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Donnerstag, 6. März 2008

taman negara national park

nach den zahlreichen staedten die in letzter zeit am programm standen, wollten wir wieder mal ins gruene. so haben wir uns fuer einen ausflug in den taman negara national park entschieden. schon allein die reise dorthin war "abenteuerlich". naja, zumindest ueber 15 ecken. zuerst kamen 4 stunden busfahrt ins landesinnere nach jerantut. von dort aus gab's 2 moeglichkeiten. variante 1: mit einem shuttle-bus zum tembeling-fluss und dann 3 stunden mit dem boot zum park. variante 2: mit dem lokalen bus einfach 1-2 stunden fahrt zum park. normalerweise waehlt man variante 1 weil das viel das schon viel abenteuerlicher und lustiger ist. da es bei uns aber die ganze zeit geschuettet hat haben wir die zwar langweiligere aber dafuer kuerzere, billigere und vor allem trockenere bus-variante gewaehlt.

die kleine ortschaft kuala tahan war unsere "basis" fuer den besuch im park. es gibt ein paar kleine guesthouses und hotels die am fluss liegen. sowie schwimmende restaurants die auch als anlegestellen fuer die zahlreichen boote dienen. das leben hier spielt sich echt groesstenteils am wasser ab. da der fluss aufgrund starker regenfaelle jedoch gerade hochwasser fuehrte, wurde es deshalb aber teilweise abenteuerlich wenn man ins restaurant wollte ;-) mit booten kamen wir auf die andere flussseite zum national park. im prinzip kann man als beschreibung einfach sagen: mehr dschungel geht nicht! wir haben nur kleine wanderungen unternommen, denn wer wirlich laenger unterwegs sein will, der sollte sich schon einen guide nehmen. wichtig ist auch, dass man tropentauglich gekleidet ist. das heisst lange hose, langaermliges shirt und gscheite schuhe. man schwitzt zwar wie irre, aber das wuerde man auch in kurzer bekleidung und so ist man wenigstens vor moskitos, blutegeln und sonstigem getier etwas geschuetzt. zumindest theoretisch.... aber mehr dazu gleich ;-)




ein ziehmlich cooles erlebnis war unser spaziergang am "canopy walk". in ca 20 bis 30 m hoehe sind haengeseilbruecken gespannt und man kann so mitten durch die baumkronen spazieren/wanken und kann tolle ausblicke geniessen!



theoretisch kann man in taman negara wenn man am richtigen tag, zur richtigen uhrzeit, am richtigen ort ist und gaaaanz viel glueck hat sogar elefanten, tiger und vieles vieles mehr an wilden dschungel-bewohnern erblicken. das alles blieb uns leider verwehrt, aber wir hatten auch gar nicht damit gerechnet. nicht gerechnet hatten wir allerdings auch mit dem kleinen "besucher" den wir nach unserer rueckkehr auf meinem (karin's) ruecken entdeckt haben... trotz saemtlicher vorsichtsmassnahmen hat sich ein kleiner fetter blutegel an mich gehaengt! zum glueck spuert man nicht wenn die einen quasi aussaugen und das entfernen konnte auch schmerzfrei erledigt werden. alles was blieb war ein kleiner "knutschfleck" ;-) tja, so ist das mit dem ueberleben in der wildniss... ;-)

bei unserer abreise war das wetter zum glueck gut, so dass wir diesmal das boot nehmen konnten und es hat sich echt gelohnt. alles in allem ist der park sicher einen besuch wert und ist vor allem fuer all jene interessant die zum ersten mal einen urwald erleben. und wer mehr erleben will, einfach ein paar tage zeit mitbringen, einen guide buchen und ab in die wildnis!

kuala lumpur

nach einem tag in melaka ging's per bus wieder weiter nach kuala lumpur. DIE malayische metropole schlechthin. war man, so wie wir, vorher gerade in singapur, dann kann diese stadt leider nicht wirklich beeindrucken. es ist dreckiger, lauter und wir fanden's relativ unspektakulaer.

aber es gab trotzdem 2 dinge, die uns doch sehr gefallen haben:
1. ein besuch der skybridge bei den petronas towers. diese 2 tuerme waren bis vor nicht allzu langer zeit das hoechste gebaeude der welt. auf hoehe der 42. etage sind die beiden tuerme ueber eine 2 stoeckige bruecke verbunden die man GRATIS besuchen kann. a ned schlecht... man muss nur morgens fruehgenug aufstehen um sich tickets zu sichern.

unser 2. highlight war ein besuch der batu-caves. mit dem oeffentlichen bus leicht und billig zu erreichen, liegen im norden der stadt riesige kalkstein-hoehlen in denen sich hindu-tempel befinden. ueber 272 stufen, die an einer wirlich riessigen goldenen statue vorbeifuehren, kommt man in die tempel-hoehle die uns an eine riesige kathedrale erinnert hat. eintritt war wieder frei - jaja, wir schaun immer noch brav auf unseren geldbeutel ;-)

malaysien - melaka

von singapur aus ging's auf dem landweg weiter richtung norden nach malaysien. mit dem bus kamen wir schnell und einfach nach melaka (ehemals malacca). nur bei der einreise nach malaysien hat's ein paar minuten laenger gedauert, da sich der grenzbeamte nicht ganz sicher war ob reini wirklich der selbe junge mann ist, der auf dem passfoto zu sehen ist. mittlerweile hat er sich vom aussehen her ja doch ETWAS veraendert... *grins*.

melaka liegt an der westkueste und ist schon seit jahrhunderten eine internationale handelsstadt - von wegen neues phaenomen globalisierung. zuerst waren die chinesen hier bevor portugiesen, hollaender und englaender folgten. es ist nicht die wahnsinn's metropole, aber das stadtzentrum mit den sichtbaren vermaechtnissen der verschiedenen europaeischen gaeste gibt eine interessante mischung ab. spanische kirchen, ein hollaendisches windrad mitten am hauptplatz und ein lebhaftes chinatown wo sich am wochende alles zum night-market inklusive riesiger karaoke-show trifft.




falls ihr mal hierher kommen solltet, haben wir noch einen guten hostel-tipp. wir sind im ringos foyer guest house abgestiegen und besitzer raymond kuemmert sich echt toll um seine gaeste! bei der hausfuehrung wirst du gleich jedem vorgestellt, er bringt dich persoenlich zum bus damit du auch die richtige station findest und wer lust hat kann abends mit ihm tolle einheimische restaurants besuchen oder man verbringt mit den anderen einfach einen gemuetlichen grill-abend auf der dachterrasse... also echt enspannt, guenstig und sehr familiaer!


ringos foyer guesthouse: http://www.ringosfoyer.com/