Donnerstag, 30. August 2007

flagstaff und national autovermietung

in flagstaff mussten wir halt machen, da unser mietvertrag fuer das auto in 2teilen abgewickelt wurde. die mietdauer von 3 monaten konnte nicht in deren system abgebildet werden und so erledigten wir hier die verlaengerung fuer den letzten monat. leider verlief die ganze aktion nicht nach plan und wir verbrachten am ersten tag ca 2h in mietbuero. danach wurde uns versprochen den neuen vertrag am naechsten morgen fertig abholen zu koennen - weit gefehlt! am darauffolgenden tag verbrachten wir wieder ca 2h bei dem vermieter bevor der korrekte vertrag endlich fertig war. wir waren etwas sch*** drauf denn wir zahlen ja fuer den service und so haben wir unseren dampf vor ort abgelassen.....


wir sind schon gespannt welchen zirkus wir erleben wenn wir das auto zurueckgeben - das wird ein spass!!!!!

canyon de chelly

auf dem weg nach flagstaff haben wir die route ueber den canyon de chelly (sprich: de sche) gewaehlt. jetzt koennte man meinen, schoooon wieder ein canyon. aber dieser ist doch anders.

1. ist der grund des canyon gruen (mit fluesschen, feldern, pfirsichbaeumen und allem was dazu gehoert) und das fuehrt auch schon zu punkt 2: der canyon wird teils noch immer von den navajos bewohnt. zumindest im sommer werden hier felder bebaut und man pflegt die kultur. nachteil fuer besucher ist, dass man groesstenteils nur mit navajo-guides in den canyon kann. es gibt nur 1 wanderweg den man allein machen darf.

nachdem wir uns auf dem GRATIS!-campingplatz ein plaetzchen gesichert hatten haben wir den canyon von oben besichtigt. wollten zwar eigentlich auch die wanderung auf den grund des canyon machen, aber da gewitter aufzogen haben wir das lieber sein lassen...


canyon de chelly http://www.nps.gov/cach/

mesa verde np

da wir momentan ja nicht wirklich unter zeitdruck stehen, haben wir uns dazu entschlossen vom monument valley aus doch nochmal richtung norden zu fahren um den mesa verde np zu besuchen.

dieser park ist, anders als die bisherig besuchten, nicht auf natur sondern auf geschichte ausgelegt. hier kann man die sogenannten "cliff-dwellings" besichtigen. diese in felsnieschen und -ueberhaenge gebauten gebaeude wurden um ca. 1300 n.chr. von den anasazi indianern bewohnt. teilweise kann man diese bauten mit fuehrungen oder auf eigene faust erkunden. wir haben fuer schlappe 3 $ pro person eine fuehrung zum balcony house mitgemacht. fuer uns war das ne tolle erfahrung. 1. war unser guide ein junger ranger den wir super verstanden haben und 2. hatten wir die "fun-tour" gewaehlt. d.h. wir mussten viele leitern und stufen klettern und der ausgang war nur durch einen kleinen tunnel erreichbar durch den man auf allen 4 kriechen musste ;-) auf eigene faust haben wir dann noch das spruce tree house besucht bevor uns ein gewitter ins museum getrieben hat.



haben die abwechslung beide sehr genossen - da uns dieses thema interessiert und reini sich zunehmend fuer die kunst der first nations (so nennt man indianer jetzt) begeistert.



monument valley

das monument valley - es ist fast ueberfluessig diesen originalschauplatz zu besuchen denn man kennt die gegend aus zahlreichen western und anderen filmen. wir wollten uns trotzdem von seiner schoenheit ueberzeugen und die steinernen monumente mit eigenen augen sehen... ziemlich ueberfluessig wie sich herausgestellt hat! wir waren echt bitter enttaeuscht! die gegend hier machte nicht den geringsten eindruck auf uns. vielleicht weil wir schon seit tagen in solch einer gegend unterwegs waren - wir wissen es nicht.
wir machten eine kleine roundtour mit dem auto - einen teil des parks kann man mit dem eigenen auto abfahren und man kommt auch sehr nahe an die monumente heran. an einer stelle hatten wir echt glueck nicht stecken geblieben zu sein, denn die strasse war "unpaved" und stellenweise mit viel sand bedeckt! das war ein erlebnis, aber der park an sich... naja, lassen wir das....


kleine anmerkung noch:

vielleicht lag's auch nur an unserer stimmung, dem wetter das nicht so gepasst hat, den leuten oder sonst was dass es uns nicht so gefallen hat. zur verteidigung muessen wir noch hinzufuegen dass karin schon einmal hier war und es da doch schon schoen war. vor allem bei sonnauf- und untergang, was diesmal leider nicht moeglich war da der campingplatz momentan nicht offen ist. also fuer uns war's diesmal nix, aber das soll ja niemanden davon abhalten sein glueck selbst zu versuchen ;-)


(das bild als beweis - wir haben es versucht!)

page - antelope canyon

nach laengeren beratungen hatten wir eigentlich beschlossen uns die tour zum antelope canyon zu sparen, obwohl sicher schoen, und uns dafuer ne gefuehrte tourch durchs monument valley zu goennen (eventuell per pferd). wir haben jedoch am campingplatz in page 3 nette oeberoesterreichische maedels kennen gelernt, die uns von ner alternative erzaehlt haben. normaler weise kann man nur mit einer von navajo's gefuehrten tour in den canyon, der bekannt fuer seine tollen foto-motive ist, denn er liegt in navajo-gebiet. hier wird man meist relativ schnell durchgeschleust und es ist sehr viel los. fuer 21 $ (also den selben preis wie die billigste tour) kann man sich aber auf eigene faust in den lower canyon begeben. selber canyon, nur auf der anderen seite der strasse ;-) hier wird man nur von einem guide zur sehr schmalen einstiegsstelle gefuehrt und man kann sich dann so viel zeit lassen wie man will. also kein stress und wenn man den leuten aus den weg gehen will der perfekte ausweg...


page werden wir aber auch aus ganz anderen, viel "weltlicheren" gruenden in bester erinnerung behalten. seit wochen haben wir uns zum ersten mal wieder fast-food gegoennt! und es war echt eine koestliche abwechslung zu unserer packerl- oder dosen-verpflegung die wir normalerweise so zu uns nehmen. aber wenn man bedenkt dass wir fuer die 13 $ die wir fuer burger ausgegeben haben normalerweise 6 - 7 x abendessen dann is das fuer uns echter luxus gewesen!