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Samstag, 17. November 2007

mt. cook & christchurch

unsere letzte “bergstation” in neuseeland war der mt. cook (aoraki). die anfahrt war nicht sehr vielversprechend, da immer mehr wolken aufzogen und nachmittags heavy rain einsetzte. da der wetter-forecast allerdings vielversprechend war haben wir den regen ausgesessen und wurden am naechsten tag mit strahlendblauem himmel und bestem bergwetter belohnt! haben ne wunderschoene wanderung mit blick auf die gletscher und berge rund um den mt. cook unternommen und den herrlichen anblick genossen.



danach gings auch schon zu unserer letzten station in neuseeland - christchurch. hier sahen wir uns mit aufgabe betraut unseren tollen campervan zu verkaufen. die anfaenge waren jedoch nicht sehr vielversprechend. hatten uns schon darauf eingestellt entweder sehr lang nach einem kaeufer suchen zu muessen oder extrem mit dem preis runter zu gehen. aber unsere bedenken haben sich dann als unbegruendet herausgestellt und schon am 2. tag hatten wir kaeufer gefunden. so haben wir flux unseren weiterflug vorverlegt und haben die letzten tage noch gemuetlich ausklingen lassen. und dann hiess es auch schon “australien, wir kommen!”

Montag, 29. Oktober 2007

invercargill - the catlins - dunedin

schweren herzens haben wir die berge hinter uns gelassen und haben uns ganz in den sueden der inseln nach invercargill verabschiedet. nachdem wir endlich wieder mal ne dusche geniessen konnten (es gibt kaum etwas herrlicheres! ihr wisst ja alle ned wie gut ihr’s habt...), gings weiter durch die catlins nach dunedin. werden die studentenstadt jetzt mal erkunden und uns die weiteren plaene ueberlegen...

fjordland np - milford sound

wesentlich ruhiger gings da schon in te anau und im fjordland np zu. hatten wieder mal glueck mit dem wetter und so konnten wir die schiffsrundfahrt im allseits bekannten milford sound bei prachtwetter geniessen. normalerweise gehts hier ja auch ganz schoen voll zu. aber da die saison gerade erst im anlaufen ist, hatten wir gluecklicherweise nur ein paar weitere staunende touristen auf unserm ausflugsdampfer. so konnten wir fast ungestoert die landschaft und die herrlichen aussichten geniessen. ausserdem hatten wir wieder mal genau das richtige timing! noch 1 tag vor unserer ankunft war die milford road, die quer durch den nationalpark hinein nach milford fuehrt, nur mit schneeketten zu befahren. tja, wenn engerl reisen.... ;-) (ok, eigenlob stinkt ja, aber ...)



fast noch beeindruckender war allerdings unser 360 grad ausblick nach einer kurzen wanderung auf den key summit (dem letzten teilstueck des grossen routeburne track’s). rings um uns ein schneebedeckter gipfel neben dem anderen in strahlendem sonnenschein. zwar haben uns die kuehlen temperaturen etwas bibbern lassen aber bei dem anblick war das schnell vergessen! fuer die kurze gehzeit (ca. 90 min aufstieg) war das wirklich die lohnendste wanderung die man sich vorstellen kann!




und obwohl das wetter bei unserem besuch so toll war, war unsere entscheidung auf einen der 3-4 taegigen great walks zu verzichten doch richtig. die meisten sind nur teilweise begehbar. alpine streckenabschnitte sind aufgrund der hohen lawinengefahr (durch die starken schneefaelle in den letzten wochen) sowieso gesperrt. den milford track kann man beispielsweise momentan nur mit einem kurzen helikopterflug vollstaendig gehen...

lake wanaka - queenstown

bei kaltem regenwetter haben wir uns von franz josef weiter auf den weg gemacht. ueber den haast pass haben wir die southern alps gequert und kamen in ein ziemlich starkes unwetter mit heavy rain und hagel. das hat uns einerseits dazu gebracht unsere fahrt extrem zu verlangsamen, aber andererseits sind durch die starken regenfaelle auch zahlreiche wasserfaelle entstanden. und so schoss aus den waeldern rings um uns ploetzlich das wasser an unzaehligen stellen die haenge hinab - teilweise direkt auf die strasse! so erspart man sich dann die autowaesche. nachdem wir den pass hinter uns gelassen hatten, besserte sich das wetter rassant und so konnten wir am lake wanaka wieder die ringsum liegenden berge mit schneebedeckten gipfeln geniessen. einfach traumhaft!



unser naechster stopp in queenstown hat uns dann wieder einen echten kulturschock verpasst. nachdem wir ja tagelang wieder nur in klein(st)staedten unterwegs waren und somit mit einer ueberschaubaren anzahl von leuten in kontakt kamen, fuehlten wir uns in queenstown wie auf einem anderen planeten. haetten wir uns im prinzip zwar vorher denken koennen, immerhin ist dieser nette kleine ort ja die top-adresse fuer adrenalin-junkies mit unzaehligen abenteuern. angefangen vom bungee jumping (wurde hier quasi erfunden), fallschirmspringen etc etc hier kann man sich auf jede erdenkliche moeglichkeit dem naechsten kick hingeben. fuer uns wars also viel zu hektisch und laut, drum wurden nur kurz infos und nahrungsmittel gesammelt und dann haben wir schnellstens die flucht ergriffen ;-)

franz josef glacier - action pur!

falls sich jetzt jemand ueber den namen wundert... ja, dieser gletscher ist wirklich nach unserem alten kaiser benannt! der “entdecker” war angehoeriger der oesterreich-ungarischen monarchie und so bekam der gute franzl einen gletscher in neuseeland. und gemeinsam mit dem nahegelegenen fox glacier ist er einer von nur 3 gletschern weltweit, die direkt im regenwald enden.



es ist zwar nett sich so einen gletscher von der ferne zu betrachten, aber noch interessanter ist es natuerlich ihn bei einer wanderung zu erforschen. da man das hier nur mit gefuehrten touren machen kann, haben wir uns flux fuer eine solche entschieden. ausgestattet mit wasserfesten klamotten, feuchten stiefeln und so was aehnlichem wie steigeisen gings hinauf ins ewige eis. auf dem weg dorthin haben wir alle nasse fuesse bekommen da wir immer wieder durch schmelzwasser-fluesse waten mussten. drum wars auch egal wenn manche bei der ausgabe nasse schuhe ausgefasst hatten. spaetestens jetzt standen wir alle gleich tief im wasser ;-) auch wenn’s manchmal etwas schleppend voran ging, war’s trotzdem eindrucksvoll durch’s eis zu wandern und auch wenn es teilweise wie “aus schaffeln” geschuettet hat, spass hat’s trotzdem gemacht und man hat ja nicht jeden tag die chance so einen gletscher zu “erforschen”.



nachdem wir im eis auch eine gruppe von eiskletterern gesehen hatten, sind wir irgendwie auf den geschmack gekommen. reini wollte das eh schon laenger mal versuchen, und mich hatte der anblick der eiskletterer auch auf den geschmack gebracht. da sich “bloederweise” quasi direkt neben unserem campingplatz die groesste eiskletter-halle der suedlichen hemisphaere befindet, haben wir uns nach kurzem ueberlegen dazu entschlossen uns diesen spass aus noch zu geben. zwar war zumindest karin anfangs etwas skeptisch ob der schwierigkeiten die sich ergeben koennten, aber spaetestens nach dem wir das erste mal unsere aexte ins eis gehauen hatten und die ersten meter geklettert sind, waren wir nur noch feuer und flamme fuer diesen sport! sicher haben uns unsere klettererfahrungen in sachen technik geholfen und so konnten wir schon nach kurzem herausfordernde routen inklusive tunnel und ueberhaengen meistern. somit haetten wir dann wohl ein moegliches winter-projekt fuer 2008\2009 gefunden ;-)

westcoast

nachdem wir die pancake rocks in punakaiki besucht haben (gekonnt nutzten wir eine 15 minuetige regenpause ;-) ), gings weiter die westcoast entlang. aus zu erahnenden gruenden ist diese auch als “wet-coast” bekannt. immerhin ist das hier die niederschlagsreichste region neuseelands. und das will schon was heissen in diesem schoenen aber feuchten lande! in greymouth haben wir uns die zeit etwas beim grossen jaehrlichen motorrad-rennen auf dem stadt-rundkurs vertrieben. in diversen klassen traten amateure aus ganz neuseeland gegen einander an. die sicherheitsvorkehrungen waren zwar ein witz (die wissen wohl nicht was ausreichender sturzraum bedeutet), aber alle waren mit viel begeisterung dabei. und zumindest laut waren sie alle ;-)!

nelson lakes np

die straende hier in neuseeland sind ja “ganz nett” (man merkt wir sind schon total verwoehnt), aber uns zog’s trotzdem endlich wieder in die berge. nachdem es in den letzten tagen noch heftige schnee- und regenfaelle gegeben hatte, konnten wir die bergketten rund um die nelson lakes mit schneebedeckten gipfeln geniessen. zwar war’s nachts bitter, bitter kalt aber dafuer konnten wir vom mt. robert aus bis hinunter zu den southern alps sehen. generell ist das hier ein sehr schoene gegend zum wandern und man koennte hier sicher noch viel mehr unternehmen.



aber das ist ja eigentlich im ganzen land so. da jedoch das wetter hier im fruehling (ja, ihr habt herbst und wir erleben grad den fruehling!) ziehmlich niederschlagsreich ist, sind aufgrund heftiger schneefaelle derzeit viele der bekanntesten mehrtaegigen wanderungen im fjordland - zumindest teilweise - gesperrt. so auch der sehr bekannte milford track. mal schaun wie die lage ist wenn wir in ein paar tagen dort ankommen...

abel tasman np

nach einer etwas stuermischen ueberfahrt mit der faehre von wellington auf die suedinsel nach picton, mussten sich unsere maegen erst etwas erholen. tja, die cook strait (die meerenge zwischen den beiden inseln) ist bekannt fuer seine raue see.
ueber den malerischen queen charlotte drive mit seinen tollen ausblicken auf die fjordlandschaft gings weiter nach nelson. durch eine kleine unachsamtkeit bei der parkplatzauswahl durfte sich die stadtverwaltung von nelson ueber eine unfreiwillige spende von 30 dollar freuen... auf den kleinen schock hinauf haben wir gleich beschlossen die naechsten dollar fuer etwas auszugeben, das definitiv mehr fun verspricht. nach fast 4 monaten kletter-abstinenz haben wir uns endlich wieder mal auf diesem gebiet betaetigen koennen. zwar nur indoor in ‘ner kletterhalle, aber immerhin.



nachdem die wettervorhersagen eigentlich ziemlich bescheiden waren, hatten wir dann bei unserem besuch im abel tasman national park doch strahlenden sonnenschein. so konnten wir die herrliche kuestenlandschaft bei einer wanderung ausgiebig geniessen. das meer und die vegitation haben uns eigentlich schon auf asien eingestimmt - nur die temperaturen sind dort hoffentlich doch wesentlich hoeher ;-)

Samstag, 13. Oktober 2007

bestes neuseelaendisches wetter...

tja, nachdem wir bis jetzt ja meist noch frech in sandalen und kurzer hose herumgelaufen sind, hat uns das wetter hier jetzt mal ein bisschen zurueck auf den boden der tatsachen geholt. seit wir von der coromandel weg sind hat's die meiste zeit geregnet, nur kurz unterbrochen von wolkenverhangenem himmel und stuermischen wind... so haben wir unsere hauben aufgesetzt (nur selten wieder ab) und uns in rotorua eine campingplatz mit heissen quellen gegoennt. tja, wir sind am hot water beach echt auf den geschmack gekommen ;-) nachdem wir die letzten naechte zusaetzlich auch noch vom sturm in den schlaf geschaukelt wurden, sind wir nun in wellington angekommen. werden uns jetzt 2 tage in der stadt herumtummeln, taegliche heisse duschen geniessen und uns auf unsere weiterreise auf die suedinsel vorbereiten.


ps: wir wissen ja nicht ob das in europa ein thema ist, aber neuseeland hat die letzte woche quasi in schockzustand verbracht. das neuseelaendische rugby-nationalteam (die "all blacks") ist bei der wm in frankreich vorzeitig ausgeschieden. noch dazu haben sie gegen die franzosen verloren! da war die stimmung echt im keller... ;-)


zur erklaerung: rugby ist hier DER sport nr. 1 und die all blacks galten wieder mal als top favorit auf den wm-titel

coromandel peninsula

suedlich von auckland gings weiter auf die coromandel peninsula. diese halbinsel sued-oestlich von auckland zeichnet sich durch ihr ganz besonders mildes klima aus. ueber thames gings quasi an der kuestenstrasse (seeehr kurvig aber seeehr scenic!) die ostseite hinauf. ein stopp in coromandel town, eine suesse kleine stadt die vor allem bei alternativen und kuenstlern beliebt ist, hat uns auch in das coolste cafe auf gottes weiter welt gefuehrt. das driving creek cafe. haben uns so wohl dort gefuehlt, dass wir auf dem rueckweg gleich nochmal hin sind ;-)


doch vorher gings noch weiter bis zur spitze der halbinsel. um diese zu erreichen, mussten wir jedoch wieder mal eine der gefuerchteten gravel roads ueberstehen. doch zum glueck waren die ca. 30 km in relativ gutem zustand und der verkehr hielt sich auch in grenzen. das war sehr von vorteil, denn wieder war's seeehr eng und seeehr kurvig.... sind dann trotzdem heil in port jackson angekommen und haben unser heim quasi wieder direkt am strand geparkt. wir haben unsere zeit dort oben wieder mal voll genossen, wie ihr euch vorstellen koennt. idyllische sonnenuntergaenge, eine wanderung am coromandel coastel walkway. auf gut oesterreichisch: "mia ham den herrgott afoch an guaten man sei lassn". dank unseres tollen gaskochers haben wir es sogar geschafft, den fisch den uns ein camping-nachbar geschenkt hat gar zu bekommen. und er hat sogar ziehmlich gut geschmeckt, obwohl wir keine ahnung haben was es eigentlich war... ;-)




weiter gings dann noch auf die andere kueste zu den klassischen touri-punkten cathedral cove und hot water beach. der hot water beach ist deshalb so bekannt und beliebt, da man sich bei ebbe am strand kleine pools buddeln kann. diese fuellen sich dann mit heissem wasser, dass aus quellen direkt unter dem sand kommt. schaut dann ganz lustig aus wenn eine horde von leuten wie wild loecher in den sand graebt ;-) war zwar natuerlich viel mehr los als beispielsweise in port jackson, aber es war trotzdem mal was anderes und ziehmlich lustig. uebrigens, wer keine schaufel zum buddeln dabei hat - kein problem! die kann man sich rund um den strand ausborgen...










link zum driving creek cafe: http://www.drivingcreekcafe.com/

Samstag, 6. Oktober 2007

northland - the far north

von auckland aus gings richtung norden. das erste was einem bei der landschaft hier in den sinn kommt ist: so stellt man sich eigentlich irland vor. gruene huegel und schafe so weit das auge reicht. nur die palmen und die karibik-aehnlichen straende irritieren etwas ;-) . landschaftlich hat neuseeland ja so einiges zu bieten. regenwaelder, weisse sandstraende, tuerkisblaues meer, schneebedeckte berggipfel, fjorde, gruene huegellandschaften... na, hat jetzt jemand reiselust bekommen?

fuer uns gings erst mal zum waipoua forrest. hier wachsen die kauri-baeume, die hiessigen waldriesen. wirklich beeindruckend ist vor allem auch die vegitation in diesem gebiet. farne, die so gross sind wie baeume, stehen hier in einem immergruenen regenwald voll von meterhohen pflanzen die man bei uns vielleicht als strauch kennt. teilweise kommen wir uns vor als waeren wir im tropischen dschungel unterwegs. mal abgesehen von der tatsache, dass wir hier momentan ca. 15-18 grad haben. voll von neuen eindruecken haben wir erstmals nicht unser zelt aufgeschlagen, sondern unseren bus geparkt. begeistert wurde zum ersten mal mit dem neuen equipment gekocht. unsere erste eierspeis war wirklich koestlich! eine boese ernuechterung gabs nur als wir uns in unser schlafzimmer zurueckziehen wollten und das licht anmachten. geschaetzte 200 moskitos hatten sich im bus einquartiert... tja, was soll man sagen. es gab verletzte auf beiden seiten, doch am ende haben wir gesiegt. der van war zwar von oben bis unten voll mit muecken-leichen aber uns blieb keine wahl, denn unser schlaf ist uns heilig und zum blutspenden gehen wir zum roten kreuz!
lektion gelernt, bei gerinstem mueckenverdacht werden kochtaetigkeiten nur noch draussen erledigt. haben auch schon versucht eine moskitonetz-loesung zu finden und uns bastlerisch betaetigt, das ist aber leider noch nicht wirklich patentreif...

trotzdem gings frohen mutes weiter richtung cape reinga. das gilt als der noerdlichste punkt neuseelands und hat auch fuer die maoris, die urbevoelkerung neuseelands, eine grosse mythologische bedeutung. das letzte wegstueck zum cape fuehrt ueber eine gravel road (schotterstrasse). da diese auch gerade noch hergerichtet wurde, wars noch holpriger als sonst und zumindest fuer uns wars ZU holprig. noch 15 km bis zum aussichtspunkt und wir haben unseren 1. platten reifen! nachdem sich der anfaengliche schock gelegt hatte, warfen wir uns tapfer in den dreck und mit etwas hilfe eines netten lastlers schafften wir es sogar mit unserem lausigen wagenheber das rad zu wechseln. frei nach dem motto “was uns nicht umbringt, macht uns nur haerter” sind wir natuerlich noch die letzten 15 km zum aussichtspunkt gefahren ;-) aber trotzdem zittern wir jetzt bei jeder gravel road und fahren gaaaanz besonders vorsichtig!




ps:
um deine mithilfe wird gebeten...
wir sind im moment bei der namenssuche fuer unser auto. momentaner favorit ist “susi”. sind damit aber noch nicht wirklich gluecklich und bitten daher unsere werten blog-leser uns ihre ideen per kommentar bekannt zu geben!


kia ora in aotearoa!

“herzlich willkommen in neuseeland” hiess es nach unserem 12 stunden-flug von los angeles nach auckland. nachdem wir erst mal unser gepaeck im hostel verstaut hatten, gings los zur stadtbesichtung mit queens street, hafen, victoria street market, k road, mt. eden. wir wollten es eigentlich ruhig angehen lassen und uns in den naechsten tagen ein auto besorgen um damit die nord- und suedinsel zu bereisen. nachdem uns das angebot beim backpacker car market eher abgeschreckt hatte (kaum auswahl, schlechte vehikel und voellig ueberteuert), hatten wir uns schon auf eine laengere suche eingestellt. haben dann jedoch ein englisches paaerchen kennengelernt - steve & sarah jane - die ihren van zum verkauf ausgeschrieben hatten. nachdem preis, ausstattung etc ok waren wurden wir uns sehr schnell handelseinig und so hatten wir um 17.00 uhr bereits unsere(n) fahrbaren untersatz\schlafstaette fuer die naechsten wochen. das organisatorische rund um einen autokauf ist hier in neuseeland wirklich sehr einfach gestaltet. umgemeldet wird am postamt und versicherung ist auch fuer 3 monate leicht erhaeltlich.

wichtig fuer uns war, dass der van mit schlafgelegenheit ausgestattet ist da wir mittlerweile vom zelten die nase voll haben. zumal es hier in neuseeland ja bekanntlich oefter mal regnet. der hintere teil ist quasi zum doppelbett ausgebaut (so weich haben wir in den letzten 3 monaten nur selten geschlafen!). weiters koennen wir am hinteren ende quasi eine “stehbar” aufbauen die zum kochen etc. super genutzt werden kann. extras wie lampe, geschirr, bettzeug, gaskocher u.v.m. kamen auch noch mit dem auto mit. bleibt nur zu hoffen dass wir ohne groebere technische schwierigkeiten bis nach christchurch kommen - wir klopfen jetzt bitte alle 3 mal auf holz und halten fest die daumen!

kurze technische analyse:
toyota hiace
baujahr 1982
ca. 290.000 km (das ist fuer ein backpacker-auto ziemlich normal ;-) )

nachdem in auckland alles so fix erledigt war, haben wir uns erst mal mit dem noetigsten eingedeckt um uns so schnell als moeglich wieder on the road zu begeben.

tipp:
eine wirlich feine sache ist ein besuch am skytower. vor allem wenn man noch bei tageslicht hinauffaehrt und dann zum sonnenuntergang oben ein kuehles bierchen (vorzugsweise die kiwi-marke “speights”) geniesst.