Montag, 17. Dezember 2007

melbourne & wilsons promotory np

da das wetter in melbourne anfangs mal wieder nicht so ganz mitgespielt hat, wurden aus den geplanten 2 dann doch 3 tage aufenthalt. schliesslich hat's dann aber doch noch geklappt und wir machten uns auf um die stadt zu erkunden. das stadtzentrum hat uns schon sehr gefallen. besonders begeistert hat uns - wieder mal ;-) - ein markt. und zwar der queen victoria market. hier bekommt man wieder alles was das herz begehrt. seltsam fuer uns war lediglich der weihnachtsmann und seine helfer, die vor dem riesigen plastikchristbaum die kinder beglueckt.

nach unserem stadtaufenthalt gings natuerlich wieder schnurstracks zurueck in die natur. ziel war der wilsons promotory national park. aufregende kuesten und traumhafte straende die manchmal sogar zum musizieren geeignet waren... (zur erklaerung schaut's euch einfach das video an!) und bevor das wetter wieder mal umgeschlagen hat, haben wir sogar noch eine kleine wanderung auf den mount oberon geschafft, die uns tolle aussichten gebracht hat.



Samstag, 8. Dezember 2007

great ocean road - surf coast

unser weg fuehrt uns weiter nach osten und wieder einmal veraendert sich die landschaft extrem schnell. sobald wir adelaide verlassen haben, finden wir uns in einer huegeligen landschaft wieder die immer gruener wird. nachdem wir in den bundesstaat victoria kommen, setzt sich das fort und es tut uns gut endlich wieder mal so richtig im satten gruen zu stehn. entlang der beruehmten great ocean road nehmen wir uns viel zeit und geniessen die tollen felsformationen die diesen kuesten-abschnitt so beruehmt machen.



eine weitere grosse veraenderung zu bisher: die anzahl an touristen die man hier trifft. zwar ist es gerade an der great ocean road sehr extrem, aber hier geht’s teilweise zu wie in der wachau an einem ostersonntag! wir wicked-camper sind ja z.b. sehr leicht zu erkennen durch unsere auffallenden aussengestaltungen. bisher haben wir alle paar tage mal einen anderen bus gesehen. an der surf coast haben wir in einer ortschaft dann gleich rund 5 angetroffen. ausserdem sind die meisten touris scheinbar deutsche (auch immer wieder mal oesterreicher) - zumindest kommt es uns teilweise so vor. und manchmal hat man das gefuehl nur noch deutsch sprechen zu muessen. na fuer uns jedenfalls ist es ziehmlich seltsam, da wir bisher ja meist in den ruhigeren regionen unterwegs waren. werden uns wohl trotzdem daran gewoehnen muessen, denn spaetestens an der ostkueste ab sydney wird’s nur noch so zu gehen... na da sind wir ja mal sehr gespannt.

adelaide

adelaide ist unsere erste echte grossstadt, seit wir von darwin aus aufgebrochen sind. haben uns auf einem campingplatz im netten kuesten-voroertchen von glenelg einquartiert und von hier aus die innenstadt erkundet. oder besser gesagt die einkaufsmoeglichkeiten. die riessige rundle mall entspricht wohl am ehesten der mariahilfer oder der kaerntner strasse. besonders gut gefallen und unbedint ein muss bei einem adelaide-besuch ist ein abstecher zum central market. eine riessige markt-halle in der es so vieles an koestlichem wie obst, gemuese, kaese, brot gibt, dass einem das wasser nur so im mund zusammen laeuft! und selbst wenn man nicht kauft, ist es immer noch herrlich anzusehen! und manchmal entdeckt man in den vitrinen der delikatessen-laeden so schmankerl wie “leberkaes” oder “schnapps” ;-)

Mittwoch, 28. November 2007

eyre peninsula

nachdem wir den australischen kontinent in den letzten 2 wochen nun schon mal von norden nach sueden durchquert haben, sind wir endlich wieder am meer gelandet. doch wir haben uns nicht sofort ins wasser gestuerzt wie man vielleicht annehmen koennte! da hat uns das wetter doch einen strich durch die rechnung gemacht. seit wir das rote zentrum verlassen haben, sind die temperaturen rapide zurueckgegangen und wir “froesteln” mittlerweile bei schwachen 25 grad die sich bei wind nur noch wie 20 anfuehlen! wir hoffen jetzt auf eine runde mitleid unserer leser ;-) nein im ernst, hier im sueden hat der sommer noch nicht voll eingesetzt und die luft ist doch um einiges kuehler. durch den wind an der kueste wirkt das ganze dann noch um ein paar grad frischer und so laufen wir mittlerweile gerne mal wieder mit pulli herum (ergaenzed zur uniform aus kurzer hose und flip flops).

da wir in den letzten 2,5 wochen bereits knapp 4.500 km gefahren sind - und das bei hoechstgeschwindigkeiten von 90 km/h - haben wir uns die eyre peninsula westlich von adeleide ausgesucht um’s mal wieder ein paar tage ruhiger angehen zu lassen. sind die kueste entlang gefahren, haben tolle straende gesehen und uns auf netten campingplaetzen entspannt. einzige grosse aufregung war die fahrt in den lincoln nationalpark. verbotener weise haben wir uns mit unserem miet-van auf eine “unseald” road (also nicht asphaltiert) begeben und das fahrwerk unseres gefaehrts bis fast an seine grenzen getestet. zum glueck gab’s weder reifenpanne noch achsenbruch und so konnten wir den herrlichen strand in der september bay 2 tage lang (fast) fuer uns alleine geniessen. fixer bestandteil waren baden (endlich!) und sandburgen bauen. und lasst euch gesagt sein, nach so langer bau-abstinenz braucht das schon wieder ein bisserl uebung! aber reini hat sich durch nichts von seiner burg abbringen lassen - und schoen is sie geworden! *grins*



noch ein nachtrag zum punkt “schwimmen”:
wer lust, laune und das noetige kleingeld hat kann sich von hier aus zu einer 2 stunden vorgelagerten insel schippern lassen und dann “cage-diven”!
erklaerung fuer alle unwissenden: man nehme einen kaefig, setze 1-2 taucher hinein, lasse ihn zu wasser und wartet bis die weissen haie kommen! nicht umsonst wurden hier an der sued-kueste die schrecklichsten szenen der “weissen-hai’-filme gedreht. und damit machen die hier echt werbung.... ;-))

wir werden uns diesen nervenkitzel diesmal wohl eher nicht geben und sondern werden noch die zahlreichen schoenen - haifreien - straende geniessen bevor’s weiter geht nach adeleide.

stuart highway - teil 2

unser weg fuehrte wieder zurueck auf den stuart highway und weiter nach sueden. man hatte uns zwar erzaehlt dass dieser teil noch menschenleerer ist als die strecke von darwin nach alice springs, aber bis wir’s gesehen haben konnten wir’s uns eigentlich nicht vorstellen. aber es stimmt tatsaechlich! auf den gut 1.300 km von alice springs nach port augusta an der suedkueste ist uns eigentlich nur 1 groesserer ort aufgefallen, coober peddy. dieses staedtchen lebt vom opal abbau und liegt in einer steinwueste die nur von den schutthaufen der minen unterbrochen wird. kein wunder dass in diesem gebiet filme wie mad max, red planet usw gedreht wurden.



die stadt selbst ist vor allem fuer die “dug-outs” bekannt. da es hier im sommer an die 50 grad bekommt, sind die menschen irgendwann dazu ueber gegangen ihre wohnungen teilweise in alte minenschaechte zu verlegen. dort waren sie vor der hitze im sommer und den kalten temperaturen im winter geschuetzt. nach dem 2. weltkrieg haben die minenarbeiter und ihre familien dann angefangen sich eigens wohnungen zu graben. diese werden bis heute gebaut, sind mit allem ausgestattet was auch ein “normaler” haushalt hat und sind in der stadt immer wieder zu besichtigen. auch geschaefte und cafe’s sind in solchen dugouts untergebracht. eigenartig wie sehr sich menschen an eine solch unwirtliche umgebung anpassen koennen - und wollen ...

hier noch ein bild eines sog road trains