uluru (ayers rock)
nachdem wir noch eine nacht zusaetzlich in alice springs verbracht haben um uns ein super digeridoo-konzert anzuhoeren gings weiter zum uluru.
fast jeder hat wohl schon mal ein foto von diesem australischen wahrzeichen gesehen. und wenn man schon mal quasi “dran” vorbei faehrt ist das natuerlich ein pflichtpunkt. den haben auch wir uns nicht nehmen lassen. wir haben keine kosten gescheut um dieses naturdenkmal bewundern zu koennen. stolze 25 $ eintritt pro person und ein sauteurer aber mittelmaessiger campingplatz waren’s uns wert ;-)) nein im ernst, vor allem der anblick des uluru bei sonnenuntergang ist wirklich wunderschoen. der rote fels faengt an zu leuchten als wuerde er brennen! wirklich ein beeindruckendes schauspiel bei dem es fast unmoeglich scheint keine tollen fotos zu machen. und so wurden unsere speicherkarten wieder mal in rasendem tempo gefuellt. dieses erlebnis hat man zwar natuerlich nicht fuer sich allein, aber durch getrennte aussichtspunkte fuer autos und busse wird ein auflauf wie wir’s dann beim sonnenaufgang erlebt haben vermieden. morgens um 5 wenn der nationalpark oeffnet, steht schon eine schlange von bussen und autos wartend vor den toren, um dann mit einem affenzahn zum sunrise-point (sonnenaufgangs-beobachtungs-punkt) zu fahren, dass sich die kangoroos nur so fuerchten... kaum kommt man dann am gewuenschten aussichtspunkt an wird man schon von zig tourbussen und zahlreichen autos empfangen. bzw von deren passagieren und fahrern die wie gebannt auf den noch im dunkeln liegenden uluru starren und dabei leider vergessen dass sie mitten auf der fahrbahn stehen! man versucht dann einen parkplatz zu finden - ohne die schaulustigen zu verletzten versteht sich - und hofft noch naiver weise einen ruhigeren foto-spott zu finden. die hoffnung waehrt dann nicht lang und man findet sich damit ab diesen schoenen sonnenaufgang mit hunderten anderen touristen zu geniessen. fotos kann man zwar vergessen weil einem staendig mindestens 5 leute vor die linse rennen, aber nur anschaun is ja auch was schoenes!
wir haben uns dann noch dazu entschlossen den basewalk der rund um den felsen fuehrt zu begehen. wenn man frueh genug startet ist es auch mit der hitze kein problem und man bekommt wirklich tolle ansichten geboten. denn entgegen dem eindruck den man aus der ferne hat, ist der felsen keineswegs glatt sondern bietet viele eindrucksvolle details und man erfaehrt noch einiges ueber die kult-staetten der aborigines die immer noch genutzt werden.
abschliessend gings dann noch auf einen kurzen abstecher zur 2. beruehmten felsformation im uluru nationalpark, den “olgas”. durch die mittagshitze war’s allerdings viel zu heiss fuer unternehmungen und so bliebs bei einem kurzen walk und entspannen im schatten. sehr zu empfehlen ist das cultural center. man erfaehrt sehr viel ueber die kultur und das leben der ansaessigen aborigines und kann auch deren kunst bewundern und erwerben.
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