
von montreal auch machten wir uns, nach einem kurzen abstecher nach ottawa, auf den weg nach ontario in den algonquin park. reini hatte bei seinem 1. besuch vor 2 jahren hier schon eine kanu-tour unternommen, und so eine wollten wir nun auch unternehmen. nachdem wir unseren vermieter = outfitter gefunden hatten, musste nur noch unser gepaeck 2 x in plastiksaecke verpackt, eine route festgelegt werden und dann gings auch schon schnurstracks raus auf den tollen, spiegelglatten opuengo-lake. nach 5 stuendiger tour und einer portage (= das kanu + gepaeck werden ueber eine kurze oder auch laengere wegstrecke von einem gewaesser zum anderen getragen) bei der wir bei lebendigem leibe von moskitos der unbarmherzigsten art aufgefressen wurden, kamen wir am lake proulx an und fanden einen schoenen zeltplatz. eigentlich hatten wir ja eine ganze halbinsel fuer uns allein. natuerlich inkl. gut ausgestatteter feuerstelle, wald-klo und privatstrand.

es war toll mitten in der natur und ab von der "zivilisation" zu sein, doch natuerlich auch sehr ungewohnt. speziell karin hatte am ersten abend mit den ungewohnten geraeuschen, wie zum beispiel dem wolf-geheult rund herum so ihre probleme ;-) doch nachdem uns in der ersten nacht kein baer gefressen hatte, unternahmen wir am 2. tag schon mutig expeditionen ins weitere hinterland. die landschaft war einfach traumhaft! zwar haben wir keine moose gesehen, doch es war trotzdem ein toller ausflug!


am 3. tag war unser abenteuer auch schon wieder fast zu ende. nachdem wir mit schlechten windverhaeltnissen bei der rueckfahrt rechnen mussten, sind wir schon sehr frueh aufgebrochen und haben dadurch die ersten stunden das wasser nur mit ein paar enten teilen muessen - sonst war weit und breit wieder kein mensch zu sehen. nachdem wir diesemal den weg schon kannten, konnte uns reini super zurueck zu sicheren ufern navigieren.
es waren wirklich tolle 3 tage die wir beide sehr genossen haben! es wird wohl nicht der letzte ausflug dieser art gewesen sein...