Mittwoch, 1. August 2007

algonquin provincial park - 3 tage wildnis mit wolf & co


von montreal auch machten wir uns, nach einem kurzen abstecher nach ottawa, auf den weg nach ontario in den algonquin park. reini hatte bei seinem 1. besuch vor 2 jahren hier schon eine kanu-tour unternommen, und so eine wollten wir nun auch unternehmen. nachdem wir unseren vermieter = outfitter gefunden hatten, musste nur noch unser gepaeck 2 x in plastiksaecke verpackt, eine route festgelegt werden und dann gings auch schon schnurstracks raus auf den tollen, spiegelglatten opuengo-lake. nach 5 stuendiger tour und einer portage (= das kanu + gepaeck werden ueber eine kurze oder auch laengere wegstrecke von einem gewaesser zum anderen getragen) bei der wir bei lebendigem leibe von moskitos der unbarmherzigsten art aufgefressen wurden, kamen wir am lake proulx an und fanden einen schoenen zeltplatz. eigentlich hatten wir ja eine ganze halbinsel fuer uns allein. natuerlich inkl. gut ausgestatteter feuerstelle, wald-klo und privatstrand.

es war toll mitten in der natur und ab von der "zivilisation" zu sein, doch natuerlich auch sehr ungewohnt. speziell karin hatte am ersten abend mit den ungewohnten geraeuschen, wie zum beispiel dem wolf-geheult rund herum so ihre probleme ;-) doch nachdem uns in der ersten nacht kein baer gefressen hatte, unternahmen wir am 2. tag schon mutig expeditionen ins weitere hinterland. die landschaft war einfach traumhaft! zwar haben wir keine moose gesehen, doch es war trotzdem ein toller ausflug!


am 3. tag war unser abenteuer auch schon wieder fast zu ende. nachdem wir mit schlechten windverhaeltnissen bei der rueckfahrt rechnen mussten, sind wir schon sehr frueh aufgebrochen und haben dadurch die ersten stunden das wasser nur mit ein paar enten teilen muessen - sonst war weit und breit wieder kein mensch zu sehen. nachdem wir diesemal den weg schon kannten, konnte uns reini super zurueck zu sicheren ufern navigieren.


es waren wirklich tolle 3 tage die wir beide sehr genossen haben! es wird wohl nicht der letzte ausflug dieser art gewesen sein...
wer plant nach ontario zu reisen sollte auf keine fall den algonquin park auslassen! - http://www.algonquinpark.on.ca/

unterwegs in kanada, 1. stopp montreal


nachdem wir also in den usa doch etwas feuchteres wetter hatten, dachten wir ein ortswechsel wuerde uns gut tun..

also haben wir uns nach kanada, genauer gesagt montreal aufgemacht. hier haben wir unterschlupf bei unseren lieben exil-oesterreichern tante lotte & onkel lois gefunden (wer sich bei den verwandschaftlichen verhaeltnissen spangl\hell nicht auskennt: onkel lois = bruder von karins opa muetterlicherseits). die extra gehisste oesterreich-fahne ersoff jedoch sprichwoertlich im regen als wir waschelnass an die haustuer klopften. nach herzlichem empfang genossen wir unsere 1. dusche seit rund 7 (!) tagen! ihr koennt euch nicht vorstellen was fuer ein glueck das war (sowohl fuer uns als auch fuer unsere gastgeber ;-) ) uebers wochenende konnten wir endlich wieder in einem richtigen bett schlafen, haben uns mit tollem essen den bauch vollgeschlagen (endlich mal wieder fleisch und eiscrem und bier und...) und wurden super verwoehnt. da das wetter am 2. tag dann doch noch vieeeel besser wurde, haben wir uns noch ein bisserl die stadt angesehen.



montreal hatte jedoch auch eine kleine ueberraschung fuer uns bereit:



dank der hilfe von tante lotte wurden wir unseren "gas guzzler" (= viel benzin verbrauchenden auto), den pt cruiser, los! so fahren wir nun mit einem schnittigen hyundai elantra durch die gegend und der clou dabei: dieses auto hat jetzt sogar tempomat! reini konnte sein glueck kaum fassen und auch ich hab mich mittlerweile an die vorteile einer solchen erfindung gewoehnt!
(rechts also unser alter guzzler und links unser neues supergeschoss)

Samstag, 21. Juli 2007

fotos!

lange hats gedauert, aber heute ist es uns endlich gelungen unsere posts mit einigen dazugehoerigen fotos und videos zu ergaenzen!
einfach die alten posts nochmal checken... viel spass



hier noch fotos zum acadia NP

white mountains - regen, regen, regen

mitte der woche haben wir uns nach tollem sonnenaufgang im acadia np wieder ins landesinnere nach new hampshire in die region der white mountains begeben. kamen bei tollem wetter an, haben uns gleich ueber die verschiedenen besteigungsrouten des mount washington (hoechster berg dort) erkundigt und todmuede einen zeltplatz gesucht. waren ja schon seit 4 uhr auf und hatten ca. 6 stunden fahrt in den knochen stecken, drum haben wir nur noch rucksaecke fuer den naesten tag gepackt - start auf den mt. washington war fuer 6 uhr geplant - und sind hundemuede ins zelt geplumst...

zeitsprung: naechster morgen 5 uhr
der wecker laeutet und der nun schon altbekannte klang von regentropfen auf unserem zelt verkuendet, dass wir heute sicher nicht auf den berg gehen werden. uebrigens auch die naechsten tage nicht, denn es regent quasi die naechsten 48 stunden durch (nur selten gibts kurze erholungsphasen fuers zelt). also haben wir unser programm geaendert und haben stattdessen viele kuerzere wanderungen zu wasserfaellen unternommen. durch den regen war nicht viel los und die waelder dort sind wirklich seeeehr schoen und erinnern immer wieder an szenen aus filmen wie zb 'der letzte mohikaner' - ein traum! (http://www.youtube.com/watch?v=2Q4GZ0Shfyw)



interssant hat sich dann auch das kochen bei regen gestaltet. denn immerhin sind wir ja in baerengebieten unterwegs (d.h. nicht im zelt essen od. kochen,)und wir haben keine 2 plane die wir aufspannen koennten... also bedeutet kochen bei regen, dass zumindest einer waschelnass wird und man improvisieren muss ;-) wie immer haben wir diese herausforderung meisterhaft geloest... tja, wir hatten einfach hunger und es war uns egal ob wir nass werden! ;-)

manchmal haetten wir echt gern eure 39 grad... ;-)


link zum white mountains national forest http://www.fs.fed.us/r9/forests/white_mountain/

boston & acadia nationalpark

letztes mal hab wir uns ja aus boston gemeldet, hierzu noch ein kleiner nachtrag: diese stadt ist echt toll! liegt am wasser, hat ne schoen innenstadt die alt und neu sehr schoen kombiniert und die leute sind relaxt und entspannt. also wer in die gegend kommt, unbedingt einen tag fuer boston reservieren und den freedom trail gehen. das ist ein selbstgefuehrter stadtrundgang der die geschichte (boston teaparty, boston massacre etc.) nebenbei nett erklaert.

am samstag sind wir dann richtung norden nach maine aufgebrochen. auf dem weg zum arcadia nationalpark haben wir noch 1 nacht in freeport am campingplatz verbracht und haben dort karins 25. geburtstag fern ab der heimat standesgemaess mit bud light und hot dogs gefeiert ;-)

die naechsten tage haben wir im acadia nationalpark an der kueste von maine verbracht. tolle kuesten- und felsabschnitte sind hier zu bewundern die uns gleich zum kraxln animiert haben ;-) haben kleinere wanderungen unternommen und den hoesten berg der ostkueste bestiegen! den mount cadillac mit ca. extremen 600 m hoehe ;-) immerhin, haetten ja auch wie die meisten anderen bequem mit dem auto rauf fahren koennen! - naja das haben wir dann am naechsten morgen zum sonnenaufgang nachgeholt... ;-) eigentlich wollten wir auch ein kleines bad im atlantik nehmen... tja bei einer gefuehlten wassertemperatur von 6 grad haben wir's dann doch gelassen! uns sind die zehen zu eiswuerfeln gefrohren und die wahnsinnigen amis schmeissen sich teilweise echt schwimmender weise ins wasser. nicht viele aber doch genug... die spinnen!
;-)

link zum nationalpark http://www.nps.gov/acad/