Samstag, 13. Oktober 2007
Samstag, 6. Oktober 2007
northland - the far north
von auckland aus gings richtung norden. das erste was einem bei der landschaft hier in den sinn kommt ist: so stellt man sich eigentlich irland vor. gruene huegel und schafe so weit das auge reicht. nur die palmen und die karibik-aehnlichen straende irritieren etwas ;-) . landschaftlich hat neuseeland ja so einiges zu bieten. regenwaelder, weisse sandstraende, tuerkisblaues meer, schneebedeckte berggipfel, fjorde, gruene huegellandschaften... na, hat jetzt jemand reiselust bekommen?
fuer uns gings erst mal zum waipoua forrest. hier wachsen die kauri-baeume, die hiessigen waldriesen. wirklich beeindruckend ist vor allem auch die vegitation in diesem gebiet. farne, die so gross sind wie baeume, stehen hier in einem immergruenen regenwald voll von meterhohen pflanzen die man bei uns vielleicht als strauch kennt. teilweise kommen wir uns vor als waeren wir im tropischen dschungel unterwegs. mal abgesehen von der tatsache, dass wir hier momentan ca. 15-18 grad haben. voll von neuen eindruecken haben wir erstmals nicht unser zelt aufgeschlagen, sondern unseren bus geparkt. begeistert wurde zum ersten mal mit dem neuen equipment gekocht. unsere erste eierspeis war wirklich koestlich! eine boese ernuechterung gabs nur als wir uns in unser schlafzimmer zurueckziehen wollten und das licht anmachten. geschaetzte 200 moskitos hatten sich im bus einquartiert... tja, was soll man sagen. es gab verletzte auf beiden seiten, doch am ende haben wir gesiegt. der van war zwar von oben bis unten voll mit muecken-leichen aber uns blieb keine wahl, denn unser schlaf ist uns heilig und zum blutspenden gehen wir zum roten kreuz!
lektion gelernt, bei gerinstem mueckenverdacht werden kochtaetigkeiten nur noch draussen erledigt. haben auch schon versucht eine moskitonetz-loesung zu finden und uns bastlerisch betaetigt, das ist aber leider noch nicht wirklich patentreif...
trotzdem gings frohen mutes weiter richtung cape reinga. das gilt als der noerdlichste punkt neuseelands und hat auch fuer die maoris, die urbevoelkerung neuseelands, eine grosse mythologische bedeutung. das letzte wegstueck zum cape fuehrt ueber eine gravel road (schotterstrasse). da diese auch gerade noch hergerichtet wurde, wars noch holpriger als sonst und zumindest fuer uns wars ZU holprig. noch 15 km bis zum aussichtspunkt und wir haben unseren 1. platten reifen! nachdem sich der anfaengliche schock gelegt hatte, warfen wir uns tapfer in den dreck und mit etwas hilfe eines netten lastlers schafften wir es sogar mit unserem lausigen wagenheber das rad zu wechseln. frei nach dem motto “was uns nicht umbringt, macht uns nur haerter” sind wir natuerlich noch die letzten 15 km zum aussichtspunkt gefahren ;-) aber trotzdem zittern wir jetzt bei jeder gravel road und fahren gaaaanz besonders vorsichtig!
ps:
um deine mithilfe wird gebeten...
wir sind im moment bei der namenssuche fuer unser auto. momentaner favorit ist “susi”. sind damit aber noch nicht wirklich gluecklich und bitten daher unsere werten blog-leser uns ihre ideen per kommentar bekannt zu geben!
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reini
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kia ora in aotearoa!
“herzlich willkommen in neuseeland” hiess es nach unserem 12 stunden-flug von los angeles nach auckland. nachdem wir erst mal unser gepaeck im hostel verstaut hatten, gings los zur stadtbesichtung mit queens street, hafen, victoria street market, k road, mt. eden. wir wollten es eigentlich ruhig angehen lassen und uns in den naechsten tagen ein auto besorgen um damit die nord- und suedinsel zu bereisen. nachdem uns das angebot beim backpacker car market eher abgeschreckt hatte (kaum auswahl, schlechte vehikel und voellig ueberteuert), hatten wir uns schon auf eine laengere suche eingestellt. haben dann jedoch ein englisches paaerchen kennengelernt - steve & sarah jane - die ihren van zum verkauf ausgeschrieben hatten. nachdem preis, ausstattung etc ok waren wurden wir uns sehr schnell handelseinig und so hatten wir um 17.00 uhr bereits unsere(n) fahrbaren untersatz\schlafstaette fuer die naechsten wochen. das organisatorische rund um einen autokauf ist hier in neuseeland wirklich sehr einfach gestaltet. umgemeldet wird am postamt und versicherung ist auch fuer 3 monate leicht erhaeltlich.
wichtig fuer uns war, dass der van mit schlafgelegenheit ausgestattet ist da wir mittlerweile vom zelten die nase voll haben. zumal es hier in neuseeland ja bekanntlich oefter mal regnet. der hintere teil ist quasi zum doppelbett ausgebaut (so weich haben wir in den letzten 3 monaten nur selten geschlafen!). weiters koennen wir am hinteren ende quasi eine “stehbar” aufbauen die zum kochen etc. super genutzt werden kann. extras wie lampe, geschirr, bettzeug, gaskocher u.v.m. kamen auch noch mit dem auto mit. bleibt nur zu hoffen dass wir ohne groebere technische schwierigkeiten bis nach christchurch kommen - wir klopfen jetzt bitte alle 3 mal auf holz und halten fest die daumen!
kurze technische analyse:
toyota hiace
baujahr 1982
ca. 290.000 km (das ist fuer ein backpacker-auto ziemlich normal ;-) )
nachdem in auckland alles so fix erledigt war, haben wir uns erst mal mit dem noetigsten eingedeckt um uns so schnell als moeglich wieder on the road zu begeben.
tipp:
eine wirlich feine sache ist ein besuch am skytower. vor allem wenn man noch bei tageslicht hinauffaehrt und dann zum sonnenuntergang oben ein kuehles bierchen (vorzugsweise die kiwi-marke “speights”) geniesst.
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reini
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Labels: neuseeland, reise
Mittwoch, 26. September 2007
facts des nordamerika trips
hier noch ein paar daten unserer 3 monate in USA und kanada
gefahrene kilometer - 21510km
naechte insgesamt - 88
davon in hotels verbracht - 6
davon in hostels verbracht - 14
davon bei verwandten geschlafen - 3
davon auf campingplaetzen geschlafen - 65
naechte im zelt abgesoffen - zum glueck nur eine!
bester radiosong - rock me amadeus von falco
laengste gerade strasse ohne einmal zu lenken - ca 35km
von der polizei angehalten - kein einziges mal
coolster spruch - "he took his great chance"
die vorgeschichte dazu: wir erfuhren von einheimischen, dass im maerz 2007 ein baer im yellowstone np einen menschen getoetet hatte. vom park ranger erfuhren wir das es ein fotograf war der sich einfach zu nahe an den baeren heranwagte um einen super shot zu bekommen. von ihm stammt der spruch.
anzahl der besuchten staaten - 24 (6 davon CAN, der rest US))
anzahl der besuchten nationalparks - 19 (und noch unzaehlige national monuments und national forests)
cereals konsumiert - ca 6kg kelloggs fruit loops
schreiende kinder - zu viele
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reini
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20:07
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los angeles
unser letzter stopp auf diesem kontinent ist los angeles. unser hostel lag an der melrose avenue (wer erinnert sich noch an die coole serie aus den 90ern "melrose place"? ;-)) die leute hier sind mindestens genauso cool... wir besuchen das chinese theater, den walk of fame und machen die erfahrung, dass es neben etwas schraegen und abgehobenen party-people auch sehr nette, hilfsbereite und offen menschen hier gibt. natuerlich steht auch ein besuch in den universal studios auf dem programm. ok, eigentlich war's reinis grosser wunsch, aber ich muss gestehen dass sich meine anfaengliche skepsis doch gelegt hat ;-) haben die verschiedenen rides teilweise sogar 2 x gemacht! dies war auch deshalb kein problem da gott sei dank nicht so viel los war und wir kaum bei den attraktionen anstehen mussen... ansonsten sind wir dem tipp unseres einheimischen freundes mike gefolgt. frei nach dem motto "get lost" sind wir durch beverly hills etc getingelt und haben uns an den wahnsinns-buden der ami-bonzen ergoezt ;-))
nachdem wir bis zu unserem weiterflug noch ein bisserl zeit haben sind wir fuer 1 nacht nach san diego gefahren. und lasst euch gesagt sein: suedost-tangente montag frueh ist ein kindergarten gegen den verkehr hier; 6 spuren in 1 (!) richtung und trotzdem kein weiterkommen... na ja, sind jedenfalls trotzdem noch angekommen und waren sehr ueberrascht wie nett san diego - und vor allem der stadtteil ocean beach in dem wir genaechtigt haben - ist. coole surfer, palmen, hippe shopps und der laengste pier der westkueste habens in sich. auf diesem pier wird natuerlich auch gefischt und so hatten wir das glueck augenzeugen eines echten prachtfangs zu werden. ein typ hat nen fisch mit geschaetzten 100 - 120 kg an land gezogen! das teil war knappe 1,5 m lang und der kopf so gross wie der eines erwachsenen menschen! leider hatten wir keine kamera dabei - also koennen wir leider kein bildmaterial liefern...
wieder zurueck in la haben wir uns im motel einquatiert um uns auf unsere weiterreise nach neuseeland vorzubereiten. mussten nach 3 monaten unser auto ausraeumen und man kann sich wohl vorstellen, dass da so einiges zusammenkommt. alles wurde durchforstet, umgeraeumt, neu gepackt und so manches entsorgt. schweren herzens haben wir uns auch von unserem super-duper-wahnsinns-zelt getrennt. aber wir hatten einfach keinen platz mehr und ausserdem haben wir im moment eh genug vom zelteln ;-)
zum abschluss haben wir dann noch ein baseball-spiel der la-dodgers besucht. hatten in den universal studios 2 gratis-tickets bekommen. die dodgers haben zwar leider verloren aber es war trotzdem ne nette geschichte. so ein stadion is schon voll von klischees ;-) hotdogs, bier und stadion-orgel gehoeren hier einfach dazu - und wir mittendrinn!
mittlerweile haben wir unser miet-auto abgegeben (diesmal ohne nennenswerten schwierigkeiten) und sitzten jetzt die naechsten stunden am flughafen rum waehrend wir auf unseren weiterflug nach neuseeland warten.
gestern waren wir quasi noch baden, morgen wird's kalt werden in auckland...."brrrt"
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reini
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