sich fein um unser team "german speaking europe" gekuemmert. mit diesem etwas komplizierten ausdruck mussten wir uns oft gegen den leider allzu verbreiteten rufnamen "team germany" wehren. zumal er ja auch nicht korrekt war. neben uns waren noch 3 deutsche - matthias, david & monique - sowie 1 schweizer kollege namens nico. das war schon ne nette truppe und wir hatten den vorteil nur 6 schueler zu sein. im englischen kurs sassen ca 20... die ersten erfahrungen im wasser waren echt beeindruckend, vor allem fuer mich (karin). bis dahin hatte ich noch nicht mal schnorchel-erfahrung ;-) und das erste mal unter wasser zu atmen ist schon ein einpraegendes erlebnis. nachdem wir dann 2 tage so verrueckte dinge gelernt haben, wie ausruestung unter wasser ab- und wieder anlegen. kaum zu glauben, dass man unter wasser freiwillig seine luftflasche abdrehen laesst um zu erfahren wie sich ne leere flasche beim atmen anfuehlt ;-) aber es hatte alles hand und fuss was wir so gelernt haben und so gings dann los zum 2. teil unseres abenteuers:
3 tage/2 naechte auf einem tauchboot am great barrier reef! kurz ausgedrueckt: es war extrem anstrengend aber unglaublich toll!! gleich bei unserem 1. tauchgang im meer haben wir so viele fische gesehen, dass wir aus dem staunen gar nicht mehr rausgekommen sind. es ist schon ein wahnsinnsgefuehl am meeresboden zu sitzen und die fischschwaerme zu beobachten wie sie seelenruhig an dir vorbeiziehen und dich vielleicht neugierig beobachten... nach 4 tauchgaengen mit olaf war's dann soweit und wir waren offiziell zertifizierte taucher. d.h. wir durften ab jetzt allein in die unbekannten tiefen vorstossen. das kam uns schon sehr verrueckt vor. immerhin hatten wir 3 1/2 tage zuvor noch nicht mal gewusst was alles zu einer tauchausruestung gehoert! aber es hat tatsaechlich geklappt und alle haben ihren weg zurueck zum boot gefunden. wir haben unsere entdeckungstouren unter wasser seeeeeehr genossen und es war toll was wir alles gesehen haben. unglaubliche fische die teilweise 1,5 m gross waren und in den buntesten farben geschillert haben, wunderschoene korallen, rochen, tintenfische, wasserschildkroeten, riesige seesterne und sogar 2 (kleine) riff-haie!! eine coole erfahrung der besonderen art war dann auch noch unser "nachttauchgang". dieser war zum glueck wieder mit guide, und gut wars! es ist schon ein seltsames gefuehl wenn man mitten in der nacht durch's meer taucht. denn eigentlich sieht man ja nix, es sei denn es befindet sich gerade im strahl deiner taschenlampe, aber man findet trotzdem so einiges und es ist schon ein kleiner nervenkitzel dabei ;-)
(letzte uebungen an der oberflaeche, ganz schoener trubel hier...)
im prinzip haben wir in diesen 3 tagen also wirklich nichts anderes gemacht als tauchen, essen und schlafen. einfach herrlich! unsere kuechenchefin lucy war das allgemeine lieblings-crew-mitglied! es lief einfach alles super glatt an bord. und die legendaeren tauchbriefings von "scuba-steve" werden wir unser leben lang nicht vergessen... all die tollen erlebnisse der letzten 5 tage haben wir dann nochmal bei einer "kleinen" abschiedsfeier revue passiere lassen. und glaubt uns wenn wir euch sagen: tauchlehrer in australien sind was bei uns daheim die ski-lehrer sind. die feiern bis zum umfallen und lassen garantiert nix anbrennen ;-)
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karin
um
22:45
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nach unserer fraser island tour gings wieder weiter richtung norden. war ne ganz spannende angelegenheit fuer uns. denn wir kamen wieder mitten in die regenfront hinein die sich ja seit laengerer zeit ueber dem osten australiens haelt. d.h. wir fuhren wieder durch ein riesieges ueberschwemmungsgebiet. und da es hier ja quasi nur 1 grosse hauptverkehrsroute an er kueste gibt, steht man natuerlich erst mal wenn die gerade mal wieder ueberschwemmt ist. wir hatten glueck und das wasser war meist 1 tag vor uns da, so dass wir ohne probleme durch gekommen sind. fuer uns besucher ist der regen ja nicht wirklich so ein highlight. die australier aber freuen sich hier quasi "den haxn aus"! der rote kontinent ist ja nun mal fuer seinen wassermangel bekannt, der durch ausgebliebene regenfaelle verursacht wird. dies fuehrte oft zu strengen beschraenkungen beim wasserverbrauch. deshalb sind die meisten jetzt einfach extrem froh ueber das viele wasser. auch wenn es natuerlich ueberall ueberschwemmungen gibt.
nach ein paar tagen sind wir dann schliesslich im tropischen cairns angekommen. von hier aus werden wir anfang februar unsere weiterreise antreten. ein echt schoenes fleckerl! die landschaft ist extrem schoen. wir kommen uns teilweise vor wie in der karibik. ueberall zuckerrohr- und bananenplantagen, dunstverhangene bergketten und natuerlich das tropische meer mit dem great barrier reef. bei einem ausflug ins hinterland waren wir dann auch wieder froh ueber die vielen niederschlaege, denn so hatten wir die moeglichkeit viele tolle wasserfaelle zu sehen. also, wer hier herkommt, unbedingt in die tablelands fahren!
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karin
um
22:22
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nachdem wir uns jetzt ja zur genuege vom reisestress erholt haben, wurde es mal wieder zeit fuer klassisches touri-programm. da kam fraser island ganz passend. diese insel vor der australischen ostkueste ist die groesste sandinsel der welt und gehoert zum weltkulturerbe der unesco.
nachdem wir am vorabend eine tagestour gebucht haben kam schon mal die erste ueberraschung. tagwache um 6.45 uhr! so frueh sind wir wohl seit einem halben jahr nicht mehr aus den federn gehuepft. nachdem wir dann von einem knallvollen doppelstoeckigen reisebus abeholt wurden - wir hatten ja eigentlich so nen kleinen 9-sitzer erwartet - gings per faehre nach fraser island. hier wurden die verwirrten touristen-massen dann auf die bereitstehenden 4-wd busse verteilt und wir haben noch platz in der vorletzten reihe bekommen. dass das spassig wird, haben wir spaetesten nach den ersten metern auf der sandpiste bemerkt. (auf der insel kann man sich nur per 4-wd-fahrzeug fortbewegen, da es nur sandpisten bzw befahrbare straende gibt). die bussfahrer duesen mit einem ziehmlichen tempo ueber die insel und es ist echt ganz schoen holprig! spaetestens nach den ersten kilometern hatten dann alle passagiere freiwillig ihre sitzgurte angelegt ;-) so sind wir also unserem ersten stopp entgegengedriftet: dem lake mckenzie ein herrlicher tuerkis- bis dunkelblauer see an dessen weissem sandstrand sich pauschal-reisende wie wir mit den mutigen od. reichen individualtouristen gleichermassen amuesieren.
weiter gings mit ner kurzen wanderung durch den regenwald bevor wir an den 75 mile beach kamen. dieser ewig lange sandstrand (keine ahnung ob er wirklich genau 75 milen lang ist...) ist quasi die hauptverkehrsroute auf der insel. er dient als strasse genauso wie als start- und landebahn fuer flugzeuge. nachdem wir ausgiebigst ein altes schiffswrack, dass am strand langsam vor sich hinrostet, fotografiert hatten, gings nochmal fuer eine kurze abkuehlung zum eli creek. und wir wissen bis jetzt nicht warum, aber irgendwie sind alle touris wie auf komando diesen bach hinaufgewatet um dann nach ein paar hundert metern wieder retour zu wandern. war’s wegen der abkuehlung oder warum auch immer - wir sind der meute natuerlich lemmingmaessig gefolgt. man koennt ja was verpassen. ;-)
bis zum nachmittag war unser tag also ganz nett, wenn auch manchmal vielleicht etwas “unspannend”. nachdem sich unsere kleine meute (von ca 40 leutchen) dann endlich wieder im bus versammelt hatte um die rueckfahrt zur faehre anzutreten, musste unser bus noch kurz als abschleppdienst fuer einen anderen reisebus dienen, der im sand stecken geblieben war. ein gutes beispiel fuer unseren fahrer/tourguide um uns zu zeigen, dass selbst busfahrer mit jahrelanger berufserfahrung noch im tueckischen sand der insel steckenbleiben koennen. aber alles kein problem. abschleppseil angemacht, retourgang rein und vorsichtig gas geben. wie gesagt, alles kein problem. bis der abschleppdienst selbst auch steckenbleibt... also wurde fluks ein 3. bus unserer “conga-schlange” hinzugefuegt und mit vereinten kraeften schaffte man’s dann doch noch in die freiheit. wir fanden’s eigentlich ziehmlich lustig. und so oft duerfte das auch wirklich nicht vorkommen. ansonsten waeren wohl nicht so manche andere busfahrer stehengeblieben um fotos zu machen ;-) na gut, nun mussten wir aber wirklich zurueck zur faehre! hatten schon ne halbe stunde zeit verloren und die faehre wartet nicht. also los geht’s auf der strand-autbahn. fuer genau 1 km. danach war das neue, seltsame klackern an der hinterachse so laut geworden, dass es sogar dem chaufeur aufgefallen war und er es nicht mehr ignorieren konnte. wir in den hinteren reihen amuesierten uns mitlerweile praechtig! wir vertrieben uns die wartezeit mit spekulationen ob wir nun 1 gratis nacht im inselresort bekommen, oder wir am strand campen muessen wo wir dann von dingos aufgefressen werden wuerden. vom franzoesischen familienvater hinter uns kam dann noch trocken der geniale kommentar: “et la mer monte” - “und das meer steigt”. tja der spruch war wohl aufgelegt bei einem parkplatz nur knapp von der brandung entfernt. ;-) fast besser war nur noch die meldung unseres fahrers john als wir nach 15 minuten mit kaputtem bus weiter fuhren: “the management want’s to keep us going” - “die chef’s sagen wir muessen weiter fahren”. das brachte uns zu der erkenntnis dass es auch im urlauberparadies nicht anders ist als daheim. leute ueber uns entscheiden ohne jegliche fach- oder situationskenntniss ueber dein schicksal ;-). na gut, wir hatten ja keine wahl und hofften nur dass wir keinen achsbruch auf unserer rueckfahrt erleiden wuerden. durch hektische diplomatische verhandlungen hatte die faehre dann doch noch auf uns gewartet und so konnten wir gluecklich und erschoepft wieder richtung heimat schippern. :-)
und unser fahrer john, hat sich abend’s wohl ein bierchen extra auf seinen chef genehmigt... ;-)
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karin
um
08:07
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nachdem wir die feiertag bei herrlichstem sommerwetter verbracht haben, hat uns leider im neuen jahr dann gleich ein ausgepraegtes wettertief erwischt. na ja, wir sind mittlerweile halt wieder in tropennaehe und zu dieser jahreszeit herrscht hier nun mal regenzeit. also verbrachten wir 3 tage fast druchgehend auf unseren 2,5 quadratmetern im bus waehrend der campingplatz um uns herum langsam absoff... zum glueck hat uns unser humor in diesen tagen nicht verlassen und nach knapp einer woche regen wurde es auch langsam wieder besser. wir haben dann das nette kuesten-staedtchen byron bay besucht, dass am oestlichsten zipfelchen von australien liegt. haben uns in der netten hippie/sufer/backpacker-kommune ganz wohl gefuehlt. nette atmosphaere, coole shops und wieder mal gutes wetter - was will man mehr?
einzig “irritiert” hat uns nur der diebstahl unserer camping-stuehle. fuer uns unverzichtbare utensilien im camping-alltag! leider hatten wir keinen hinweis auf die uebeltaeter aber netter weiser wurden wir von den leuten am campingplatz zumindest kurzfristig mit ersatz versorgt. tja bloed gelaufen... aber dann hatten wir noch glueck im unglueck. denn ein paar stunden spaeter kam auch bei unseren nachbarn ausruestung abhanden. somit konnten wir den uebeltaeter identifizieren und unser eigentum - oder besser das unseres vermieters der uns sicher fuer ersatz haette zahlen lassen - zurueckerobern! tja, der typ hatte wohl echt einen an der klatsche... wohl zu wenig krimi’s geschaut. weis doch jeder, dass man nie an den ort seines verbrechens zurueckkehren darf! ;-)
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karin
um
07:53
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urspruenglich hatten wir ja den plan weihnachten in melbourne und silvester in sydney zu verbringen. wie's meistens so ist mit plaenen, kam alles ganz anders. da wir schneller waren als geplant, haben wir die feiertage an der ostkueste noerdlich von sydney verbracht. und es mag vielleicht seltsam klingen, aber fuer uns war diese zeite quasi "urlaub vom reisen". da wir in den letzten wochen einfach schon sehr die anstrengungen des reisens der letzten 6 monate gespuert haben, haben wir uns ueber weihnachten in port stephens einquartiert. und zwar fuer eine ganze woche. haben nen tollen camping-spot bekommen und waren zum ersten mal seit unserer abreise fuer eine ganze woche am selben ort! haben herrlich gefaulenzt und die feiertage mal ganz anders verbracht. total unaufgeregt und ohne jeglichen weihnachtsstress, denn in weihnachtsstimmung waren wir sowieso nicht wirklich...das bizarrste erlebnis war wohl der weihnachtsmann mit sonnenbrille der suessigkeiten-werfend ueber den campingplatz chauffiert wurde und zahlreiche schreiende kinder im schlepptau hatte... tja, happy holidays ;-)
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karin
um
07:41
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von sydney aus gings nach westen in die blue mountains. dieser ausflug gehoert quasi zum pflichtprogramm fuer jeden der sydney besucht. ueberrascht hat uns, neben den kuehlen temperaturen, vor allem dass hier so viel los ist. und zwar nicht nur wegen der touristen, sondern weil durch die naehe zu sydney das ganze praktisch wie ein normaler vorort wirkt. normalerweise sind’s ja auch nur 2-3 stunden autofahrt. es sei denn, man steckt im stau so wie wir und braucht so ungefaehr 6 stunden... trotzdem, sobald man sich ein paar km von der hauptstrasse entfernt, braucht man schon ein 4wd-fahrzeug!
trotzdem hat’s uns ganz gut gefallen. vor allem die klippen und vielen wasserfaelle waren echt schoen zu bewundern. und bei den vielen wanderwegen die’s hier gibt, kann man das gebiet auch laessig erkunden. und die kurvigen bergstrassen waren wieder mal ne herausforderung der rennfahrer-klasse ;-)
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karin
um
06:38
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nachdem wir’s tatsaechlich geschafft haben einen halbwegs bezahlbaren campingplatz in sydney zu finden. ging’s gleich auf grosse entdeckung in die stadt. die stadt ist irgendwie eine coole mischung. manche strassenzuege im zentrum erinnern doch ziehmlich an new york und andere, zum beispiel im stadt teil the rocks, wieder sehr europaeisch. leider spielte das wetteram ersten tag ned so ganz mit und dann haben wir’s auch noch geschafft statt auf einer kurzen faehren-rundfahrt im hafen auf einer linie zu landen die ca 2 stunden durch etwas, na sagen wir mal unspektakulaeres gelaende unterwegs war ;-)
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karin
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06:30
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wir wuenschen den fleissigen lesern unseres reisebloggs frohe festtage und einen guten rutsch ins jahr 2008 !!!!!
hoffen ihr habt ein braves christkindl! wir werden an euch denken und zu silvester ein paar stunden vor euch ins naechste jahr "schlittern". quasi immer einen schritt voraus! ;-)
die feiertage verbringen wir an der kueste noerdlich von sydney und hoffen auf ausgezeichnetes grill- und badewetter!
eure globetrotter
karin & reini
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reini
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01:56
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von der kueste victoria’s aus geht’s weiter ins landesinnere. die “great alpine road” fuehrt uns ueber viele enge kurven hinauf in die berge australiens. nun darf man sich zwar vom titel keine alpen wie wir sie von daheim kennen erwarten, aber es ist trotzdem wirklich schoen hier. von der landschaft her passt’s am besten zu unseren voralpen daheim. hier findet man ausserdem die einzigen ski-regionen in australien. ja, wir haben auch erstmal nachgefragt, aber dem ist wirklich so. die pisten sind zwar ziehmlich kurz fuer unsere verhaeltnisse, aber man spart hier trotzdem nicht an 4er-sesselliften. ;-)
leider ist die vegitation teilweise durch waldbraende, die in den letzten jahren arg gewuehtet haben, stark beeintraechtigt. aber zum beispiel im buffalo national park, hat das bei richtigem licht auch zu ziehmlich coolen fotos gefuehrt. ueberhaupt hat’s uns in diesem nationalpark eigentlich am besten gefallen und wir haben auch nen tollen sonnenuntergang am hoechsten punkt, the horn, genossen. einzig irritierend war teilweise die laudstaerke der zikaden hier. “ohrenbetaeubend” trifft’s ganz gut. da helfen teilweise nur noch oropax. und waren die lautstaerke dann runter gedreht, mussten wir uns nur noch um die 1 million fliegen kuemmern die um uns kreisten... ;-)
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reini
um
06:21
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da das wetter in melbourne anfangs mal wieder nicht so ganz mitgespielt hat, wurden aus den geplanten 2 dann doch 3 tage aufenthalt. schliesslich hat's dann aber doch noch geklappt und wir machten uns auf um die stadt zu erkunden. das stadtzentrum hat uns schon sehr gefallen. besonders begeistert hat uns - wieder mal ;-) - ein markt. und zwar der queen victoria market. hier bekommt man wieder alles was das herz begehrt. seltsam fuer uns war lediglich der weihnachtsmann und seine helfer, die vor dem riesigen plastikchristbaum die kinder beglueckt.
nach unserem stadtaufenthalt gings natuerlich wieder schnurstracks zurueck in die natur. ziel war der wilsons promotory national park. aufregende kuesten und traumhafte straende die manchmal sogar zum musizieren geeignet waren... (zur erklaerung schaut's euch einfach das video an!) und bevor das wetter wieder mal umgeschlagen hat, haben wir sogar noch eine kleine wanderung auf den mount oberon geschafft, die uns tolle aussichten gebracht hat.
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reini
um
06:08
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unser weg fuehrt uns weiter nach osten und wieder einmal veraendert sich die landschaft extrem schnell. sobald wir adelaide verlassen haben, finden wir uns in einer huegeligen landschaft wieder die immer gruener wird. nachdem wir in den bundesstaat victoria kommen, setzt sich das fort und es tut uns gut endlich wieder mal so richtig im satten gruen zu stehn. entlang der beruehmten great ocean road nehmen wir uns viel zeit und geniessen die tollen felsformationen die diesen kuesten-abschnitt so beruehmt machen.
eine weitere grosse veraenderung zu bisher: die anzahl an touristen die man hier trifft. zwar ist es gerade an der great ocean road sehr extrem, aber hier geht’s teilweise zu wie in der wachau an einem ostersonntag! wir wicked-camper sind ja z.b. sehr leicht zu erkennen durch unsere auffallenden aussengestaltungen. bisher haben wir alle paar tage mal einen anderen bus gesehen. an der surf coast haben wir in einer ortschaft dann gleich rund 5 angetroffen. ausserdem sind die meisten touris scheinbar deutsche (auch immer wieder mal oesterreicher) - zumindest kommt es uns teilweise so vor. und manchmal hat man das gefuehl nur noch deutsch sprechen zu muessen. na fuer uns jedenfalls ist es ziehmlich seltsam, da wir bisher ja meist in den ruhigeren regionen unterwegs waren. werden uns wohl trotzdem daran gewoehnen muessen, denn spaetestens an der ostkueste ab sydney wird’s nur noch so zu gehen... na da sind wir ja mal sehr gespannt.
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reini
um
08:25
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adelaide ist unsere erste echte grossstadt, seit wir von darwin aus aufgebrochen sind. haben uns auf einem campingplatz im netten kuesten-voroertchen von glenelg einquartiert und von hier aus die innenstadt erkundet. oder besser gesagt die einkaufsmoeglichkeiten. die riessige rundle mall entspricht wohl am ehesten der mariahilfer oder der kaerntner strasse. besonders gut gefallen und unbedint ein muss bei einem adelaide-besuch ist ein abstecher zum central market. eine riessige markt-halle in der es so vieles an koestlichem wie obst, gemuese, kaese, brot gibt, dass einem das wasser nur so im mund zusammen laeuft! und selbst wenn man nicht kauft, ist es immer noch herrlich anzusehen! und manchmal entdeckt man in den vitrinen der delikatessen-laeden so schmankerl wie “leberkaes” oder “schnapps” ;-)
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reini
um
08:12
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nachdem wir den australischen kontinent in den letzten 2 wochen nun schon mal von norden nach sueden durchquert haben, sind wir endlich wieder am meer gelandet. doch wir haben uns nicht sofort ins wasser gestuerzt wie man vielleicht annehmen koennte! da hat uns das wetter doch einen strich durch die rechnung gemacht. seit wir das rote zentrum verlassen haben, sind die temperaturen rapide zurueckgegangen und wir “froesteln” mittlerweile bei schwachen 25 grad die sich bei wind nur noch wie 20 anfuehlen! wir hoffen jetzt auf eine runde mitleid unserer leser ;-) nein im ernst, hier im sueden hat der sommer noch nicht voll eingesetzt und die luft ist doch um einiges kuehler. durch den wind an der kueste wirkt das ganze dann noch um ein paar grad frischer und so laufen wir mittlerweile gerne mal wieder mit pulli herum (ergaenzed zur uniform aus kurzer hose und flip flops).
da wir in den letzten 2,5 wochen bereits knapp 4.500 km gefahren sind - und das bei hoechstgeschwindigkeiten von 90 km/h - haben wir uns die eyre peninsula westlich von adeleide ausgesucht um’s mal wieder ein paar tage ruhiger angehen zu lassen. sind die kueste entlang gefahren, haben tolle straende gesehen und uns auf netten campingplaetzen entspannt. einzige grosse aufregung war die fahrt in den lincoln nationalpark. verbotener weise haben wir uns mit unserem miet-van auf eine “unseald” road (also nicht asphaltiert) begeben und das fahrwerk unseres gefaehrts bis fast an seine grenzen getestet. zum glueck gab’s weder reifenpanne noch achsenbruch und so konnten wir den herrlichen strand in der september bay 2 tage lang (fast) fuer uns alleine geniessen. fixer bestandteil waren baden (endlich!) und sandburgen bauen. und lasst euch gesagt sein, nach so langer bau-abstinenz braucht das schon wieder ein bisserl uebung! aber reini hat sich durch nichts von seiner burg abbringen lassen - und schoen is sie geworden! *grins*
noch ein nachtrag zum punkt “schwimmen”:
wer lust, laune und das noetige kleingeld hat kann sich von hier aus zu einer 2 stunden vorgelagerten insel schippern lassen und dann “cage-diven”!
erklaerung fuer alle unwissenden: man nehme einen kaefig, setze 1-2 taucher hinein, lasse ihn zu wasser und wartet bis die weissen haie kommen! nicht umsonst wurden hier an der sued-kueste die schrecklichsten szenen der “weissen-hai’-filme gedreht. und damit machen die hier echt werbung.... ;-))
wir werden uns diesen nervenkitzel diesmal wohl eher nicht geben und sondern werden noch die zahlreichen schoenen - haifreien - straende geniessen bevor’s weiter geht nach adeleide.
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reini
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06:30
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unser weg fuehrte wieder zurueck auf den stuart highway und weiter nach sueden. man hatte uns zwar erzaehlt dass dieser teil noch menschenleerer ist als die strecke von darwin nach alice springs, aber bis wir’s gesehen haben konnten wir’s uns eigentlich nicht vorstellen. aber es stimmt tatsaechlich! auf den gut 1.300 km von alice springs nach port augusta an der suedkueste ist uns eigentlich nur 1 groesserer ort aufgefallen, coober peddy. dieses staedtchen lebt vom opal abbau und liegt in einer steinwueste die nur von den schutthaufen der minen unterbrochen wird. kein wunder dass in diesem gebiet filme wie mad max, red planet usw gedreht wurden.
die stadt selbst ist vor allem fuer die “dug-outs” bekannt. da es hier im sommer an die 50 grad bekommt, sind die menschen irgendwann dazu ueber gegangen ihre wohnungen teilweise in alte minenschaechte zu verlegen. dort waren sie vor der hitze im sommer und den kalten temperaturen im winter geschuetzt. nach dem 2. weltkrieg haben die minenarbeiter und ihre familien dann angefangen sich eigens wohnungen zu graben. diese werden bis heute gebaut, sind mit allem ausgestattet was auch ein “normaler” haushalt hat und sind in der stadt immer wieder zu besichtigen. auch geschaefte und cafe’s sind in solchen dugouts untergebracht. eigenartig wie sehr sich menschen an eine solch unwirtliche umgebung anpassen koennen - und wollen ...
hier noch ein bild eines sog road trains
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reini
um
06:29
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nachdem wir noch eine nacht zusaetzlich in alice springs verbracht haben um uns ein super digeridoo-konzert anzuhoeren gings weiter zum uluru.
fast jeder hat wohl schon mal ein foto von diesem australischen wahrzeichen gesehen. und wenn man schon mal quasi “dran” vorbei faehrt ist das natuerlich ein pflichtpunkt. den haben auch wir uns nicht nehmen lassen. wir haben keine kosten gescheut um dieses naturdenkmal bewundern zu koennen. stolze 25 $ eintritt pro person und ein sauteurer aber mittelmaessiger campingplatz waren’s uns wert ;-)) nein im ernst, vor allem der anblick des uluru bei sonnenuntergang ist wirklich wunderschoen. der rote fels faengt an zu leuchten als wuerde er brennen! wirklich ein beeindruckendes schauspiel bei dem es fast unmoeglich scheint keine tollen fotos zu machen. und so wurden unsere speicherkarten wieder mal in rasendem tempo gefuellt. dieses erlebnis hat man zwar natuerlich nicht fuer sich allein, aber durch getrennte aussichtspunkte fuer autos und busse wird ein auflauf wie wir’s dann beim sonnenaufgang erlebt haben vermieden. morgens um 5 wenn der nationalpark oeffnet, steht schon eine schlange von bussen und autos wartend vor den toren, um dann mit einem affenzahn zum sunrise-point (sonnenaufgangs-beobachtungs-punkt) zu fahren, dass sich die kangoroos nur so fuerchten... kaum kommt man dann am gewuenschten aussichtspunkt an wird man schon von zig tourbussen und zahlreichen autos empfangen. bzw von deren passagieren und fahrern die wie gebannt auf den noch im dunkeln liegenden uluru starren und dabei leider vergessen dass sie mitten auf der fahrbahn stehen! man versucht dann einen parkplatz zu finden - ohne die schaulustigen zu verletzten versteht sich - und hofft noch naiver weise einen ruhigeren foto-spott zu finden. die hoffnung waehrt dann nicht lang und man findet sich damit ab diesen schoenen sonnenaufgang mit hunderten anderen touristen zu geniessen. fotos kann man zwar vergessen weil einem staendig mindestens 5 leute vor die linse rennen, aber nur anschaun is ja auch was schoenes!
wir haben uns dann noch dazu entschlossen den basewalk der rund um den felsen fuehrt zu begehen. wenn man frueh genug startet ist es auch mit der hitze kein problem und man bekommt wirklich tolle ansichten geboten. denn entgegen dem eindruck den man aus der ferne hat, ist der felsen keineswegs glatt sondern bietet viele eindrucksvolle details und man erfaehrt noch einiges ueber die kult-staetten der aborigines die immer noch genutzt werden.
abschliessend gings dann noch auf einen kurzen abstecher zur 2. beruehmten felsformation im uluru nationalpark, den “olgas”. durch die mittagshitze war’s allerdings viel zu heiss fuer unternehmungen und so bliebs bei einem kurzen walk und entspannen im schatten. sehr zu empfehlen ist das cultural center. man erfaehrt sehr viel ueber die kultur und das leben der ansaessigen aborigines und kann auch deren kunst bewundern und erwerben.
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reini
um
06:27
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nachdem wir das satte gruen des top end’s genossen haben, wurde es zeit uns auf den weg ins landesinnere zu machen. fuer uns ging’s deshalb auf dem stuart highway nach sueden. wenn man sich da jetzt ne grossartige 4 spurige autobahn vorstellt - so wie wir - dann liegt man da ziehmlich daneben ;-) obwohl es die wichtigste nord-sued strasse durch den kontinent ist, ist dieser grossartige highway ne einfache 2-spurige strasse. tja, nur die wenigsten fahren diese strecke wohl mit dem auto. wer seine sinne halbwegs beisammen hat, investiert wohl in ein flugticket ;-) aber wir touris spinnen ja alle ein bisserl und so machen wir uns auf eine 2-taegige fahrt durch den halben kontinent. die landschaft aendert sich langsam und so sind wir nun bei dem bild gelandet das wir eigentlich von australien hatten: endlos blauer himmel mit ein paar weissen woelkchen, rote erde, steppenaehnliche landschaft und eine strasse die scheinbar ins unendliche fuehrt! toll, traumhaft, einfach super! hin und wieder kommt uns auch einer der beruehmten road-trains entgegen. das sind lkw-zuege mit bis zu 5 anhaengern hinten dran! oft auch mal im 3er pack unterwegs, krachen die mit ca. 130 km/h die strasse entlang und es gibt nur wenig wofuer die bremsen! also immer schoen sicherheitsabstand halten...
nach 2 tagen on the road sind wir also nun in alice springs gelandet. die groesste stadt im outback haetten wir uns wohl etwas spannender oder “pulsierender” vorgestellt. aber ich glaub ueber st. poeltens groesse kommt diese stadt - wenn ueberhaupt sicher nicht hinaus. egal, werden unsere vorraete aufstocken und ein bisserl durch die galerien mit aborigines-kunst bummeln bevor wir uns wieder ins outback schmeissen.
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reini
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04:24
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der erste stopp auf unserem weg nach sueden war der litchfiel np. fuer uns der ideale einstieg, da es hier jede menge wasserfaelle und auch schwimmgelegenheiten gibt. das ist ja hier im norden nicht unbedingt so oft der fall, da es bis weit ins landesinnere hinein sowohl suess- als auch salzwasserkrokodile gibt. und wer da nicht aufpasst, der wird leicht zum snack fuer zwischendurch erklaert ;-) waehrend wir von einem “wasserloch” zum naechsten getingelt sind, mussten wir uns nur noch sorgen um schlangen, spinnen, moskitos und sonstiges (fuer uns neues) getier machen... nein im ernst, es ist einfach eine voellig neue umgebung fuer uns und daran muss man sich nun mal erst gewoehnen. und die exakt 72 moskito-arten in australien sind schon gewoehnungsbeduerftig, oder? trotzdem is das land hier oben wunderschoen und unerwarteter weise total gruen - klar tropische zone und so.
von litchfield aus gings weiter in den kakadu np. dieser ist wohl der bekannteste in australien und gehoert auch zum weltkulturerbe. hatten das glueck, dass jetzt im sogenannten “build up” (uebergang von trocken- auf die regenzeit) zwar die temperaturen sehr hoch sind und es extrem schwuel ist, dafuer aber auch viel weniger leute anzutreffen sind. so ist im park z.b. so wenig los, dass die campingplaetze teilweise gratis sind. fuer uns natuerlich wieder von grossem vorteil! haben uns den spass einer boots-tour am east alligator river gemacht. unser aborigines-fuehrer hat uns unterwegs viel ueber die kultur und die gebraeuche der urbevoelkerung erzaehlt. das meiste wird bis heute angewandt. das war wirklich sehr informativ und interessant. quasi zwischendurch zur abwechslung haben wir dann die salties (salzwasser krokodile) am ufer und im wasser bestaunt. wahnsinn wieviele von diesen tieren dort herumschwimmen. ich glaub bei 20 haben wir aufgehoert zu zaehlen - und dabei haben wir nur einen bruchteil zu gesicht bekommen da die meisten unter wasser waren! natuerlich haben wir uns auch “kulturell” weitergebildet und haben verschiedene staetten mit alten felsmalerein besucht. wirklich toll die farben und muster. unglaublich dass diese zeichnungen in felsvorspruengen teilweise schon 6.000 jahre alt sind! haben den park wirklich sehr genossen.
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reini
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spaet nachts sind wir ziehmlich uebermuedet nach einem ruhig flug von christchurch via sydney im tropisch schwuel-heissen darwin angekommen. nach einer kurzen nacht im eisgekuehlten (weil klimatisierten) dorm (mehrbettzimmer) schlug uns das tropische klima zum erstenmal voll ins gesicht. ueber 35 grad bei rund 80 % luftfeuchtigkeit, dafuer sind unsere europaeischen koerper einfach nicht ausgelegt! haben uns gleich ins ebenfalls klimatisierte kino gefluechtet ;-)
generell ist in darwin nicht viel los - es sei denn man steht auf parties... fuer uns war’s allerdings wichtig einen fahrbaren untersatz fuer die naechsten 3 monate aufzutreiben. leider war das angebot an vans praktisch nicht existent und ein tolles 4 wd off-road-gefaehrt wie wir es uns ertraeumt haetten war natuerlich weit jenseits unseres budgets. so haben wir uns flux zur miet-variante entschlossen und haben uns einen wicked-camper besorgt. die ausstattung ist hier aehnlich wie bei unserem neuseelaendischen van und dadurch dass es auch schon aeltere modelle sind, sind sogar 3 monate mietdauer leistbar. kleines extra sind die ausgefallenen, individuellen gestaltungen der aeusseren erscheinung. immer mit einem boesen spruch auf der hinterklappe ;-)
so war’s nach 3 tagen schon wieder so weit und es hiess fuer uns: on the road again!
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reini
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