Sonntag, 10. Februar 2008

ubud and surrounds

nachdem wir ja so schnell als moeglich aus kuta raus wollten, haben wir da auch nur 1 tag verbracht und haben uns schnellstens um bustickets gekuemmert. fuer uns ja eine neue taetigkeit! in den letzten 7 monaten hatten wir ja immer den luxus eines eigenen transport mittels. diese zeiten sind jetzt offiziell vorbei und wir sind offiziell und 100 %ig zu rucksacktouristen geworden die auf oeffentliche verkehrsmittel angewiesen sind. unser ziehl war ubud. urspruenglich hatten wir vor die oeffentlichen busse ("bemos" genannte kleinbusse) zu benutzen. nachdem wir dann aber feststellen mussten, dass wir hier 3 x umsteigen muessten und nicht viel weniger zahlen wuerden als bei einem privaten anbieter der direkt faehrt, haben wir uns fuer die entspanntere touristen-methode entschieden. auf der fahrt konnten wir wieder ein paar neue eindruecke gewinnen und haben auch gleich noch tipps fuer unterkuenft von einer erfahrenen taiwanesischen reisekollegin bekommen. und so haben wir dann auch eine sehr nette, billige und saubere unterkunft im zentrum von ubud gefunden. die unterkunftssuche laeuft hier ja ziehmlich locker ab. im voraus gebucht wird eigentlich nicht. man kommt in einem ort an und begibt sich auf die suche. man findet eigentlich immer was und es sind auch genug leute auf der strasse die dir zimmer anbieten. da kann man dann kurz mitgehen, schaut sich das zimmer an, verhandelt ueber den preis und wenn's nicht passt zieht man einfach weiter.wir haben uns im gemuetlichen guesthouse "kerama" einquartiert. fuehlen uns hier pudelwohl! nicht zuletzt aufgrund der herrlichen banana-pancakes und des tollen fruchtsalats dass uns taeglich von unserer hausherrin kudut serviert wird! ungewoehnlich im ersten moment war vielleicht das bad - asiatischer standard ;-)

statt der klospuelung benutz man den kleinen gruenen behaelter, das wasser hierfuer kommt aus dem grossen becken in der ecke. und die dusche findet ihr selbst, oder?




wir hatten es ja stark gehofft und ubud ist wirklich viel ruhiger als kuta. bekannt wurde die stadt vor allem durch die hiesige kunstszene die ab den 30er jahren sehr bekannt wurde. es ist hier relativ entspannt und man kann immer noch sehr viel kunst sehen oder erwerben wenn man will. ein wichtiger punkt ist hier auch die traditionelle tanz-szene. jeden abend hat man die wahl zwischen zahlreichen darbietungen und natuerlich haben auch wir eine solche besucht. vor der tollen kulisse des ubud palace haben wir barong und legong taenze gesehen und waren schon beeindruckt.


beruehmt ist die gegend hier auch fuer die reis-terrassen. im ganzen umkreis und teilweise auch im ort selbst sieht man reisfelder die von den bauern per hand bestellt werden und mit ochsengespannen gepfluegt werden! kein witz, haben wir selbst erlebt... am besten kann man die gegend ja mit eigenem transportmittel erkunden. und das transportmittel der 1. wahl auf bali ist und bleibt das moped. kann man an jeder ecke mieten und es macht irren spass damit durch die gegend zu duesen. (zum glueck haben wir ja einen erfahrenen motorradfahrer unter uns, karin wuerde bei dem verkehr naehmlich ausflippen!) man biegt irgendwo ab und ploetzlich findet man sich auf einer kleinen strasse die durch winzige doerfer und weite reisfelder und -terrassen fuehrt. teilweise winken dir die kinder zu und du siehst weit und breit nur einheimische und ausser dir keine "bleichgesichter"... tolles entdecker-feeling!




gestern hatten wir einen tempel-besuch am programm. haben den pura besakih, balis groesste tempelanlage, am fusse des mt. agung besucht. schon die 1 1\2 stuendige fahrt hinauf in die berge war ein erlebnis! hatten uns fest vorgenommen, den tempel allein zu besuchen und waren auch vorschriftsmaessig mit sarong und schal ausgestattet, aber wir habens nicht geschafft... die ersten guides konnten wir noch abwimmeln, aber in der tempelanlage selbst haben sie uns dann erwischt ;-) die arbeiten ja mit so manchen tricks und so haben wir dann doch die begleitung eines tempel-guards in anspruch genommen. im nachhinein war's auch ok, denn wir haben sicher sehr viele bereiche gesehen, in die wir uns sonst nicht getraut haetten da wir nicht gewusst haetten ob wir als touris da rein duerfen oder nicht.


ein beinahe taeglicher fixpunkt hier in ubud ist der besuch im monkey forrest. eine parkanlage mit tempeln und den namengebenden affen (makaken) die hier leben. die affen sind eine grosse attraktion und es ist wirklich lustig sie zu beobachten. die sind totale schlitzohren und klauen einem alles was nicht niet und nagelfest ist ;-) vor allem reini findet hier immer wieder nette spielgefaehrten... *grins*


Freitag, 8. Februar 2008

bali (indonesien) - erste asiatische eindruecke

so, mit etwas verspaetung aber doch, berichten wir nun von unserer naechsten destination:

am 3. februar gings wieder mal zum flughafen. von cairns aus gings erst mal nach darwin, und von da aus nach bali. der erste teil unserer reise war wie immer unspektakulaer. sind ja mittlerweile quasi "vielflieger" ;-) der flug darwin - bali hatte dann doch noch eine kleine ueberraschung fuer uns parat. auf halber strecke wurde aus dem cockpit gemeldet, dass wir aufgrund eines technischen problems leider wieder zurueckfliegen muessen. war nix tragisches, und wir mussten nur umkehren weil's auf bali keine techniker fuer unsere maschine gab. aber so einige maedels wurden doch etwas blass um die nasenspitze... uns liess das zum glueck ziehmlich kalt. nach kurzem aufenthalt in darwin war das problem wieder behoben und diesmal verlief der flug planmaessig.

gegen 23.00 uhr ortszeit hatten wir dann endlich balinesischen\indonesischen boden unter den fuessen und konnten ziehmlich flott und relativ problemlos zoll und einreise erledigen. (kleiner tipp fuer's einreisen: am besten 25 us dollar in cash fuer's visum mit dabei haben dann spart man sich ein paar verwirrungen ;-) ) weiter ging's dann mit taxi-suche und der spannenden frage: "wo finden wir jetzt am besten ne unterkunft fuer heute nacht??" bewaffnet mit unserer "reise-bibel" fuer low budget-individual-touristen: "lonely planet: asia on a shoestring" liessen wir uns mal ins zentrum von kuta chauffieren. hier tummeln sich massig guesthouses und so machten wir uns hier die groessten hoffnungen. als uns der taxler in einer ziehmlich unbeleuchteten, ruhigen seitenstrasse verkuendet wir seien am ziel, schaun wir uns kurz an und hoffen das beste ;-) ganz so tragisch wie's klingt wars aber doch nicht! haben unsere rucksaecke geschultert und sind ne noch kleinere gasse auf der suche nach einem guesthouse dass 1. noch offen hat und 2. unseren preisvorstellungen entspricht entlanggetrottet. manchmal war's zwar schon ein bisserl finster und menschenverlassen, aber was solls. waren jedenfalls nicht sooo verzweifelt ,dass wir auf jedes angebot eingegangen waeren, sondern haben gesucht bis wir ein zimmer in unserer preisklasse gefunden hatten. beim einchecken haben wir dann noch einen kurzen "info-vortrag fuer bali erst-bereiser" von unserem hotelangestellten bekommen:

1. pass auf deinen pass auf. ohne pass bist du verloren und keiner kann dir weiterhelfen
2. die balinesen sind ein nettes voelkchen, aber auch hier wird fuer eine leistung eine gegenleistung erwartet (= bares). umsonst gibt dir auch hier im urlaub keiner was.

es war zwar bereits 2.30 morgens (fuer uns dank zeitverschiebung eigentlich schon halb 5), aber wir fanden's trotzdem hilfreich fuer die zukunft.

den naechsten tag begaben wir uns gespannt auf entdeckungstour. hatten beide absolut keine vorstellung was uns erwarten wuerde. hier kurzgefasst unsere ersten eindruecke:

1. die verlassene strasse in der wir letzte nacht unser taxi verlassen haben - die bekannte poppies gang 1 - ist unter tags eine ansammlung von kleinen geschaeftern voll mit ramsch, klamotten und touri-andenken. und trotz einer "fahrbahn" die zwischen 2,5 und 1 m breit ist tummeln sich hier fussgaenger, mopeds und sogar autos, dass eigentlich alle 20 m ein kapitaler verkehrsunfall passieren muss. aus uns noch unbegreiflichen gruenden ist dem aber nicht so....

2. der beruehmte strand von kuta ist - mit verlaub - eine einzige muellhalde mit mehr als unappetitlicher meeresbrandung. trotzdem gilt kuta als der ballerman der australier, und trotzdem tummeln sich ungefaehr 200 surfer - hauptsaechlich blutige anfaenger - in den wellen. schockierende anblicke also fuer uns, die an weisse menschenleere sandstraende gewoehnt sind. aber jetzt war uns auch 100 %ig klar warum wir so oft im reiseforum gelesen haben, dass man bali nicht fuer einen badeurlaub besucht.

3. wer auf bali im tourismus sein geld verdient - und das sind ja doch so einige der ueber 3 mio inselbewohner - hat eine hartnaeckigkeit wenn's darum geht touris transport oder irgendwelchen schnickschnack anzupreisen, die ist echt unglaublich. in kuta ist es an der strandpromenade so schlimm, dass du keine 3 m gehen kannst ohne dass dich jemand anquatscht. klar, die leute wollen ihr geld verdienen... aber wenn man grad nicht in entsprechend gutmuetiger verfassung ist kann's trotzdem sehr schnell nerven.

4. bali ist nicht gleich kuta und die meisten leute hier sind wirlklich sehr nett und hoeflich!

5. asien ist unglaublich billig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! fuer uns eine sehr erleichternde feststellung wie ihr euch vielleicht denken koennt ;-)) beispiele gefaellig? unterkunft im doppelzimmer ca. 3 - 8 euro, bier 90 cent, hauptspeise im restaurant zwischen 50 cent und 3 euro.... alles klar??? *grins*


Samstag, 2. Februar 2008

abschlusskommentar australien


so liebe jungs und maedels!


es is wieder mal soweit und wir bereiten uns auf unsere morgige weiterreise nach bali vor. die gepaeckmassen wurden dank "care"-paketen in die heimat wieder drastisch reduziert und wir sind bereit fuer neue abenteuer.


trotzdem wollten wir euch noch von einem ganz speziellen erlebnis berichten... quasi eine begegnung der dritten art die uns doch gezeigt hat, wie gut das fernsehprogramm in oesterreich eigentlich immer so war ;-)) we proudly present:


"inspector rex" gelaufen im australischen tv, deutsche originalfassung mit englischen untertiteln mit dem guten alten "ritchie moser". zu unserem erstauenen kannten wir die folge sogar. war aber aber trotzdem eine nette abwechslung.


-------------wir wollten hier das video posten, aber aufgrund der langsamen internetconnection hier auf bali geht das leider nicht, sorry------------

Donnerstag, 31. Januar 2008

tauchkurs am great barrier reef

schon zu hause war fuer uns klar, dass wir auf unserer reise einen tauchkurs machen wollen. und natuerlich wollten wir unbedingt das great barrier reef sehen. deshalb haben wir diese 2 fixpunkte kombiniert und einen 5-taegigen padi kurs bei den jungs und maedels von pro dive gebucht. haben uns mehrere schulen angeschaut. aber hier hatten wir die moeglichkeit den kurs auf deutsch zu machen und wir hatten dass gefuehlt, dass die leute hier vielleicht doch 2 meter mehr schwimmen um uns wieder aus dem wasser zu fischen ;-)

so gings also los mit 2 tagen theorie und pool-training. unser instructor olaf (deutschsprachiger suedafrikaner) hat sich fein um unser team "german speaking europe" gekuemmert. mit diesem etwas komplizierten ausdruck mussten wir uns oft gegen den leider allzu verbreiteten rufnamen "team germany" wehren. zumal er ja auch nicht korrekt war. neben uns waren noch 3 deutsche - matthias, david & monique - sowie 1 schweizer kollege namens nico. das war schon ne nette truppe und wir hatten den vorteil nur 6 schueler zu sein. im englischen kurs sassen ca 20... die ersten erfahrungen im wasser waren echt beeindruckend, vor allem fuer mich (karin). bis dahin hatte ich noch nicht mal schnorchel-erfahrung ;-) und das erste mal unter wasser zu atmen ist schon ein einpraegendes erlebnis. nachdem wir dann 2 tage so verrueckte dinge gelernt haben, wie ausruestung unter wasser ab- und wieder anlegen. kaum zu glauben, dass man unter wasser freiwillig seine luftflasche abdrehen laesst um zu erfahren wie sich ne leere flasche beim atmen anfuehlt ;-) aber es hatte alles hand und fuss was wir so gelernt haben und so gings dann los zum 2. teil unseres abenteuers:

3 tage/2 naechte auf einem tauchboot am great barrier reef! kurz ausgedrueckt: es war extrem anstrengend aber unglaublich toll!! gleich bei unserem 1. tauchgang im meer haben wir so viele fische gesehen, dass wir aus dem staunen gar nicht mehr rausgekommen sind. es ist schon ein wahnsinnsgefuehl am meeresboden zu sitzen und die fischschwaerme zu beobachten wie sie seelenruhig an dir vorbeiziehen und dich vielleicht neugierig beobachten... nach 4 tauchgaengen mit olaf war's dann soweit und wir waren offiziell zertifizierte taucher. d.h. wir durften ab jetzt allein in die unbekannten tiefen vorstossen. das kam uns schon sehr verrueckt vor. immerhin hatten wir 3 1/2 tage zuvor noch nicht mal gewusst was alles zu einer tauchausruestung gehoert! aber es hat tatsaechlich geklappt und alle haben ihren weg zurueck zum boot gefunden. wir haben unsere entdeckungstouren unter wasser seeeeeehr genossen und es war toll was wir alles gesehen haben. unglaubliche fische die teilweise 1,5 m gross waren und in den buntesten farben geschillert haben, wunderschoene korallen, rochen, tintenfische, wasserschildkroeten, riesige seesterne und sogar 2 (kleine) riff-haie!! eine coole erfahrung der besonderen art war dann auch noch unser "nachttauchgang". dieser war zum glueck wieder mit guide, und gut wars! es ist schon ein seltsames gefuehl wenn man mitten in der nacht durch's meer taucht. denn eigentlich sieht man ja nix, es sei denn es befindet sich gerade im strahl deiner taschenlampe, aber man findet trotzdem so einiges und es ist schon ein kleiner nervenkitzel dabei ;-)




(letzte uebungen an der oberflaeche, ganz schoener trubel hier...)


im prinzip haben wir in diesen 3 tagen also wirklich nichts anderes gemacht als tauchen, essen und schlafen. einfach herrlich! unsere kuechenchefin lucy war das allgemeine lieblings-crew-mitglied! es lief einfach alles super glatt an bord. und die legendaeren tauchbriefings von "scuba-steve" werden wir unser leben lang nicht vergessen... all die tollen erlebnisse der letzten 5 tage haben wir dann nochmal bei einer "kleinen" abschiedsfeier revue passiere lassen. und glaubt uns wenn wir euch sagen: tauchlehrer in australien sind was bei uns daheim die ski-lehrer sind. die feiern bis zum umfallen und lassen garantiert nix anbrennen ;-)




also wie ihr seht, hatten wir nen haufen spass, haben irrsinnig viel gesehen und ihr koennt euch vielleicht vorstellen dass wir danach erst mal 2 tage ruhe benoetigt haben ;-) schoen langsam haben wir uns jetzt wieder erholt und auch die gleichgewichsstoerungen nach den tagen am boot legen sich doch noch langsam. wir freuen uns auf alle faelle schon auf die tauch-spot's in asien!


ps: die richtig schoenen unterwasser-fotos werden noch nachgeliefert! (also matthias, beeil dich bitte, danke ;-))


www.prodive-cairns.com.au
www.reefteach.com.au - sehr sinnvolle veranstaltung fuer alle die mehr ueber die unterwasserwelt des great barrier reefs erfahren wollen!

cairns

nach unserer fraser island tour gings wieder weiter richtung norden. war ne ganz spannende angelegenheit fuer uns. denn wir kamen wieder mitten in die regenfront hinein die sich ja seit laengerer zeit ueber dem osten australiens haelt. d.h. wir fuhren wieder durch ein riesieges ueberschwemmungsgebiet. und da es hier ja quasi nur 1 grosse hauptverkehrsroute an er kueste gibt, steht man natuerlich erst mal wenn die gerade mal wieder ueberschwemmt ist. wir hatten glueck und das wasser war meist 1 tag vor uns da, so dass wir ohne probleme durch gekommen sind. fuer uns besucher ist der regen ja nicht wirklich so ein highlight. die australier aber freuen sich hier quasi "den haxn aus"! der rote kontinent ist ja nun mal fuer seinen wassermangel bekannt, der durch ausgebliebene regenfaelle verursacht wird. dies fuehrte oft zu strengen beschraenkungen beim wasserverbrauch. deshalb sind die meisten jetzt einfach extrem froh ueber das viele wasser. auch wenn es natuerlich ueberall ueberschwemmungen gibt.

nach ein paar tagen sind wir dann schliesslich im tropischen cairns angekommen. von hier aus werden wir anfang februar unsere weiterreise antreten. ein echt schoenes fleckerl! die landschaft ist extrem schoen. wir kommen uns teilweise vor wie in der karibik. ueberall zuckerrohr- und bananenplantagen, dunstverhangene bergketten und natuerlich das tropische meer mit dem great barrier reef. bei einem ausflug ins hinterland waren wir dann auch wieder froh ueber die vielen niederschlaege, denn so hatten wir die moeglichkeit viele tolle wasserfaelle zu sehen. also, wer hier herkommt, unbedingt in die tablelands fahren!